Abo
  • IT-Karriere:

Mikrotik: Hacker sichert 100.000 Router ohne Zustimmung ab

Trotz Updates klafft eine Sicherheitslücke in Hundertausenden Mikrotik-Routern. Ein Hacker nimmt sich dieser an: Er dringt ungefragt in die Router ein und schließt die Lücke. Die Aktion ist umstritten.

Artikel veröffentlicht am ,
Wird das Sicherheitsupdate nicht eingespielt, bleiben die Router von Mikrotik verwundbar.
Wird das Sicherheitsupdate nicht eingespielt, bleiben die Router von Mikrotik verwundbar. (Bild: Jonathan Cutrer/CC-BY 2.0)

Eine bereits im März entdeckte und zeitnah geschlossene Sicherheitslücke in Mikrotik Routern, klafft bis heute in Tausenden Geräten, da deren Besitzer die entsprechenden Sicherheitsupdates nicht eingespielt haben. Der Hacker Alexey bekundet laut dem Internetmagazin ZDnet, dass er bereits 100.000 Router gehackt habe, bei denen die Sicherheitslücke immer noch offen gewesen sei. Anschließend habe er ohne das Wissen der Router-Eigentümer Firewall-Regeln auf den Geräten gesetzt, die es Angreifern nicht mehr erlauben, die Lücke von außen auszunutzen. In den meisten Ländern dürfte die Aktion unter Strafe stehen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg

Neben den neuen Firewall-Regeln hinterlässt er Kommentare, in denen er die Sicherheitslücke beschreibt und eine Kontaktmöglichkeit über einen Telegram-Channel. Ungefähr 50 Betroffene sollen sich dort zurückgemeldet haben, die meisten waren sauer, nur wenige hätten sich bedankt, so Alexey.

Die Sicherheitslücke wird ausgenutzt

Durch die Sicherheitslücke CVE-2018-14847 können Angreifer die Zugangsdaten aus dem Mikrotik Router auslesen und sich anschließend damit auf dem Router einloggen. Neben dem Verändern der Einstellungen des Gerätes, beispielsweise der DNS-Server, lassen sich auch Skripte oder eine Rootshell ausführen. Mit By the Way gibt es eine Software auf Github, mit der sich die Lücke automatisiert ausnutzen lässt.

Die Lücke wird seit Monaten von Kriminellen aktiv ausgenutzt. Einem Blogpost der Webseite Bad Packets Report zufolge waren Ende September weltweit über 200.000 Geräte von Mikrotik mit Kryptominer-Malware versehen.

Auch Proxy-Server bei Internet-Zugangsprovidern sind von der Sicherheitslücke betroffen und wurden bisher nicht aktualisiert. Auch hier nutzen Kriminelle die Sicherheitslücke aus und fügen Kryptominer-Code in unverschlüsselte HTTP-Anfragen ein. Betroffen ist unter anderem der in Bayern ansässige Provider TKN Deutschland.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 124,99€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Football Manager 2019 für 17,99€, Car Mechanic Simulator 2018 für 7,99€, Forza Horizon...

Apollo13 14. Dez 2018

Es braucht eben dringend eine Pflicht (mit Sanktionsmöglichkeiten), seine IT-Systeme...

Mopsmelder500 25. Okt 2018

hiermit

derdiedas 18. Okt 2018

Sicherung des Fahrzeugs gegen unbefugte Nutzung gemäß § 14 StVO https://www...

My1 18. Okt 2018

okay ich hab kein auto aber es gibt genug rückrufe bei denen man die Käufer nicht kennt...

Riegel 18. Okt 2018

Vielleicht ersteinmal den Artikel lesen bevor man so einen unsinn postet?


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  2. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  3. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /