Abo
  • Services:

Security: Google veröffentlicht Windows-Sicherheitslücke

Zu lange gewartet: Nachdem Microsoft nach drei Monaten eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows 8.1 immer noch nicht geschlossen hat, hat Google diese publik gemacht. Auf die Veröffentlichung hat Microsoft reagiert - allerdings anders als beabsichtigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 8.1: Sicherheitsupdates installieren, Firewall aktivieren
Windows 8.1: Sicherheitsupdates installieren, Firewall aktivieren (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Google hat eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows 8.1 veröffentlicht. Experten des Internetunternehmens hatten die Schwachstelle Ende September vergangenen Jahres entdeckt und den Windows-Hersteller Microsoft informiert.

Stellenmarkt
  1. Stadt Lippstadt, Lippstadt
  2. inovex GmbH, verschiedene Einsatzorte

Die Schwachstelle betrifft ein System mit der Bezeichnung NtApphelpCacheControl. Ein Nutzer mit eingeschränkten Rechten kann sich nach Angaben von Google damit Administrator-Rechte über den Rechner sichern. Er bekommt damit Zugriff auf das komplette System.

Möglicherweise ist auch Windows 7 betroffen

Die Sicherheitslücke sei auf Windows 8.1 in der 32- und in der 64-Bit-Version getestet worden. Unklar sei aber, schreibt Google, ob es sie auch in der Vorgängerversion Windows 7 gebe. Das sei nicht getestet worden.

Microsoft hat nach der Veröffentlichung reagiert - allerdings nicht mit der Bereitstellung eines Patches, sondern mit einem Kommentar: Es werde daran gearbeitet, die Schwachstelle zu beheben, erklärt das Unternehmen. Außerdem, so wiegelt Microsoft ab, könne nur ein Nutzer, der ein Nutzerkonto auf dem angegriffenen Computer habe, die Lücke auch ausnutzen. Schließlich rät der Software-Hersteller noch, alle verfügbaren Sicherheits-Updates zu installieren sowie die Firewall auf dem Computer zu aktivieren.

Mitarbeiter des Project Zero hatten die Schwachstelle gefunden. Die Google-Sicherheitsforscher benachrichtigen einen Software-Hersteller über eine Lücke und geben dem Unternehmen dann drei Monate Zeit, um die Lücke zu schließen. Gibt es nach Ablauf dieser Frist keinen Patch, wird die Lücke veröffentlicht. Google hatte das Project Zero im Juli 2014 gegründet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 4,25€

janoP 10. Jan 2015

Da gebe ich dir recht, man sollte zwar für die Abonnenten einen Mehrwert schaffen, aber...

UNIXOID 09. Jan 2015

Das wird du in absehbarer Zeit schon mitbekommen... Schade, wenn man vor lauter...

__destruct() 06. Jan 2015

Eine Inkompatibilität zu fixen, ist zwar Aufgabe der Addon-Hersteller, aber die...

Anonymer Nutzer 05. Jan 2015

Kenne ich nicht. Also auch da scheint es wohl große Unterschiede zu geben... erinnere...

UNIXOID 05. Jan 2015

Du scheinst nicht zu wissen, wer fefe ist, sonst wäre dein Kommentar nicht so...


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /