• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Distribution: Less ist ein mögliches Einfallstor

Das Tool Less wird unter Linux oft benutzt, um in Verbindung mit anderen Tools etwa Dateien zu öffnen. Damit würden viele Fehler und Sicherheitslücken provoziert, meint ein profilierter Hacker.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Laden eines präparierten Archivs schlägt fehl.
Das Laden eines präparierten Archivs schlägt fehl. (Bild: Screenshot Golem.de)

Obwohl das Tool Less eigentlich ein Pager zum Betrachten von Textdateien ist, lassen sich damit über Shell-Skripte auch Anbindungen an andere Werkzeuge herstellen, so dass etwa auch der Inhalt von Tar-Archiven betrachtet werden kann. Doch genau diese Vorgehensweise ermöglicht das Ausnutzen von Sicherheitslücken bei schadhaften Eingaben, worauf der erfahrene Hacker Michał Zalewski hinweist.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, München
  2. Universität Passau, Passau

Demnach sind in vielen Distribution Anbindungen zu Werkzeugen wie Groff, Troff, Grotty oder auch Man, Cpio, Isoinfo und weiteren vorhanden. Doch diese seien oft derart gestaltet worden, dass schadhafte Eingaben vernachlässigt wurden, was sich wiederum möglicherweise zum Ausführen von Code ausnutzen lasse, so Zalewski. Oft werde angenommen, dass die Verwendung von Less auf heruntergeladenen Dateien das verhindere, die Anbindung an Drittsoftware unterlaufe die Annahme aber.

Der polnische Hacker greift bei seiner Forschung oft auf das sogenannte Fuzzing zurück, bei dem beliebige Eingaben für Anwendungen getestet werden, um dadurch ausgelöste Fehler aufzufinden. So stieß er auch auf einen Bug in Cpio, der das Schreiben außerhalb der Grenzen von zugewiesenem Speicher ermöglichen kann. Wird ein entsprechend präpariertes Archiv mit Less aufgerufen, ist das Ausnutzen dieses Fehlers möglich.

Um diese Gefahren zu umgehen, empfiehlt Zalewski, die Umgebungsvariablen LESSOPEN und LESSCLOSE mit dem Befehl Unset zu löschen, falls diese von der verwendeten Linux-Distribution gesetzt worden sind. Um zudem weitere Zugriffe über ein Shell-Kommando oder ein per Pipe übergebenes Kommando zu unterbinden, kann die Umgebungsvariable LESSSECURE auf den Wert 1 gesetzt werden. Mit Hilfe der Frameworks SELinux oder App Armor können zudem Richtlinien erstellt werden, die die Möglichkeiten von Less einschränken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

oleid 26. Nov 2014

Was schlägst du vor, Herr Textignorierer?

Stupendous Man 25. Nov 2014

Tatsächlich? http://sensorstechforum.com/lesspipe-on-linux-less-command-showing-system...

a user 25. Nov 2014

das sagt der richtige... less ist nicht das problem beim RCE sondern das vorgeschaltete...

sk3wy 25. Nov 2014

auch in diesem Fall wieder :-)

Nullmodem 25. Nov 2014

Hmm. Die Umgebungsvariable meint ja sicher das man den 'less' etwas mehr 'secure' macht...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
Survival-Sandbox-Spiele: Überlebenskämpfe im Sandkasten
Survival-Sandbox-Spiele
Überlebenskämpfe im Sandkasten

Survival-Sandbox-Spiele gibt für jeden Geschmack: Von brutalen Apokalypsen über exotische Dschungelwelten bis hin zur friedlichen Idylle.
Von Rainer Sigl

  1. Twitter & Reddit Viele Berichte über sexuelle Übergriffe in der Spielebranche
  2. Maneater im Test Bissiger Blödsinn
  3. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
    Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
    Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

    Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
    2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
    3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

      •  /