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KDE Plasma 5.8 unterstützt auch Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, wie Arabisch.
KDE Plasma 5.8 unterstützt auch Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, wie Arabisch. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Linux-Desktop: KDE Plasma 5.8 erscheint mit Langzeitunterstützung

KDE Plasma 5.8 unterstützt auch Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, wie Arabisch.
KDE Plasma 5.8 unterstützt auch Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, wie Arabisch. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Die wohl wichtigste Neuerung der neuen Version 5.8 des Plasma-Desktops von KDE sind die geplanten mindestens 18 Monate Langzeitpflege. Darüber hinaus hat das Team weiter am Aussehen gearbeitet und eine Anwendung mit den Kirigami-Komponenten neu gestaltet, die auch auf Android laufen.

Erstmals in der 5er-Serie des Plasma-Desktops von KDE verspricht das Entwicklerteam, deutlich über den bisherige Veröffentlichungsrhythmus von drei Monaten hinauszugehen und die aktuelle Version 5.8 mindestens 18 Monate lang zu pflegen. Der Entwickler Sebastian Kügler hat dazu in seinem Blog vor einigen Wochen beschrieben, dass die geplante Pflege zeitlich sehr gut zu der Langzeitpflege des Qt-Frameworks passe, das KDE als Basis für seine Software dient.

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Die Langzeitunterstützung von Plasma 5.8 passe ebenso perfekt für das im Herbst erscheinende Opensuse Leap 42.2. Auch das KDE-eigene Projekt Neon werde auf Basis von Ubuntu 16.04 LTS eine Variante mit Plasma 5.8 anbieten und das KDE-Team ermutige andere Distributionen, diesen Beispielen zu folgen. Von der Langzeitpflege ausgenommen ist die Unterstützung für Wayland, die noch nicht den Anforderungen des Teams entspricht.

Wayland-Verbesserungen und weitere Design-Arbeiten

Für den designierten X11-Nachfolger Wayland haben die Beteiligten allerdings einige Fortschritte zu berichten. So werden mit der Unterstützung für das Protokoll XDG-Shell auch GTK-Anwendungen unter Wayland dargestellt. Ebenso sei die Unterstützung für Touchscreens verbessert worden und es werden Touchpad-Gesten unterstützt, allerdings nur theoretisch. Standardmäßig sind noch keine Gesten vorhanden.

  • Einheitliches Artwork vom Boot bis zum Shutdown (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
  • Das neue Discover (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
  • Die Konfiguration der globalen Tastenkürzel (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
  • Ein Kontextmenü mit Mediasteuerung (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
  • Plasma 5.8 unterstützt Rechts-nach-links-Sprachen. (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
  • Unter Wayland können auch GTK-Anwendungen angezeigt werden. (Bild: KDE - CC-BY 3.0)
Einheitliches Artwork vom Boot bis zum Shutdown (Bild: KDE - CC-BY 3.0)

Auch die in der 5er-Serie von Plasma sehr aktive Designgruppe hat einige Änderungen zu Plasma 5.8 beigetragen. Dazu gehört etwa ein neues Design für den Anmeldebildschirm, der das vereinheitlichte Aussehen vom Boot bis zum Shutdown im Plasma-Look abrundet. Zudem ist die Anwendung Discover, eine Art App-Store ähnlich wie Gnome Software, neu gestaltet worden. Hierzu sind die Kirigami-Komponenten verwendet worden. Sie bilden die Grundlage für ein plattformübergreifendes Aussehen von Bedienelementen und sollen unter anderem in Plasma Desktop, Plasma Mobile und auch Android genutzt werden können. Eingesetzt wird Kirigami auch von dem Tauchlog Subsurface.

Plasma 5.8 unterstützt Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden, indem auch die Ausrichtung der Widgets und andere Desktop-Elemente angepasst worden sind. Die Taskleiste zeigt außerdem Kontrollelemente für Multimediaanwendungen in der Kontextmenü und Dateien können per Drag-and-Drop auf eine Anwendung in der Taskleiste in dieser geöffnet werden. Vereinfacht hat das Team auch die Konfiguration globaler Tastenkürzel.

Die aktuelle Version Plasma 5.8 steht zum Download im Quellcode bereit, einige Distributionen sollten bereits Pakete dafür anbieten. Die Pflege über 18 Monate erfolgt im Rhythmus der Fibonacci-Zahlen, Details dazu stehen im Wiki des Projekts bereit.


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Atalanttore 03. Nov 2016

KDE ist eine Klickibunti-Schönwetter-Desktopumgebung. Ernsthaft damit arbeiten würde ich...

Perry3D 06. Okt 2016

Unter Arch bekommt man es auch schon aus dem Testing Repository.

Till Eulenspiegel 06. Okt 2016

so soll es sein :-)



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