Abo
  • IT-Karriere:

Sicherheitslücke: Konto des Twitter-Chefs tweetet Holocaust-Leugnungen

Der Account des Twitter-CEOs Jack Dorsey ist von einer Hackergruppe übernommen worden. Sie postete in seinem Namen rassistische und rechtsradikale Äußerungen. Schuld gibt Twitter einer Sicherheitslücke beim Mobilfunkanbieter.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Twitter-Account von Jack Dorsey wurde gehackt.
Der Twitter-Account von Jack Dorsey wurde gehackt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Der Twitter-Account von Unternehmenschef Jack Dorsey ist übernommen worden. Von dem kompromittierten Konto wurden rassistische Äußerungen und Memes, antisemitische Parolen und Holocaust-Verleugnungen verschickt. Das berichtet das US-Magazin The Verge. Der Angriffsvektor: Dorseys Telefonnummer. Die Angreifer konnten so über den SMS-Dienst von Twitter die Tweets absetzen.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Raum Sindelfingen
  2. mpex GmbH, Berlin

Dem Bericht zufolge schiebt Twitter die Sicherheitslücke auf den Mobilfunkanbieter, der Dorseys Vertrag betreut. "Die mit dem Konto verknüpfte Telefonnummer wurde kompromittiert", heißt es auf dem Unternehmensaccount Twitter-Comms. Die Telefonnummer kann anstelle einer E-Mail-Adresse für die Erstellung eines Twitter-Accounts genutzt werden. Genau dies hat Dorsey anscheinend getan.

Gruppe bekannt für andere Hacks

Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei den Angreifern um dieselbe Gruppe handelt, die bereits die Konten des Bloggers James Charles, des Schauspielers Shane Dawson und des Komikers King Bach übernommen hat. Die Gruppe nennt sich selbst Chuckle Squad und hat auch einen Discord-Server mit einem Link veröffentlicht, dem gleichgesinnte Menschen beitreten hätten können. Dieser wurde allerdings laut Discord bereits nach wenigen Minuten offline genommen und das assoziierte Konto permanent gesperrt.

Mittlerweile ist der Account von Dorsey wieder seinem rechtmäßigen Eigentümer übergeben worden. Es ist wohl nicht das erste Mal, dass Dorsey gehackt wurde: The Verge berichtet von einem weiteren Vorfall im Jahr 2016 durch die Gruppe Ourmine. Auch Google-Chef Sundar Pichai und Facebook-Chef Mark Zuckerberg wurden Opfer dieser Gruppe.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-83%) 2,50€
  2. 44,99€
  3. (-90%) 5,99€
  4. 43,99€

spagettimonster 02. Sep 2019 / Themenstart

es war schon damals ein scheißidee telefoninische übermittlungen als sicher oder gar...

der_wahre_hannes 02. Sep 2019 / Themenstart

So sieht's aus.

meinoriginaluse... 02. Sep 2019 / Themenstart

1. Die Tweets wurden von einem Client-Token einer App über die API versendet 2. Dieser...

tm85 02. Sep 2019 / Themenstart

Wenn wir schon dabei sind.... Der Sundar Pichai ist der Google Chef, nicht die Google Chefin.

spagettimonster 31. Aug 2019 / Themenstart

das auch telefonummern als faktor für eine authentication nicht taugen? und dienste die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019)

Wir haben den Move ausprobiert, Sonos' ersten Lautsprecher mit Akku, Bluetooth-Zuspielung und Auto-Trueplay.

Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

    •  /