• IT-Karriere:
  • Services:

Google Assistant: Google ändert Regeln zum Abhören von Mitschnitten

Google will den Google Assistant so überarbeiten, dass der Datenschutz der Nutzer besser geschützt wird. Zudem soll es weniger ungewollte Aktivierungen des digitalen Assistenten geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google verspricht mehr Datenschutz für den Google Assistant.
Google verspricht mehr Datenschutz für den Google Assistant. (Bild: Google)

Google nimmt Änderungen am Google Assistant vor. Es ist eine Reaktion auf das Bekanntwerden des nachträglichen Mithörens durch Personen im Juli 2019. Dabei wurden Mitschnitte des digitalen Assistenten nachträglich von Google-Mitarbeitern angehört und ausgewertet. Wie Google erst zwei Monate später in einem lückenhaften Blog-Beitrag mitteilt, soll die Auswertung von Sprachaufnahmen bereits vollständig ausgesetzt worden sein. Wann das war, gab Google nicht an.

Stellenmarkt
  1. NOVO Interactive GmbH, Rellingen
  2. über eTec Consult GmbH, Südliches Badenwürtemberg

Anfang August wurde bekannt, dass die Auswertung von Sprachmitschnitten des Google Assistant innerhalb der EU für drei Monate ausgesetzt wurde. Bisher hatte Google keine Anstalten gemacht, darauf hinzuweisen, dass die Aussetzung auch global gelten werde. In dem aktuellen Blog-Eintrag reißt der Anbieter etliche Aspekte an, lässt dabei aber viele Fragen offen. Wir haben bei Google nach weiteren Details gefragt und warten auf eine Beantwortung unserer Fragen.

Google entschuldigt sich nach über zwei Monaten

In dem Blog-Beitrag verspricht Google, dass Sprachbefehle nur noch nachträglich ausgewertet werden, wenn die Nutzer dem ausdrücklich zugestimmt haben. Zudem bedauert Google, dass die Auswertung durch Personen nicht klar genug kommuniziert wurde. Für diese Entschuldigung ließ sich das Unternehmen über zwei Monate Zeit.

Google machte keine Angaben dazu, ab wann Nutzer besser darüber informiert werden sollen, dass Sprachmitschnitte von Menschen ausgewertet werden. Bei Bestandsnutzern soll es nicht mehr passieren, dass aufgezeichnete Sprachbefehle von Menschen angehört werden. Aber auch hierfür nennt Google keinen Termin. Ferner wird es eine zusätzliche Sicherheitsebene geben, zu der Google allerdings ebenfalls keine weiteren Angaben macht.

Irgendwann bis Ende des Jahres will Google eine automatisierte Löschung eines Großteils der aufgenommenen Mitschnitte anbieten. Hierbei sollen Mitschnitte gelöscht werden, die älter als einige Monate sind. Auch hierzu gibt es noch keine weiteren Details. So ist offen, warum nicht alle Mitschnitte, sondern nur ein Teil davon bei der automatischen Löschung berücksichtigt werden.

Einstellung für Genauigkeit des Signalwortes

Zudem soll der Nutzer die Genauigkeit der Erkennung für das Signalwort anpassen können. Ab wann dies möglich sein wird und was sich dann ändern lassen wird, ist ebenfalls offen. Nach unseren Erfahrungen aktiviert sich der Google Assistant auf einem smarten Lautsprecher oder einem Smart Display häufiger ungewollt als etwa auf einem Alexa-Gerät. Grund dafür könnte sein, dass beim Google Assistant immer mehrere Aktivierungsfloskeln zur gleichen Zeit aktiv sind.

Google Assistant kann über folgende Signalwörter angesprochen werden: "Hey Google", "Okay Google" oder die von Google kaum kommunizierten Phrasen "Hey Buubuu" respektive "Okay Buubuu". Auf Alexa-Geräten ist hingegen immer nur ein Signalwort aktiv. Für Echo-Geräte von Amazon gibt es zudem die Möglichkeit, aus einem von vier Aktivierungswörtern zu wählen. Wer Alexa auf einem Gerät eines anderen Herstellers nutzt, kann das Signalwort hingegen nicht ändern - eine bewusste Entscheidung von Amazon, so dass sich daran nichts ändern wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)
  2. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)

Mavy 24. Sep 2019

Wäre es denn so schwer die Aufzeichnungen auf den Geräten der Nutzer zu belassen und die...

Mavy 24. Sep 2019

läuft alles nach dem Motto "entschuldigen ist besser als um erlaubnis fragen" .. manchmal...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
    Elektromobilität 2020/21
    Nur Tesla legte in der Krise zu

    Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
    2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
    3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

      •  /