Abo
  • IT-Karriere:

Freie Firmware: Power8-Workstations kosten fast 20.000 US-Dollar

Freiheit hat ihren Preis: Die Talos-Workstations mit Power8-CPU und vollständig freier Software sollen in der günstigen Variante etwas mehr als 5.000 US-Dollar kosten. Eine voll ausgestattete Maschine ist für fast den vierfachen Preis zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Power-Architektur wird offen von der Openpower-Foundation entwickelt.
Die Power-Architektur wird offen von der Openpower-Foundation entwickelt. (Bild: Talos Workstation/Raptor Engineering)

Moderne Rechner mit x86-Chips von Intel oder AMD nutzen vergleichsweise große proprietäre Blobs in ihrer Firmware. Systeme mit vollständig freier Firmware sind dagegen entweder sehr alt oder basieren auf ARM-Chips mit geringer Leistung. Um dennoch leistungsfähige moderne Hardware mit freier Firmware nutzen zu können, bietet das Unternehmen Raptor Engineering mit seinen Talos-Workstations Rechner auf Basis der freien Power8-Architektur. Diese sind allerdings klar als Konkurrenz für Systeme mit Intel Xeon gedacht und auf Grund ihres Preises wohl auch nicht für den Heimgebrauch geeignet.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim
  2. afb Application Services AG, München

Allein das Talos-Mainboard im ATX-Formfaktor ohne Komponenten soll 4.100 US-Dollar kosten. Zusätzlich besorgt werden müssen dazu noch Energieversorgung, Arbeitsspeicher, Festplatten und natürlich die CPU selbst. Die günstigste Power8-CPU mit acht Kernen und je acht Threads bei knapp 3 GHz Takt und 130 W TDP bietet Raptor für 1.135 US-Dollar an. Die größtmögliche Variante mit zwölf Kernen und dann insgesamt 96 Threads soll 3.350 kosten.

Eine voll ausgestattete Talos-Workstation mit 12-Kern-CPU, 256 GByte DDR3 ECC RAM, zwei 4-TByte-SAS-Festplatten als RAID1 sowie einer AMD Firepro W9100 oder Nvidia Tesla K40 als Grafikkarte kostet 18.000 US-Dollar. Mit einer Nvidia Quadro K6000 steigt der Preis um 1.500 US-Dollar, zuzüglich eventueller Kosten für den weltweiten Versand. Die teuerste Konfigurationsmöglichkeit kostet demnach 19.500 US-Dollar, was rund 17.500 Euro entspricht.

Die Talos-Workstations werden über Crowdsupply per Crowdfunding angeboten, kommen mit einer vorinstallierten Linux-Distribution und sollen in gut einem Jahr ausgeliefert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Mechwarrior 26. Nov 2018

Darum geht's doch gar nicht. Es geht darum dass man die _Möglichkeit_ dazu hat und diese...

Mechwarrior 26. Nov 2018

x86 ist schon von der Architektur her nicht "frei". Wenn Du einen x86 bauen willst bist...

486dx4-160 17. Okt 2016

Einige Linux-Distributionen gibt's komplett auch für POWER und für ARM, darunter Debian...

warten_auf_godot 17. Okt 2016

https://www.youtube.com/watch?v=EHGczDHTDpo

ScaniaMF 17. Okt 2016

Es heißt bis zu 20.000$ und nicht fast 20.000$


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Killer trifft Gans
Indiegames-Rundschau
Killer trifft Gans

John Wick Hex ist ein gelungenes Spiel zum Film, die böse Gans sorgt in Untitled Goose Game für Begeisterung und in Noita wird jeder Pixel simuliert: Die Indiegames des Monats sind abwechslungsreich und hochwertig wie selten zuvor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  2. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
  3. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten

Star Wars Jedi Fallen Order: Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten
Star Wars Jedi Fallen Order
Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Ein Roboter mit Schublade im Kopf, das Lichtschwert als Multifunktionswerkzeug und ein sehr spezielles System zum Wiederbeleben: Golem.de stellt zehn ungewöhnliche Elemente von Star Wars Jedi Fallen Order vor.


    16K-Videos: 400 MByte für einen Screenshot
    16K-Videos
    400 MByte für einen Screenshot

    Die meisten Spiele können nur 4K, mit Downsampling sind bis zu 16K möglich. Wie das geht, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Jetzt folgt die nächste Stufe: Wie erstellt man Videos in solchen Auflösungen? Hier wird gleich ein ganzer Schwung weiterer Tools und Tricks nötig.
    Eine Anleitung von Joachim Otahal

    1. UL 3DMark Feature Test prüft variable Shading-Rate
    2. Nvidia Turing Neuer 3DMark-Benchmark testet DLSS-Kantenglättung

      •  /