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Cloud Computing: Hyperkonvergenz packt das ganze Rechenzentrum in eine Kiste

Die stetige wachsende Verbreitung von Cloud-Technologie stellt Admins vor immer neue Herausforderungen. Mit Hyperconverged, einer Art Alles-in-einem-Lösung von Hardware und Cloud-Software, soll das einfacher werden. Golem.de erklärt den Ansatz und stellt die Angebote führender Hersteller vor.

Eine Analyse von Manuel Kuck veröffentlicht am
Komplizierte Eigenlösungen im Rechenzentrum sollen durch Hyperkonvergenz überwunden werden.
Komplizierte Eigenlösungen im Rechenzentrum sollen durch Hyperkonvergenz überwunden werden. (Bild: Dennis van Zuijlekom/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Betrieb von Rechenzentren ist in den vergangenen Jahren deutlich komplizierter geworden. Cloud Computing und Container dominieren die eingesetzte Technik. Ebenso übernimmt Software inzwischen meist Arbeit, für die vor Jahren noch dedizierte Hardware genutzt wurde. Es wird immer schwieriger, alle eingesetzten Systeme lauffähig zu halten und dabei nicht die Übersicht zu verlieren. Helfen soll die hyperkonvergente Infrastruktur - eine Alles-in-einem-Lösung für dieses Problem, die seit rund anderthalb Jahren als sehr vielversprechend gehandelt wird.

Inhalt:
  1. Cloud Computing: Hyperkonvergenz packt das ganze Rechenzentrum in eine Kiste
  2. Ähnliche Hardware, unterschiedliche Strategien
  3. Die Kehrseite des Box-Konzeptes
  4. Die Stärken von Konvergenz richtig einschätzen

Hyperkonvergenz setzt den konvergenten Infrastruktur-Gedanken fort, ist also eine virtuelle Rechnerarchitektur, die sich nahtlos in Computing-, Storage-, Netzwerk- und Virtualisierungsressourcen integriert. Bei dem "Data Center in a Box" sind Server, Netzwerk, Speicher sowie Backup und das Desaster-Recovery zusammen verbaut und vor allem stark aufeinander abgestimmt. HCI-Systeme stellen darüber hinaus die notwendige Software noch stärker in den Mittelpunkt, so dass alle Komponenten wie ein einziges System verwaltet werden.

Doch solche Systeme stoßen auch an ihre Grenzen und sind nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Anbieter sind neben bekannten Unternehmen für klassische Rechenzentrumstechnik wie HPE oder Cisco auch neue spezialisierte Firmen wie Simplivity oder Nutanix. Ihre Lösungen basieren auf ähnlicher Hardware, ihnen liegen aber ganz unterschiedliche Strategien zugrunde.

Einfacher für Admins

Allen gleich ist, dass durch den HCI-Ansatz sowohl die Kompatibilität als auch die Verwaltung vereinfacht werden, eben weil die einzelnen Bausteine aufeinander abgestimmt sind. Virtuelle Maschinen und Anwendungen lassen sich so besser zu gleichartigen Landschaften zusammenfassen. Dadurch werden unerwünschte Nebenerscheinungen der Virtualisierung wie der I/O-Blender-Effekt bei mehreren physikalischen Hosts auf einem Speichermedium vermindert. Auch sollen durch die konsolidierte Steuerung alle Komponenten zentral verwaltet, überwacht und administriert werden können. Da die gesamte Hardware von einem Hersteller kommt, erleichtert das im Problemfall theoretisch auch die Fehlersuche.

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  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Einige Hersteller fügen dem noch spezielle Optimierungsmöglichkeiten wie die Maximierung der Effizienz von Datenströmen in Wide Area Networks (WAN) hinzu. Hierzu gehören Konzepte wie die Deduplizierung von Daten für geringere Zugriffszeiten. Redundante Datensätze sollen so vermieden werden, die bei einem Backup über mehrere Knoten hinweg weitere Kopien anfertigen und dadurch unnötig Kapazitäten blockieren.

Ähnliche Hardware, unterschiedliche Strategien 
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ratzeputz113 31. Okt 2016

Guten Morgen, Nein, und das habe ich auch nie gesagt. Was ich angeführt habe, ist, dass...

hayabusa 26. Okt 2016

Das wäre schön. Wird bestimmt spannend. Leider kam 2016 für uns zu spät. Wir aber...

ratzeputz113 21. Okt 2016

Lasst die Religionskriege beginnen. *popcornhol*

Runkelrübe1 20. Okt 2016

Im Audioartikel ist gleich das dritte Wort falsch: es wird "Hyperkonferenz" gesagt, wo...


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