Abo
  • Services:
Anzeige
Diese Kühe sind sauber. In Android wurde Dirty Cow aber noch nicht geschlossen.
Diese Kühe sind sauber. In Android wurde Dirty Cow aber noch nicht geschlossen. (Bild: Jean-Francois Monier/Getty Images)

Sicherheitslücke: Alle Android-Geräte können durch Dirty Cow gerootet werden

Diese Kühe sind sauber. In Android wurde Dirty Cow aber noch nicht geschlossen.
Diese Kühe sind sauber. In Android wurde Dirty Cow aber noch nicht geschlossen. (Bild: Jean-Francois Monier/Getty Images)

Alle bislang ausgelieferten Android-Geräte sind für die Dirty-Cow-Sicherheitslücke anfällig. Einen Patch wird es frühestens im kommenden Monat geben. Einige Nutzer scheinen sich aber auch zu freuen - denn Rooting ist durch die Lücke recht trivial.

Google hat mit dem November-Update für Android keinen Patch für die Sicherheitslücke mit dem Namen Dirty Cow herausgegeben. Zahlreiche Linux-Distributionen wie Ubuntu oder RHEL hatten das Problem bereits wenige Tage nach Bekanntwerden gepatcht. Dirty Cow ist verhältnismäßig einfach auszunutzen, derzeit sollen viele Android-Nutzer die Sicherheitslücke nutzen, um ihr Gerät zu rooten.

Anzeige

Bei Dirty Cow wird ein Fehler in der Kernel-Funktion Copy-on-Write (Cow) ausgenutzt. Mit Copy-on-Write sollen unnötige Kopiervorgänge im Hauptspeicher oder auf dem Dateisystem vermieden werden. Ist der Inhalt einer Datei, die eigentlich nur mit Root-Rechten veränderbar ist, in den Speicher gemappt, können Angreifer unter Ausnutzung der Sicherheitslücke Veränderungen an der Datei vornehmen. Diese Änderungen werden dann in den Hauptspeicher geschrieben, obwohl der Nutzer keine entsprechenden Rechte hat.

Betroffen sind alle Kernel-Versionen seit der Nummer 2.6.22. Da die erste Android-Version auf Kernel 2.6.25 aufbaut, sind alle bisherigen Android-Geräte grundsätzlich mit Dirty Cow angreifbar. "Die Gefahr ist real, weil die Lücke recht einfach ausznutzen ist", sagte Daniel Micay, einer der Entwickler von Copperhead OS. "Anders als bei Memory-Corruption-Fehlern gibt es keine Mitigationen, auch wenn Google anderes behauptet." Es soll bereits aktive Angriffe gegen Linux-Nutzer geben. Dirty Cow wird aber auch von Android-Nutzern zum Rooten von Geräten ausgenutzt. Mit einem Proof-of-Concept und etwas zusätzlichem Code ist das ohne größere Probleme möglich, wie Ars Technica berichtet. Grundsätzlich könnten auch Apps in Googles Play Store eingeschleust werden, die den Exploit triggern und das Gerät ohne Wissen der Nutzer rooten. Konkrete Fälle sind aber bislang nicht bekannt.

Mit dem aktuellen Patchlevel werden mehrere kritische Sicherheitslücken behoben. Dabei ist auch erneut eine Stagefright-ähnliche Lücke im Medienserver. Eine weitere Sicherheitslücke betrifft libzipfile. Hier ist, wie bei Dirty Cow, eine Rechteauswetung (privilege escalation) möglich. Ein Patch für den Dirty-Cow-Bug wurde für Dezember angekündigt, damit dürfte die Mehrheit der Android-Nutzer wegen der verzögerten Weitergabe durch die Hersteller mit einem verwundbaren Gerät ins kommende Jahr starten.


eye home zur Startseite
FreiGeistler 13. Nov 2016

*hust*Apple.

FreiGeistler 12. Nov 2016

ROM-Manager

_BJ_ 10. Nov 2016

Wenn der Bootload entsperrt ist geht mit dem One M7 alles. Habe es selbst mit einer...

DetlevCM 09. Nov 2016

Es ändert sehr wohl einiges. Wenn der Hersteller nicht kein Update bereitstellt gibt...

_BJ_ 08. Nov 2016

Das klingt für mich trivial. Das ist eine falsche Aussage. Bisher konnten nur sehr alte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Bonn
  2. Groz-Beckert KG, Albstadt
  3. Stadtwerke München GmbH, München
  4. Weiss Umwelttechnik GmbH, Reiskirchen (Ldkr. Gießen)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 766,86€ im PCGH-Preisvergleich
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  2. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  3. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  4. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  5. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  6. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  7. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  8. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  9. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  10. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sonos Playbase vs. Raumfeld Sounddeck: Wuchtiger Wumms im Wohnzimmer
Sonos Playbase vs. Raumfeld Sounddeck
Wuchtiger Wumms im Wohnzimmer
  1. Playbase im Hands on Sonos bringt kraftvolles Lautsprechersystem fürs Heimkino

Mobile-Games-Auslese: Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
Mobile-Games-Auslese
Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  1. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt
  2. Pay-by-Call Eltern haften nicht für unerlaubte Telefonkäufe der Kinder
  3. Spielebranche Deutscher Gamesmarkt war 2016 stabil

Siege M04 im Test: Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt
Siege M04 im Test
Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt

  1. Re: gestern vdsl50 erstmals getestet

    neocron | 23:21

  2. Re: alternative Demokratie

    Niaxa | 23:07

  3. Re: Wie wärs mit öffentlichen Verkehrsmitteln?!

    Iomegan | 23:06

  4. Re: Und wohin mit den ganzen Leitungen?

    Buddhisto | 23:05

  5. Re: Nachfrage bestimmt Angebot!

    Lemo | 23:04


  1. 15:07

  2. 14:32

  3. 13:35

  4. 12:56

  5. 12:15

  6. 09:01

  7. 08:00

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel