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Analytics: Avast zieht aktuellen Ccleaner aus dem Verkehr

Nach Kritik an einer neuen, nicht deaktivierbaren Analytics-Funktion gibt der Hersteller der Aufräumsoftware Ccleaner nach und entfernt die aktuelle Version 5.45 von seiner Webseite.

Artikel veröffentlicht am ,
Ccleaner zieht Version 5.45 seines Optimierungs-Tools zurück.
Ccleaner zieht Version 5.45 seines Optimierungs-Tools zurück. (Bild: Tim Schulz/CC-BY-SA 3.0)

Das zum Antivirenhersteller Avast gehörende Unternehmen Piriform hat die neue Version seines verbreiteten Optimierungs-Tools Ccleaner von der Downloadseite entfernt. Stattdessen steht nun wieder die Vorversion 5.44.6575 vom 26. Juni 2018 zur Verfügung.

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Hintergrund ist offenbar eine Debatte über neue Analytics-Funktionen in Ccleaner, mit deren Hilfe Piriform mehr über das Nutzungsverhalten seiner Kunden erfahren wollte. In der wieder entfernten Version 5.45 war es Nutzern dem Portal Betanews zufolge nicht mehr möglich, die beiden Funktionen Active Monitoring und Heartbeat dauerhaft zu deaktivieren. Nach jedem Neustart der Software waren sie wieder aktiv. Das Unternehmen erschwerte es Nutzern zudem, Ccleaner zu beenden.

In einer Stellungnahme im eigenen Forum hatte das Unternehmen bereits Ende Juli angekündigt, die Zwangsaktivierung von Active Monitoring in kommenden Versionen rückgängig machen zu wollen. Nun entschied sich der Hersteller offenbar für den radikaleren Schritt.

Angeblich keine persönlichen Daten betroffen

Piriform betonte, dass es sich bei den gesammelten Analysedaten nicht um persönliche Informationen handele und diese keine Identifikation einzelner Nutzer ermöglichten: "Die Daten sind komplett anonym, und durch ihr Sammeln können wir schnell Bugs erkennen, Probleme mit der Nutzeroberfläche identifizieren, und herausfinden, welche Funktionen für unsere Nutzer Priorität haben", schreibt Piriform im Forum. "Einige von euch haben uns mitgeteilt, dass sie selbst anonyme Nutzungsdaten nicht mit uns teilen wollen. [...] Wir haben verstanden, dass wir euch mehr Kontrolle über das Sammeln anonymer Daten geben müssen."

In den kommenden Wochen will das Unternehmen eine angepasste Version des Ccleaner veröffentlichen. Dabei sollen die Active-Monitoring-Funktion und Heartbeat voneinander getrennt und erstere in Advanced Monitoring umbenannt werden, wie Piriform am Sonntag mitteilte. In der Zwischenzeit empfiehlt das Unternehmen Nutzern, die das Monitoring deaktivieren wollen, Ccleaner über den Task Manager zu beenden.

Ccleaner geriet bereits im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen, nachdem es Unbekannten gelungen war, Malware in einer offiziellen und korrekt signierten Version des Programms zu verstecken. Diese sollte offenbar dazu genutzt werden, Technologiefirmen auszuspionieren und enthielt unter anderem einen Keylogger.



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Elenax 10. Aug 2018

Nach der Einnahme von CCLEANER wird Avast sicherlich auf der Tagesordnung sein, um...

Tuxgamer12 07. Aug 2018

Ja. Eigentlich ist die Aufgabe von AV-Hersteller, dem Nutzer GLAUBEN zu lassen, er ist...

0xDEADC0DE 07. Aug 2018

Wieso zum Teufel wird das Tool immer nur auf den Registry-Teil reduziert? Es kann...

0xDEADC0DE 07. Aug 2018

Das ist so pauschal gesagt, vollkommen falsch: Es gibt durchaus alte Registry-Einträge...

0xDEADC0DE 07. Aug 2018

Diesen Schmarrn gibt es noch?


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