Eine schlecht dokumentierte Funktion der Wordpress-API ist von zahlreichen populären Plugins fehlerhaft verwendet worden. Der Fehler führt zu Cross-Site-Scripting-Lücken: Betroffen sind unter anderem das Jetpack-Plugin, die Plugins von Yoast und das All-in-one-SEO-Plugin.
Microsoft hat mit dem jüngsten Windows-Update eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der HTTP-Verarbeitung behoben. Der entsprechende HTTP-Code läuft als Kerneltreiber.
Durch Fuzzing-Technik können unter anderem Sicherheitslücken gefunden werden. Mit Libfuzzer stellt das LLVM-Projekt nun eine eigene Bibliothek dazu bereit und nutzt diese auch selbst für den Compiler Clang.
Update Vor einem Jahr machte der Heartbleed-Bug in OpenSSL Schlagzeilen - doch solche Bugs lassen sich mit Hilfe von Fuzzing-Technologien aufspüren. Wir haben das mit den Tools American Fuzzy Lop und Address Sanitizer nachvollzogen und den Heartbleed-Bug neu entdeckt.
Update Das DNS-Protokoll hat eine Funktion, mit der man umfangreiche Informationen zu einer Domain abfragen kann. Dieser sogenannte AXFR-Transfer ist normalerweise nicht für die Öffentlichkeit, aber erstaunlich viele DNS-Server erlauben ihn trotzdem.
Die Entwickler von OpenSSL haben ein Update veröffentlicht, das zahlreiche Sicherheitslücken behebt. Anders als von manchen befürchtet, ist allerdings keine gravierende Lücke wie Heartbleed dabei.
UpdateIMHO Sicherheitslücken in öffentlichen Datenbanken zu zählen, ist keine seriöse Methode, um etwas über die Sicherheit von Produkten auszusagen. Trotzdem wird das immer wieder gemacht - zuletzt vom Hasso-Plattner-Institut anlässlich der Cebit.
Golem.de hat bei großen Root-Server-Anbietern nachgefragt, wie sie mit der Rowhammer-Lücke umgehen. Systeme mit ECC-Speicher sind vermutlich nicht betroffen und manchmal können Bios-Updates Angriffe erschweren.
Durch permanente Speicherzugriffe lassen sich bei manchen Arbeitsspeichermodulen Bits umkippen. Dadurch sind verschiedene Angriffe möglich. Der Fehler liegt in der Hardware, ohne einen Austausch der Speichermodule ist der Angriff kaum zu verhindern.
Nicht nur Lenovo ist betroffen: Die Technologie von Superfish, die die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen auf Lenovo-Laptops gefährdet, kommt auch in diversen Jugendschutzfilterprodukten zum Einsatz. Lenovo leugnete zunächst, dass es überhaupt ein Problem gibt.
Bei einem Scan des Internets hat sich herausgestellt, dass Hunderttausende von Geräten denselben SSH-Schlüssel nutzen. Teilweise liegt das an Fehlern, teilweise an fragwürdigen Konfigurationsentscheidungen.
Zum Beseitigen von Sicherheitslücken in ihren Produkten sind den Entwicklern 90 Tage manchmal nicht genug. Google nimmt sich dieses Problems nun mit seinem Project Zero an: In besonderen Fällen gibt es eine kleine Pufferzone. Mitunter werden auch bestimmte Wochentage berücksichtigt.
Selbst der Besuch seriöser Websites kann unangenehme Folgen haben. Hacker kombinierten verschiedene Sicherheitslücken im Flash Player und Internet Explorer, um gezielt US-Rüstungsunternehmen, Regierungsstellen und Finanzdienste über Forbes.com anzugreifen.
Ein mit MirageOS betriebener TLS-Server bewacht einen Bitcoin-Schlüssel. Wem es gelingt, ihn dem Server mittels einer Sicherheitslücke zu entlocken, darf 10 Bitcoins behalten. MirageOS ist ein von Grund auf neu entwickeltes Betriebssystem.
Der ADAC hat eine Sicherheitslücke bei der Connecteddrive-Funktion von BMW gefunden, die auch bei Mini und Rolls Royce verwendet wird. Damit lässt sich das Auto aus der Ferne auch von Unbefugten öffnen. BMW hat für seine Fahrzeuge ein Sicherheitsupdate verteilt.
