Als Grund gibt Mozilla staatliche Webseiten mit Coronavirus-Informationen an, die kein aktuelles TLS unterstützen. Ein weiterer Grund dürfte Google sein.
Das Coronavirus zwingt Ärzte, Lehrer und Rechtsanwälte zu digitaler Kommunikation mit und über ihre Patienten, Schüler und Mandanten. Viele setzen auf Whatsapp. Verstoßen sie damit gegen den Datenschutz oder machen sich gar strafbar?
Die EU-Kommission will die Bürger vor Risiken der künstlichen Intelligenz schützen. Für den Informatikprofessor Peter Liggesmeyer stecken im KI-Weißbuch teilweise falsche Vorstellungen von den Möglichkeiten der KI sowie das Problem, Algorithmen nicht von neuronalen Netzen unterscheiden zu können.
Die USA haben durchgesetzt, dass Beijing Kunlun Technology die beliebte Dating App Grindr verkaufen musste. Es gab jedoch tatsächlich schwere Datenschutzverstöße.
Google Authenticator, Microsoft Authenticator und etliche andere Apps zur Zwei-Faktor-Authentifizierung haben keinen Schutz vor Screenshots eingerichtet. Eine Schadsoftware soll dies bereits ausnutzen.
Menschen in Deutschland finden die Einführung von digitalen Gesundheitsdiensten zwar gut, nutzen wollen sie allerdings nur wenige, das zeigt eine Umfrage. Beim Datenschutz sind sich die Befragten jedoch einig.
Neben einem Schlüssel setzen Toyota, Hyundai und Kia bei einigen Modellen auf eine RFID-basierte Wegfahrsperre. Diese konnten Sicherheitsforscher jedoch einfach umgehen. Die Autos seien wieder so unsicher, wie in den 80ern.
Mit zwei Sicherheitslücken in AMD-Prozessoren seit 2011 sollen sich Speicherverwürfelung aushebeln und Daten auslesen lassen. AMD kritisiert die Forschungsergebnisse jedoch als nichts Neues.
Bis zum Chaos sei es nur eine Frage der Zeit, schreiben die ME-Hacker. Intel versucht, das zu verschweigen, und kann das Security-Theater eigentlich auch gleich sein lassen.
Google steht offenbar kurz davor, die Gesichtsentsperrung des Pixel 4 endlich abzusichern: Es ist eine Einstellung aufgetaucht, die die Notwendigkeit geöffneter Augen vorschreibt. Funktionieren tut sie allerdings noch nicht.
Das FBI hat die Bitcoin-Wallets bekannter Ransomware gesammelt und ausgewertet. Demnach bezahlten Betroffene Lösegeld in Höhe von knapp 145 Millionen US-Dollar. Derweil betonte der Deutsche Städtetag, dass Behörden den Lösegeldforderungen nicht nachgeben dürften.
70.000 Anrufmitschnitte und Livebilder der Videoüberwachung: Ein Hacker konnte die Infrastruktur von Betrügern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, übernehmen und ihnen bei der Arbeit zusehen. Die Aufnahmen hat er nun veröffentlicht.
Von der lokalen Telefonanlage in die Cloud: Zoom Phone wird auch in deutschsprachigen Ländern angeboten. Über dieses Angebot sollen Nutzer Anrufe führen, Anrufbeantworter einrichten und Anrufverläufe durchsuchen können. Allerdings ist nicht ganz klar, wo der Hersteller die Daten speichert.
Eigentlich wollte Let's Encrypt letzte Nacht drei Millionen Zertifikate zurückziehen. Viele sind aber nach wie vor gültig. Let's Encrypt hat sich offenbar entschieden, noch in Benutzung befindliche Zertifikate vorerst auszunehmen.
Das Jailbreak-Werkzeug Checkra1n ist in einer neuen Version erschienen. Damit kann ein iPhone-Jailbreak mit einem Android-Smartphone durchgeführt werden. Dabei müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt werden und es gibt eine Einschränkung.
Heute kein neuer Pass und kein Elterngeld: Die Schadsoftware Emotet hat in den vergangenen Monaten etliche Behörden in Deutschland lahmgelegt. Doch woher kommt dieser Fokus auf die Behörden, ist die Sicherheit so desaströs?
Seit fast einem Jahr lassen sich auf vielen Android-Smartphones mit Mediatek-Chip leicht Root-Rechte erlangen. Schad-Apps nutzen diese bereits aus, dennoch gibt es kaum Hersteller, die einen Patch ausliefern. Nun will Google ihn selbst verteilen.
Ein Fehler bei Let's Encrypt hat dazu geführt, dass der Check von CAA-DNS-Records nicht korrekt durchgeführt wurde. Die Zertifizierungsstelle zieht jetzt kurzfristig betroffene Zertifikate zurück, was für einige Probleme sorgen dürfte.
Troy Hunt wollte seinen Passwort-Leak-Checker Have I been Pwned? verkaufen. Doch nach einem für Hunt frustrierenden Prozess entschied er sich letztendlich, das Projekt nun doch unabhängig selbst weiterzubetreiben.
Mit dem Analytics-Modul kann das Verhalten von Office-365-Nutzern ausgewertet werden. Den Einsatz müssen Unternehmen bereits vor dem Rollout mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragen abklären - wenn sie davon wissen.
89Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Mehr als 2.000 Kunden in 27 Ländern haben sich für die App von Clearview AI entschieden. Diese ist erst kürzlich durch ein Datenleck aufgefallen. Neben Sicherheitsbehörden setzen auch Supermarktketten auf die umstrittene Gesichtserkennungssoftware.
Auch wenn es weitgehend unbekannt ist: Facebook und Google dürfen schon jetzt direkt und schnell Daten an deutsche Behörden aushändigen. In Zukunft könnte das verpflichtend werden - auch in die umgekehrte Richtung. Das hilft Ermittlern, ist aber gefährlich.
Was haben ein iPhone, ein Raspberry Pi 3 und ein Amazon Echo gemeinsam? Alle drei haben einen WLAN-Chip von Broadcom, mit dem sich Teile des WLAN-Traffics mitlesen lassen.
Um die Risiken zu minimieren, die von Code in C und C++ ausgehen, nutzt der Firefox-Browser dafür künftig eine Webassembly-Sandbox. Das nutzt vor allem jenem Code, der nicht in einen eigenen Prozess ausgelagert werden kann.
Das US-Unternehmen Clearview ist durch seine enorme Datenbank für Gesichtserkennung bekanntgeworden. Nach einem Datenleck könnte die Öffentlichkeit erfahren, wer wie häufig dessen Dienste nutzt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Forderungskatalog für die Sicherheit und Langlebigkeit von Smartphones veröffentlicht. So werden Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre verlangt. Damit soll ein öffentlicher Diskurs angestoßen werden.