Die auf dem Treffen von Kim Jong-un und Donald Trump in Singapur verteilten USB-Lüfter sind vermutlich einfach nur Lüfter und enthalten keine Malware. Das ergab die Analyse eines Sicherheitsforschers der Universität Cambridge, der aber nur eines der Geräte untersucht hat.
Zwei Sicherheitslücken im Adobe Reader und in Windows hätten für raffinierte Angriffe auf Windows-Rechner missbraucht werden können. Jedoch verrieten sich die Angreifer dadurch, dass sie ihre exklusiven Zero-Days selbst beim Dienst Virustotal einstellten.
Register der Floating Point Unit in Core i und wohl auch von einigen Xeon-Prozessoren können Ergebnisse vertraulicher Berechnungen verraten. Dazu ist jedoch ein lokaler Angriff mit Malware erforderlich, außerdem ein veraltetes Betriebssystem.
Zahlreiche günstige Android-Geräte werden mit voraktivierter ADB-Schnittstelle ausgeliefert und können aus dem Netz kontrolliert werden. Derzeit wird das von einer Kryptomining-Kampagne genutzt.
Wenn ein Unternehmen mit Ransomware attackiert wird, geht es nicht immer um Erpressung. Bei einem Angriff auf die Banco de Chile soll die Software vor allem als Ablenkung eingesetzt worden sein.
Vorbild Österreich: Die deutschen Justizminister wollen Überwachungssoftware nicht nur über Sicherheitslücken, sondern durch direkten Zugriff auf die Geräte platzieren.
Zahlreiche Webseitenbetreiber haben die Patches für kritische Sicherheitslücken in Drupal nicht eingespielt. Viele der Seiten werden für Kryptomining genutzt oder wurden per Defacement verändert.
Die Router-Malware VPN Filter kann mehr als bislang angenommen. Die Software soll neben einem Selbstzerstörungsmodul auch eines zum Aufbrechen verschlüsselter Verbindungen haben.
Fast alle Verbraucher dürften in den vergangenen Wochen mehrere Dutzend oder gar Hunderte Mails zur Datenschutz-Grundverordnung bekommen haben. Neben teils unnötigen Newsletterbestätigungen finden sich darunter auch Betrugsversuche.
Für rund 1 Milliarde US-Dollar soll die Überwachungsfirma NSO Group an Verint verkauft werden. Das Unternehmen wurde häufiger für den Verkauf von Schadsoftware an Unrechtsregime kritisiert.
Das niedersächsische Innenministerium experimentiert mit einer angeblich "gekapselten" Kommunikations-App für die Polizei. Bei einer Untersuchung im vergangenen Jahr glänzte der Messenger allerdings nicht mit guter Security, sondern wies peinliche Sicherheitslücken auf.
Zuul 2 heißt das Cloud-Gateway von Netflix, es kommt mit riesigen Mengen an Anfragen der weltweiten Film- und Serienfans zurecht. Die Streaming-Firma stellt nun viele Kern-Funktion der Software unter die Apache-2-Lizenz.
Ein Botnetz aus Routern soll als Infrastruktur für kriminelle Angriffe dienen. Betroffen sind vor allem Netgear- und Linksys-Geräte. Die IoT-Malware übersteht sogar einen Neustart der Geräte.
Das Sammeln von Daten in Microsoft Office steht in der Kritik. Ein Sprecher des CCC fordert, dass bis auf das Bit aufgeschlüsselt wird, welche Daten der Hersteller erhebt und sieht im Fehlen einer Abschaltmöglichkeit eine Verletzung der DSGVO. Er zieht sogar Parallelen zu Spyware.
"Delete. Ignore. Ignore. Delete." Die Dokumentation The Cleaners blickt in die Gedankenwelt von Facebooks Sittenwächtern, die täglich Tausende gemeldete Inhalte löschen oder freigeben - ein realer Social-Media-Horrorfilm ohne Aussicht auf ein Happy End.
Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Wegen eines Bugs kann ein manipuliertes NTFS-Image auf USB-Sticks zu einem Bluescreen führen. Betroffen sind Windows-Betriebssysteme und auch das aktuelle April 2018 Update. Das Problem: Microsoft wird den Fehler vorerst nicht beheben, da hierfür ein physischer Zugang zum Gerät erforderlich ist.
