Den Mikrocontroller eines Oszilloskops zu analysieren, hält Fallstricke bereit. Noch schwieriger wird es bei einem verbauten FPGA. Vor allem, wenn die Entwickler eine unerwartete Idee hatten.
/29Kommentare/Eine Anleitung von Christer Weinigel
Mit einem Gerät sprechen, um es aus dem Ruhezustand zu wecken, geht nicht mehr nur mit Smartphones, sondern auch mit einem Chromebook. Die Funktion ist ein weiteres Indiz für das Verschmelzen von ChromeOS und Android.
Ernsthaftes Arbeitswerkzeug für Autoren oder ultimatives Hipster-Gadget? Wir haben uns eine Schreibmaschine mit E-Ink-Display und Cloud-Anschluss angeschaut und fragen uns, wer das Produkt kaufen will.
Ohne die notwendige Hardware-Unterstützung ist auch ein lauffähiges Linux nicht viel Wert. Mit einigen Tricks analysieren wir, wie der Prozessor die Hardware eines Oszilloskops ansteuert.
/12Kommentare/Eine Anleitung von Christer Weinigel
Als erste große Linux-Distribution verabschiedet sich Fedora in Version 25 von X11 und nutzt Wayland als Standard. Außerdem hat das Team versucht, teils mehrere Jahre alte Probleme nutzerfreundlich zu lösen - dazu gehört auch der MP3-Support.
Linux läuft! Doch noch muss es von Hand gestartet werden. Um es automatisch zu starten, müssen wir den Bootvorgang und das Dateisystem besser verstehen. Unser zweiter Artikel zur Analyse eines Digital-Oszilloskops geht darauf ein.
/30Kommentare/Eine Anleitung von Christer Weinigel
In Android-Security-Updates finden sich häufig Schwachstellen in Qualcomm-Produkten. Das Unternehmen will die Security mit einem neuen Bug-Bounty-Programm verbessern - hat jedoch einige Einschränkungen.
Das sogenannte Heterogeneous Memory Management (HMM) ist wichtig zum Auslagern von Programmen auf GPUs. Der Linux-Kernel unterstützt HMM noch nicht offiziell. Nvidia hilft aber dem Red-Hat-Entwickler bei der Umsetzung - wohl für die aktuellen Supercomputer mit Nvidia-Karten.
Die Open-Source-Community liebt es, Linux selbst auf vermeintlich geschlossenen Systemen zu installieren. Ich habe Linux auf einem Digital-Oszilloskop zum Laufen gebracht.
/64Kommentare/Eine Anleitung von Christer Weinigel
Die Golem Newsletter :Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren
Die Raspberry Pi Foundation sorgt dafür, dass auf der Version 3 ihres Minirechners ein 32-Bit-Linux startet - und das, obwohl der neue Raspberry Pi eine reinrassige 64-Bit-CPU hat. Echte Linux-Kern-Techniker lässt die angezogene Handbremse nicht ruhen.
Ohne weitere Ankündigung wird der Raspberry Pi 2 mittlerweile mit dem gleichen Prozessor wie der Raspberry Pi 3 ausgeliefert. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Raspberry Pi ein heimliches Hardware-Upgrade erhalten hat.
Google krempelt die Zusammenarbeit mit Herstellern für sein Internet-of-Things-System Brillo im Vergleich zu Android völlig um. So gibt es nur einen Linux-Kernel, der langfristig Updates erhalten soll. Die Geräte müssen zudem mehr als fünf Jahre lang gepflegt werden, was die Sicherheit erhöhen soll.
Chrome speichert Dateien automatisch ab - und manche Linux-Distributionen verarbeiten die heruntergeladenen Dateien sofort mit extrem unsicherem Code von Gstreamer. Der Entdecker der Lücke meint, dass derart gravierende Schwächen zur Zeit in Windows nicht vorkommen.
Das CIP-Projekt der Linux Foundation möchte eine einheitliche Software-Basis zum Betrieb ziviler Infrastruktur schaffen. Wir haben uns mit Urs Gleim von Siemens über die Probleme und ambitionierten Pläne des Projekts unterhalten.
Der neue konvergente Ubuntu-Desktop Unity 8 soll aktuellen Planungen zufolge im Frühjahr 2018 an Nutzer ausgeliefert werden. Bis dahin will das Team wohl auch seine Wechsel von den Deb-Pakete hin zu Snap vollziehen.
Die Community-Distribution Opensuse Leap 42.2 nutzt viele Kernbestandteile aus der Suse-Enterprise-Distribution. Zudem erhält der genutzte KDE-Desktop Plasma 5.8 ebenso wie die Basis Qt 5.6 und der Kernel eine Langzeitpflege durch die Upstream-Communitys. Besitzer des Raspberry Pi 3 können ein 64-Bit-Image testen.
