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Rui Pinto: Informant der Football Leaks wird in 147 Fällen beschuldigt

Dem Nachrichtenmagazin Spiegel hat Rui Pinto Millionen an Dokumenten der Fußballbranche zugespielt. In seiner Heimat Portugal wartet er auf den Prozess. In 147 Fällen soll er beschuldigt werden, darunter auch der Erpressung.

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Die Football Leaks haben einige unsaubere Methoden der Branche enthüllt.
Die Football Leaks haben einige unsaubere Methoden der Branche enthüllt. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Der Whistleblower Rui Pinto soll in 147 Fällen angeklagt werden. Er ist der Hacker, der sich viele Male in portugiesische Staatsanwaltskanzleien eingeklinkt und Informationen zum Datenleak Football Leaks ergattert haben soll. Laut Spiegel Online drang er 307-mal in die Infrastruktur des EU-Staates ein, etwa um Informationen zum Strafverfahren gegen seine eigene Person zu erhalten.

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Rui Pinto werden unter anderem versuchte Erpressung, der illegale Zugang zu vertraulichen Daten und die Verletzung des Briefgeheimnisses vorgeworfen. So soll er im Mai etwa das Sportunternehmen Doyen Sports erpresst und eine Million Euro gegen die Privathaltung vertraulicher Daten gefordert haben. Das Unternehmen wurde letztlich durch Steuerhinterziehung und einige illegale Geschäftspraktiken bekannt.

70 Millionen Dokumente

Pinto ließ dem Spiegel seit mehr als drei Jahren vertrauliche Dokumente zur Fußballbranche zukommen, zum Teil veröffentlichte er diese auf seiner Plattform Football Leaks. Das Magazin spricht von mittlerweile 70 Millionen Dokumenten, einer Datenmenge von rund 3,4 Terabyte. Darüber konnte beispielsweise Christiano Ronaldo der Steuerhinterziehung angeklagt und von Spanien zu 19 Millionen Euro Strafe verurteilt werden.

Seit Mitte März 2019 sitzt Pinto in Untersuchungs- und Einzelhaft. Er wartet dort auf sein Gerichtsverfahren. Vor seiner Festnahme kamen französische Ermittler laut Spiegel wohl noch an weitere 26 TByte Daten, die in Budapest konfisziert wurden. Derweil sollen Hinweisgeber wie Pinto seit März 2019 in der gesamten EU besser geschützt werden. Diese Entscheidung hat allerdings eine Umsetzungszeit von zwei Jahren in Mitgliedsstaaten und könnten für Pinto zu spät kommen.



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