Die Staatstrojaner-Software von Finfisher wurde offenbar in der Türkei gegen Mitglieder der Opposition eingesetzt. Unklar bleibt, wie das Regime die Software erwerben konnte.
Erneut haben Chrome-Erweiterungen zahlreiche Rechner infiziert. Sie führten Klickbetrug durch, kopierten Passwörter und schürften ohne Erlaubnis Kryptowährungen.
Die Eternal-Blue-Schwachstelle wird weiter für Angriffe genutzt. Auch ein Jahr nach Wanna Cry haben viele Unternehmen und Privatleute die zur Verfügung stehenden Patches offenbar noch nicht eingespielt.
Bei einer Umfrage auf der RSA-Konferenz 2018 scheinen viele Unternehmen die IT-Sicherheit zu vernachlässigen. Gut ein Viertel der Befragten hat keine Zeit für das Patchen kritischer Bugs, während 71 Prozent sagen, sie könnten ihr eigenes Unternehmen hacken.
Insgesamt 68 Sicherheitslücken will Microsoft mit dem aktuellen Update für Windows beheben. Darunter sind auch zwei Bugs in den Browser Edge und Internet Explorer, die bereits ausgenutzt wurden.
Ein Missverständnis bei der Behandlung von Interrupts der POP SS-Funktion bei aktuellen Prozessoren kann dazu führen, dass die Kernel gängiger Betriebssysteme Geheimnisse verraten. Patches liegen bereit.
Erst kleine Unternehmen, dann Regierungen: die Hackergruppe Winnti Umbrella ist ein effizienter Apparat und anscheinend der chinesischen Regierung untergeordnet. Das berichten Security-Forscher auf Grundlage von Spuren, die die nicht immer sauber arbeitende Gruppe hinterlässt.
Hacker haben sich Zugriff auf Energieversorger in Deutschland verschafft und konnten dort das Netzwerk infiltrieren. Der Hack ist erst ein halbes Jahr später aufgedeckt worden. Der Angreifer: wohl das mit Russland in Verbindung gebrachte Sandworm Team.
Ein Bug macht sich uninitialisierten Speicher zunutze, um darüber beliebigen Code beim Entpacken von Dateiarchiven mit 7-Zip auszuführen. Ein Softwareentwickler hat die Lücke entdeckt und zu Demonstrationszwecken ausgenutzt. Statt dem Windows-Taschenrechner könnte darüber auch Schlimmeres ausgeführt werden.
Ein Buffer Overflow ermöglicht es Hackern, eine in Infrastrukturanlagen viel genutzte Software anzugreifen - per Ddos oder Fremdcode. Die Lücken seien auch bereits ausgenutzt worden. Mittlerweile soll ein Patch zur Verfügung stehen.
Du kennst dich in IT-Sicherheitsfragen aus und willst viele Leser über Lücken, Hacks und den Schutz davor informieren? Dann bist du hier genau richtig. Golem.de sucht in Berlin eine Vollzeit-Verstärkung für die Redaktion, die das Thema Security betreut.
Nach RedStar OS und dem eigenen Android-Tablet ist weitere kuriose Software aus Nordkorea aufgetaucht: Ein Virenscanner. Das abgeschottete Land nutzt dabei eine zehn Jahre alte Scan-Engine von Trend Micro.
Die von Google angekündigte Top-Level-Domain .app soll Apps und ihren Entwicklern eine Präsentationsplattform bieten, die einfach zu finden ist. Interessant ist, dass darauf gehostete Seiten HTTPS voraussetzen. Erste Partner gibt es schon.
Schon wieder eine sehr kritische Drupal-Lücke: CVE-2018-7602 ermöglicht einem Angreifer die Übernahme von Drupal-Seiten. Erste Angriffe werden bereits nach wenigen Stunden registriert.
Mit der Operation Power Off haben zahlreiche Polizeibehörden den größten Marktplatz für DDoS-Angriffe vom Netz genommen. Die Infrastruktur des Dienstes fand sich zum Teil auch in Deutschland, im April sollen darüber bereits vier Millionen Angriffe erfolgt sein.