Über einen schwerwiegenden Fehler in der Messaging-Applikation Silenttext von Silent Circle könnten sich Angreifer Zugriff auf fremde Blackphones verschaffen. Die Sicherheitslücke befindet sich auch in der App für Android.
Eine schwere Sicherheitslücke mit dem Namen GHOST ist in der Namensauflösung der Glibc-Bibliothek entdeckt worden. Das Problem wurde bereits vor zwei Jahren behoben, aber offenbar nicht als Sicherheitsproblem erkannt. Viele Linux-Distributionen sind daher betroffen.
Google hat sich erstmals öffentlich zu den elf Sicherheitslücken in der Android-Komponente Webview geäußert. Das Unternehmen spielt das Problem herunter und empfiehlt den Einsatz alternativer Browser - das hilft aber nur begrenzt.
In Firmware versteckte Malware ist ein Problem, Zertifizierungen dürften aber kaum dagegen helfen. Wer vertrauenswürdige Firmware möchte, muss offene Quellen, transparente Audits und reproduzierbare Buildprozesse fordern.
Update Innerhalb einer Woche hat Google Details zu zwei weiteren Sicherheitslücken in OS X veröffentlicht. Bevor Apple Patches veröffentlicht hat, ist Googles 90-Tage-Schonfrist abgelaufen. Zudem sind Windows-Systeme derzeit über ein Sicherheitsloch in Adobes Flash-Player angreifbar.
Nach Microsoft ist jetzt Apple dran: Google hat nach Ablauf einer Schutzfrist von 90 Tagen eine Sicherheitslücke in OS X öffentlich gemacht. Wann es von Apple einen Patch geben wird, ist nicht bekannt.
Speziell präparierte Videodateien können zur Codeausführung unter anderem in VLC genutzt werden. Dessen Entwickler verhalten sich aber zurückhaltend, zudem werfen die Berichte einige Fragen auf.
Google hat das dritte Mal innerhalb von drei Wochen Details zu einer nicht geschlossenen Windows-Sicherheitslücke bekanntgegeben. Beim zweiten Mal hatte Microsoft mit einem langen Blogposting dagegengehalten und wird auch dieses Mal nicht begeistert sein.
Für alle aktuellen Router von Asus, gleich ob mit oder ohne DSL-Modem, gibt es neue Firmware. Besitzer der Geräte sollten sie installieren, denn die Geräte lassen sich aus dem lokalen Netz sonst mit allen Rechten übernehmen.
Die Mehrzahl der derzeit verwendeten Android-Geräte hat Sicherheitslücken - und wird sie behalten. Eine Android-Komponente in älteren Versionen erhält keine Patches mehr von Google.
Private Fotos sind wieder privat: Instagram hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die öffentlich geteilte Fotos seiner Nutzer für alle sichtbar blieben, auch wenn die Privatsphäre-Einstellungen später geändert wurden.
Google und Microsoft liegen im Clinch: Beide Unternehmen haben unterschiedliche Auffassungen, wie mit gemeldeten Sicherheitslücken umzugehen ist: Google hat erneut eine nicht geschlossene Sicherheitslücke in Windows öffentlich gemacht, Microsoft hätte das gerne verhindert.
In der nordkoreanischen Linux-Distribution Red Star OS 3.0 haben IT-Sicherheitsforscher eine erste Sicherheitslücke entdeckt. Beim Laden eines Treibers können Root-Rechte am System erlangt werden.
Zu lange gewartet: Nachdem Microsoft nach drei Monaten eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows 8.1 immer noch nicht geschlossen hat, hat Google diese publik gemacht. Auf die Veröffentlichung hat Microsoft reagiert - allerdings anders als beabsichtigt.
31C3 Fast jeder Thunderbolt-Mac ist leicht mit einem EFI-Rootkit übernehmbar. Mangelnde Weitsicht Apples ist schuld an einer Lücke, die ideal für Geheimdienste ist. Aber es gibt eine halbe Lösung für das alte Problem.