Der OpenWRT-Router Turris Omnia soll nicht nur mehr Sicherheit bieten als andere Router, sondern auch durch seine Hardware und seine Erweiterbarkeit punkten. Wir haben getestet, ob das Gerät den hohen Kaufpreis rechtfertigt.
Das KDE-Team plant, sämtliche Anwendungen der veralteten 4er-Reihe mittelfristig einzustellen, da diese noch nicht auf Qt5 portiert sind. Das endgültige Aus ist für Ende kommende Jahres vorgesehen, Maintainer hätten damit knapp 3 Jahre Zeit für ihren Port.
In der Nextcloud Box haben der Ubuntu-Hersteller Canonical, Festplattenhersteller Western Digital und der Owncloud-Fork Nextcloud ihre Experimente in eine fassbare Form gegossen. Herausgekommen ist die Nextcloud Box. Das Linux-Magazin hat sich das Sync-Device angeschaut und sieht Optimierungsbedarf.
/102Kommentare/Ein Praxistest von Kristian Kißling (Linux Magazin)
Alle bislang ausgelieferten Android-Geräte sind für die Dirty-Cow-Sicherheitslücke anfällig. Einen Patch wird es frühestens im kommenden Monat geben. Einige Nutzer scheinen sich aber auch zu freuen - denn Rooting ist durch die Lücke recht trivial.
Ubuntu läuft im Cloud-Stack von Mobilfunkanbietern ebenso wie auf Geräten des Internet of Things. Ihren Fokus verliert die Linux-Distribution laut Canonical-Chefin Jane Silber aber nicht. Sie erklärt, in welchen Bereichen Ubuntu noch großes Potential hat.
Der freie Vulkan-Treiber für AMD-Grafikchips in Mesa 13.0 ist eine Community-Entwicklung und stammt nicht von AMD selbst. Darüber hinaus beherrschen die freien Treiber OpenGL 4.5, allerdings noch mit einigen Einschränkungen.
Das Linux-Consulting-Unternehmen Collabora arbeitet daran, Teile des Wayland-Protokolls über das Netzwerk verfügbar zu machen. Die Arbeiten sind aber zunächst auf die Verwendung im Auto beschränkt.
Dank eines Firmware-Updates für die aktuellen Yoga-Laptops von Lenovo können Nutzer darauf auch Linux installieren. Das ist zwar nur ein Workaround, aber auch an den bisher fehlenden Treibern von Intel wird inzwischen gearbeitet.
Mit dem ersten Versuch einer Interprozesskommunikation (IPC) für den Linux-Kernel, Kdbus, war das Systemd-Team noch gescheitert. Das Team versucht es mit der komplett neu erstellten IPC Bus1 aber erneut und hat sie der Kernel-Community offiziell vorgestellt.
Microsoft stellte seine Powershell im August 2016 unter eine freie Lizenz und portierte das Werkzeug im Vorübergehen gleich noch auf Linux und Mac OS. Ist das nun nur ein Marketingtrick oder eine echte Hilfe, womöglich sogar eine Konkurrenz zu den Linux-Shells?
Ein Red-Hat-Entwickler soll dafür sorgen, dass Linux endlich Rechner mit einer integrierten sowie einer dedizierten GPU gut unterstützt. Seine Arbeiten fokussieren sich zunächst aber nur auf das alte X11, da der Wayland-Desktop von Gnome die Technik noch nicht unterstützt.
Mit forcierten Bitflips im Arbeitsspeicher lassen sich leicht Root-Rechte auf Systemen erlangen. Forscher zeigen, dass dies auch zuverlässig auf Android-Telefonen umsetzbar ist und Gegenmaßnahmen eher schwierig sind, was auch an dem Android-System liegt.
Eine alte Sicherheitslücke im Linux-Kernel lässt sich relativ leicht ausnutzen - und verschafft einfachen Nutzern Root-Rechte. Die Entdecker machen sich mit dem Branding der Sicherheitslücke auch über Logos und Sicherheitslücken-Fanshops lustig.
Die stetige wachsende Verbreitung von Cloud-Technologie stellt Admins vor immer neue Herausforderungen. Mit Hyperconverged, einer Art Alles-in-einem-Lösung von Hardware und Cloud-Software, soll das einfacher werden. Golem.de erklärt den Ansatz und stellt die Angebote führender Hersteller vor.
Dank der Arbeit von Suse und Red Hat bietet künftig auch Canonical Live-Patches für den Linux-Kernel in Ubuntu an. Der Dienst ist kommerziell und nutzt das proprietäre Landscape-Werkzeug, kann von der Community aber im kleinen Umfang gratis genutzt werden.
