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Wiener Startup: Der Vira-Cube soll Gärten wirklich intelligent bewässern

Das smarte Gartensystem vom Branchenprimus Gardena bekommt Konkurrenz aus Österreich. Der Vira-Cube verspricht eine intelligente und automatische Bewässerung.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Vira-Cube soll im März 2017 auf den Markt kommen.
Der Vira-Cube soll im März 2017 auf den Markt kommen. (Bild: Vira Technologie)

Das Wiener Startup Vira Technologies will mit seinem Vira-Cube ein System für eine intelligente und automatische Bewässerung auf den Markt bringen. In Verbindung mit einem Sensor und einem Ventil soll das System in der Lage sein, in Abhängigkeit von der Bodenfeuchtigkeit sowie weiteren Vorgaben den Garten zu bewässern. Der Vira-Cube lässt sich per Smartphone-App einrichten und per WLAN oder LAN an ein Netzwerk anschließen. Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der Geräte wurde jedoch mangels Erfolg abgebrochen.

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Der Marktführer im Gartensegment, Gardena, hat im vergangenen Frühjahr bereits ein smartes Bewässerungssystem auf den Markt gebracht. Anders als beim Produktstart angekündigt ist es dem Unternehmen bislang jedoch nicht gelungen, die sogenannte adaptive Bewässerung in Abhängigkeit von der Bodenfeuchtigkeit in das System zu integrieren. "Leider haben wir daher die Funktion der sensorgesteuerten Bewässerung zeitlich nicht wie angekündigt veröffentlichen können", hieß es Ende September in einer Mail an die registrierten Nutzer.

Konzepte unterscheiden sich deutlich

Gardena wolle "die Wintermonate dazu nutzen, Adaptive Scheduling zu optimieren. Diese Funktion wird also rechtzeitig vor der nächsten Bewässerungssaison zur Verfügung stehen." Bis dahin soll auch der Vira-Cube erhältlich sein. Das Zwei-Mann-Unternehmen Vira Technologies hofft trotz der gescheiterten Kickstarter-Kampagne auf finanzielle Unterstützung, um die Geräte bis zum kommenden Frühjahr fertigstellen und produzieren zu können.

Vom Konzept unterscheidet sich der Vira-Cube deutlich vom Gardena-System. So lässt sich das eigentliche Steuergerät, der Cube, per WLAN konfigurieren, ohne dass eine permanente Anbindung ans Internet und an die Cloud erforderlich ist. Sensor und Ventil können wie bei Gardena ebenfalls kabellos über 868 MHz angesteuert werden. Allerdings sind beide Geräte batterielos und erhalten ihre Energie lediglich über eine Solarzelle.

Einbindung in Smart-Home-System

"Unser größter Benefit ist jedoch der zum Patent angemeldete Algorithmus", sagte Firmengründer Roland Grösslich auf Anfrage von Golem.de. Demnach gibt der Gartenbesitzer lediglich bestimmte Zeiträume zur Bewässerung vor. Je nach Bodenfeuchte oder Sonnenintensität entscheidet der Vira-Cube dann, ob die Bewässerung starten soll. Sollte der Anwender schon ein Smart-Home-System zu Hause haben, lasse sich die Bewässerung auch so einstellen, dass bei offenem Fenster oder Gartentüre nicht bewässert werden dürfe.

Dass sich ein solches System leicht mit einem Raspberry Pi umsetzen lässt, zeigt ein Beispielprojekt der c't. Vor diesem Hintergrund erscheint es ungewöhnlich, dass Gardena die adaptive Bewässerung noch nicht implementieren konnte. Allerdings sind die einzelnen Elemente des Systems anders konzeptioniert. So funktioniert das Gardena-Ventil auch bei Stromausfall, da die Bewässerungszeiten intern gespeichert werden. Beim Vira-Cube stoppt die Bewässerung hingegen, wenn das Steuergerät ausfällt. Fotos aus der Entwicklungswerkstatt zeigen, dass die Österreicher ihr Konzept mit einem Raspberry Pi testeten.

Preislich liegen beide Systeme jedoch nicht weit auseinander. Laut Kickstarter-Kampagne soll eine Grundausstattung mit Vira-Cube, Sensor und Ventil rund 550 Euro kosten. Günstiger ist eine Ausstattung mit einem Vira-Cube light, der allerdings nicht über ein eigenes WLAN und Displays verfügt. Die Kosten für die Anbindung an die Cloud sind demnach im Preis inbegriffen. Auf das System soll über das Netz per Android, iOS oder einen Webbrowser zugegriffen werden können.



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Schnapsbrenner 12. Okt 2016

Du hast die If Abfrage für die Zeit vergessen. Siehst du, doch gar nicht so einfach. :P

hepisec 12. Okt 2016

Für 550¤ macht es auch das Nachbarkind in seiner Freizeit und mäht gleichzeitig noch den...


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