31C3 Der HTTP-Server Rompager, der in Millionen von Internet-Devices eingesetzt wird, hat eine gravierende Sicherheitslücke. Auf dem 31C3 haben Forscher der Firma Check Point Details und Hintergründe zum wenig bekannten Protokoll TR-069 vorgestellt.
31C3 Hacker sollen sich nicht mehr um die Sicherheit des Geldes und Daten von anderen kümmern. Stattdessen gilt es, den Fokus auf Industrieanlagen zu richten, auch, um Menschenleben zu schützen.
31C3 Bugs in der Speicherverwaltung von C-Programmen gehören zu den häufigsten Sicherheitslücken. Da es aussichtslos sein dürfte, alle Lücken zu beheben, hat Mathias Prayer eine Strategie vorgestellt, mit der sich die meisten verhindern lassen.
Apple hat ein Sicherheitsupdate für OS X veröffentlicht, das jeder installieren sollte. Geschlossen wird damit eine unangenehme Sicherheitslücke im Dienst für das Network Time Protocol.
In der Referenzimplementierung des Network Time Protocol (NTP) wurden mehrere Buffer Overflows gefunden, die die Ausführung von Code auf NTP-Servern erlauben.
Update Laut einer Meldung von Check Point sind viele Router von einer Sicherheitslücke betroffen, die eigentlich schon 2005 behoben wurde. Doch die Firma geizt auch auf Anfrage von Golem.de mit Details, die Darstellung liest sich eher wie eine Werbekampagne für die Personal Firewall ZoneAlarm.
Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit Wordpress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.
Ein Forscherteam hat diverse Möglichkeiten und Lücken gefunden, aus der Java-Sandbox von Googles App Engine auszubrechen. Dadurch seien sogar beliebige Systemaufrufe im darunter liegenden Betriebssystem möglich.
Durch geschickt konfigurierte DNS-Records lassen sich DNS-Resolver in eine Endlosschleife versetzen. Dieselbe Lücke betrifft gleich drei populäre DNS-Server.
Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.
In Microsofts Internet Explorer ist eine gefährliche Sicherheitslücke, für die es noch keinen Patch gibt. Durch diese kann Code auf einer infizierten Webseite ausgeführt und das System kompromittiert werden.
Die Sicherheitsprobleme mit Easybox-Routern sind seit Jahren bekannt. Offenbar lässt sich der WLAN-Zugang trotz neuer Firmware weiterhin leicht knacken.
Das Tool Less wird unter Linux oft benutzt, um in Verbindung mit anderen Tools etwa Dateien zu öffnen. Damit würden viele Fehler und Sicherheitslücken provoziert, meint ein profilierter Hacker.
Das schwerste Sicherheitsproblem seit 2009: Über manipulierte Kommentare könnten Angreifer eine Wordpress-Installation übernehmen. Millionen von Seiten sind weltweit gefährdet.
Ein populäres jQuery-Plugin liefert Code mit einer Cross-Site-Scripting-Lücke aus. Der verwundbare Code stammt ursprünglich von einem Beispielskript für Captchas, das auf sehr vielen Webseiten zu finden ist.
Die Sicherheitslücken reichen von XSS-Fehlern über unsichere Formulare bis hin zu SQL-Injection-Schwachstellen: In drei weit verbreiteten E-Mail-Marketing- und Newsletter-Diensten haben IT-Sicherheitsexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt. Sie sind in Absprache mit den Herstellern inzwischen behoben worden.
Am 11. November 2014 will Microsoft eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Sicherheitslücken per Windows-Update schließen. Allein fünf der Bugs stuft Redmond als kritisch ein, sie betreffen alle noch unterstützten Windows-Versionen, eine davon den Internet Explorer. Insgesamt gibt es 16 Patches.
Gotofail, Heartbleed, Poodle: Derartige Sicherheitslücken sollen Entwickler, die TLS-Verbindungen benutzten, mit dem Google-Werkzeug Nogotofail verhindern. Genutzt werden dazu MITM und Clients auf vielen Plattformen.
In Mac OS X 10.10 und 10.8.5 befindet sich eine Sicherheitslücke, die die Übernahme des gesamten Systems ermöglicht. Details hat ihr Entdecker noch nicht veröffentlicht - in Absprache mit Apple.