Ein fehlerhafte Speicheradressierung konnte unter MacOS High Sierra zu erweiterten Nutzerrechten von Anwendungen führen. Apple behebt dieses und ein anderes Problem mit dem ersten Patch der neuen Betriebssystemversion 10.13.4. Gleichzeitig wird der Safari-Browser mit einem Update versehen.
Geräte, die Windows im eingeschränkten S-Modus verwenden, können künftig einmalig auf ein vollwertiges Windows umstellen. Das ist wie beim ursprünglichen Windows 10 S weiterhin über den Store möglich, aber nicht rückgängig zu machen.
Erneut hat die Sicherheitskonferenz RSA ein Problem mit der eigenen Infrastruktur. Über die API einer App hätten die Namen aller Teilnehmer ausgelesen werden können. Es ist nicht das erste Mal, das dort so ein Problem auftaucht.
Eine Malware tarnt sich mit gefälschten Unicode-Domains und sucht gezielt nach Facebook-Zugangsdaten. Nutzern wird hingegen ein Anti-Stress-Malprogramm versprochen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Stellungnahme zu den angeblichen Angriffen aus Russland veröffentlicht. Das liest sich deutlich anders als die Vorwürfe aus Großbritannien und den USA.
Auf Facebook werden auch kriminelle Dienstleistungen beworben. Das soziale Netzwerk hat auf Berichte reagiert und Gruppen mit mehr als 300.000 Mitgliedern entfernt. Künftig soll das automatisiert geschehen.
Wer seine Drupal-Installation noch nicht gepatcht hat, soll dies spätestens jetzt nachholen. Nach der Veröffentlichung weiterer Details und einem auf Twitter zirkulierenden Exploit-Code wurden erste Angriffe beobachtet.
Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Auf Twitter hat sich ein Nutzer bei T-Mobile Österreich darüber beschwert, dass dort offenbar Kundenpasswörter im Klartext gespeichert werden. Wir fanden ein weiteres gravierendes Sicherheitsproblem bei der Telekom-Tochter durch öffentlich zugängliche Git-Repositories mit Datenbankpasswörtern.
Um vor Ransomware und schädlichen Links zu schützen, verbessert Microsoft sein Office 365 und Onedrive mit Funktionen wie einer Datenwiederherstellung, passwortgeschützten Sharing-Links und verschlüsseltem E-Mail-Verkehr in der Cloud. Die Maßnahmen kommen nicht nur für Business-Konten.
Für seine Malware-Analyse-Engine nutzt Microsoft offenbar einen internen Fork des Werkzeugs Unrar. Beim Beheben von möglichen Sicherheitslücken hat das Team aber selbst eine eingebaut. Google hat diese Lücke gefunden und Microsoft stellt ein Update bereit.
Fast ein Jahr nach dem ersten Ausbruch von Wanna Cry wurde der Flugzeugbauer Boeing befallen. Anders als zunächst angenommen hatte das aber keine Auswirkungen auf die Flugzeugfertigung.
Sofort patchen: Eine hochkritische Sicherheitlücke in Drupal ermöglicht Angreifern ohne Authentifizierung die Ausführung von Code. Auch einige nichtunterstütze Versionen bekommen ein Update.
Die Carbanak-Gruppe hat seit 2013 durch Angriffe auf Banken über eine Milliarde Euro an Schaden verursacht. Bei einer koordinierten Polizeiaktion wurde der Gründer und "Mastermind" in Alicante festgenommen.
Mit Cloud Armor bietet auch Google ab sofort einen kommerziellen Schutz vor DDoS-Angriffen an. Bislang hatte Alphabet einen solchen Dienst nur für Nachrichtenseiten und Menschenrechtler im Angebot.
Kaspersky soll mit der Veröffentlichung der Slingshot-Malware Antiterroroperationen der USA behindert haben. Das Unternehmen sagt, den Urheber der Malware nicht zu kennen - und alle Nutzer schützen zu wollen. Ausserdem will Kaspersky Schweizer Server anmieten.
Mit Hilfe spezieller Transaktionsskripte können Nutzer illegale Inhalte wie Urheberrechtsverstöße, private Daten oder Malware in die Blockchain schreiben. Einmal gespeichert, bleiben diese für immer präsent - und könnten zu Problemen für Nutzer werden.