Mit 14308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.
Freiheit hat ihren Preis: Die Talos-Workstations mit Power8-CPU und vollständig freier Software sollen in der günstigen Variante etwas mehr als 5.000 US-Dollar kosten. Eine voll ausgestattete Maschine ist für fast den vierfachen Preis zu haben.
Der Kernel der neuen Pixel-Smartphones von Google ist jetzt schon alt und nutzt proprietäre Treiber von Qualcomm. Die Geräte bekommen wohl deshalb nur drei Jahre lang Updates. Bei Preisen bis 1.000 Euro ist das eine Blamage, denn Google hat mit dem Pixel C gezeigt, dass es auch ganz anders geht.
Erstmals offiziell enthält die aktuelle Ubuntu-Version 16.10 den neuen Desktop Unity 8. Dieser ist aber nur als Vorabversion verfügbar und noch ziemlich fehlerhaft. Sonst beschränkt sich Ubuntu-Distributor Canonical vor allem auf die üblichen Paketupdates.
Das smarte Gartensystem vom Branchenprimus Gardena bekommt Konkurrenz aus Österreich. Der Vira-Cube verspricht eine intelligente und automatische Bewässerung.
Die Belastung der Maintainer des Linux-Kernels wächst ständig. Das ist zwar nicht neu, den Ausführungen von Entwickler Wolfram Sang auf der Linuxcon 2016 zufolge wird das Problem aber in Teilen immer gravierender, was schwerwiegende Folgen haben könnte.
Das Android auf Chromebooks läuft in einem Container auf dem zugrundeliegenden Linux-Kernel. Auf der Linuxcon 2016 erklärt der Google-Angestellte Dylan Reid, dass das im Prinzip ganz einfach ist. Für ein gutes Nutzererlebnis musste das Team aber einige Anpassungen an Android und Chrome OS umsetzen.
Container wie von Docker oder CoreOS sind schlank und vielseitig einsetzbar, haben aber immer noch große Probleme mit der Sicherheit. Auf der Linux- und Containercon 2016 zeigt sich, dass viele Anbieter die Container inzwischen wieder in VMs einsperren. Klingt absurd, hat aber Vorteile.
Dells neues XPS 13 mit Kaby-Lake-Chips ist in Europa und den USA als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit Ubuntu 16.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.
Noch ist die Wayland-Unterstützung im proprietären Nvidia-Treiber eine Eigenlösung - doch das Team will das ändern und dabei auch gleich mit der Community die Probleme von Google und anderen lösen. Erste Arbeiten dazu gibt es auf Github.
Die wohl wichtigste Neuerung der neuen Version 5.8 des Plasma-Desktops von KDE sind die geplanten mindestens 18 Monate Langzeitpflege. Darüber hinaus hat das Team weiter am Aussehen gearbeitet und eine Anwendung mit den Kirigami-Komponenten neu gestaltet, die auch auf Android laufen.
Anwender von Container-Infrastruktur sollen von einer neuen Werkzeug-Sammlung von Docker profitieren. Das Projekt Infrakit soll dabei die Verwaltung deklarativer Infrastruktur vereinfachen, die sich dadurch zudem selbst heilen können soll.
Nachdem Systemd in vielen Distributionen gelandet ist, schmieden Lennart Poettering und seine Mitentwickler neue Pläne. Die haben sie auf der Systemd-Konferenz vorgestellt. Auch die Idee einer Kernel-IPC ist noch nicht beerdigt.
Ein Patch behebt das häufige Einfrieren bei als Bay Trail bekanntgewordenen Low-Cost-Prozessoren der Celeron-Baureihe unter Linux. Die SoCs sind in günstigen Notebooks und anderer Billighardware verbaut.
Raspbian wird zukünftig mit einem neuen Desktop ausgeliefert. Mit dem Wechsel geht auch ein neuer Standard-Browser einher. Youtube-Videos im Browser werden zukünftig mit Hardwareunterstützung ausgegeben.
Das britische Unternehmen Canonical, Herausgeber von Ubuntu, erweitert sein Portfolio um eine Distribution, die Kubernetes im Fokus hat. Kubernetes, ursprünglich bei Google entwickelt, dient der Orchestrierung großer Mengen an Containern.
Ein großer Teil des Codes im neuen Linux-Treiber von AMD wird auch unter Windows genutzt. Das sei von Anfang an so geplant gewesen, erklärt Entwickler Harry Wentland. Die Neuentwicklung ist auch der Grund für das Ende von Catalyst unter Linux.