Berlins Datenschutzbeauftragter macht Polizei und Staatsanwälten schwere Vorwürfe: Bei der Funkzellenabfrage hätten sie ständig gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen.
Kim Dotcom spricht auf Twitter über sein neues Projekt Mega. Es soll verschlüsselte Datentransfers, Videodienste, VoIP, E-Mail und Fax bieten. Alles kostenlos.
Eine funktionsreiche Verwaltungssoftware wird von Hackern genutzt und ist jetzt von verschiedenen Herstellern als gefährlicher Trojaner eingestuft worden. Sie soll nicht nur unter Windows, sondern auch unter Mac OS X, Linux und Solaris funktionieren.
Wahrscheinlich das erste Mal wird der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, ob Eltern für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haften müssen. Ein 13-Jähriger hatte die Kinderschutzfilter umgangen, 1.147 Musikdateien fanden sich auf seinem Rechner.
Anonymous hat nach eigenen Angaben 1.000.001 UDIDs von iPhones veröffentlicht, die aus einer Datei mit über 12 Millionen UDIDs stammen sollen, die von einem FBI-Notebook geklaut wurden.
Invisible Things Lab hat sein sicheres Desktopbetriebssystem Qubes in der Version 1.0 veröffentlicht. Qubes bringt jede einzelne Applikation in einer strikt von allen anderen getrennt laufenden virtuellen Maschine unter.
Die Bundesjustizministerin hat zur Klage der EU wegen der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erklärt: "Wir müssen jetzt nicht zahlen und haben auch rückwirkend keine Zahlungen zu leisten."
Facebook will verstärkt gegen sogenannte Fake-Likes vorgehen, also Likes auf Fanseiten, die nicht von einer wirklich interessierten Person kommen, sondern beispielsweise eingekauft werden. Facebook will solche Likes automatisiert löschen.
Adobe hat ein Update für Photoshop CS6 bereitgestellt, das zwei kritische Sicherheitslücken beseitigen, aber auch die Stabilität des Programms erhöhen soll. Einige Fehler sind ebenfalls mit dem Update auf Photoshop 13.0.1 behoben worden.
Mozilla stellt seinen iOS-Browser Firefox Home ein und hat die App aus Apples App Store herausgenommen. Die Ressourcen sollen auf andere Projekte konzentriert werden.
Das von Oracle verteilte Java 7 Update 7, das eine kritische Sicherheitslücke schließen sollte, enthält einen weiteren Fehler, der ebenso gefährlich ist. Anwender sollten deshalb selbst nach dem Einspielen des Updates die Java-Plugins im Browser deaktivieren.
Update Eine Abgemahnte hat der Kanzlei Urmann & Collegen untersagen lassen, dass ihr Name auf dem Online-Pornopranger auftaucht. Jetzt warten alle gespannt, ob die Rechtsanwaltsgesellschaft Berufung einlegen wird.
Mit einem Update für Java SE schließt Oracle eine kritische Sicherheitslücke in seiner Software, die bereits seit einigen Tagen aktiv ausgenutzt wird. Das Update sollte schnellstmöglich eingespielt oder Java deaktiviert werden.
Update Über die jetzt aktiv genutzte Sicherheitslücke in Java war Oracle bereits seit mehreren Monaten informiert. Eine Sicherheitsfirma hatte sie Oracle mit 30 weiteren Fehlern im April 2012 gemeldet.
Ifa 2012 Samsung wird für das Galaxy S3, das Galaxy Note und das Galaxy Note 10.1 ein Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean anbieten. Wann, ist noch nicht bekannt.
Wer im Facebook App Center auf den Button "Spiel spielen" oder "An Handy schicken" klickt, gibt laut Verbraucherschützer bereits die Einwilligung in die Datenweitergabe.
Über eine Sicherheitslücke in allen aktuellen Versionen von Java 7 für Windows können Angreifer über präparierte Webseiten Schadcode auf den Rechner schleusen. Der Exploit wird bereits aktiv ausgenutzt. Es wird empfohlen, Java-Plugins umgehend zu deaktivieren, bis ein Update erhältlich ist.
Für das Transformer Pad TF300T wird das Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean verteilt. Damit bietet Asus nach Google und Coby als weiterer Hersteller von Android-Geräten das Jelly-Bean-Update an.
Das DNS-Protokoll ist noch nicht veraltet, könnte aber künftig durch neue Technik ersetzt werden, sagt dessen Erfinder Paul Mockapetris in einem Interview mit Golem.de. Und DNS sei der ideale Ort für Filter.
Ein Bundespressesprecher der Piratenpartei hat die Pro-Atom-Arbeitsgruppe Nuklearia abgemahnt, weil sie in einem Flyer bewusst gegen eine Parteitagsentscheidung verstoßen hat. Der Bundesvorstand der Partei nahm die Abmahnung zurück. Doch es bleiben Fragen offen.
Mit der Smartscreen-Funktion legt Microsoft keine Datenbank mit den Software-Installationen von Windows-8-Computern an: Das teilt das Unternehmen mit und reagiert damit auf die Entdeckung, dass Windows 8 Software-Installationen an Microsoft sendet.
Ungewollt hat ein Londoner Polizist die Einsatzplanung im Fall Julian Assange preisgegeben: Er hielt vor der ecuadorianischen Botschaft in London seine Notizen so, dass ein Fotograf sie ablichten konnten.
In der fertigen Version von Windows 8 hat Microsoft den Smartscreen-Filter für Installationen standardmäßig aktiviert. Damit wird die Installation von Anwendungen überwacht. Ein Sicherheitsexperte sieht darin ein Datenschutzrisiko.
Victorinox hat auf die teils harschen Reaktionen auf die Einstellung der USB-Taschenmesser mit Sicherheitsfunktionen mit einem Rückerstattungsprogramm reagiert. Wer ein Victorinox Presentation Master, Secure oder Slim besitzt, kann es zurückgeben und kriegt sein Geld wieder.
Cutting Sword of Justice will mit einem Virus die Mehrheit der Rechner der Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco lahmgelegt haben. Das Unternehmen bestätigte eine Malware-Infektion auf seinen Workstations.
Beim Anlegen des Nutzerpassworts unter Windows 7 und 8 können die Anwender einen Hinweis als Gedächtnisstütze hinterlegen, um sich ihre Zugangsdaten leichter zu merken. Mit einem Tool lässt sich der eigentlich unleserliche Kennworthinweis aus der Registry auslesen.
Apple hat für sein Betriebssystem Mac OS X 10.8 alias Mountain Lion ein Update auf die Version 10.8.1 veröffentlicht. Den Veröffentlichungsnotizen nach wurden aber nur wenige Änderungen vorgenommen.
Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de haben 1,3 Millionen Vorbestellungen für De-Mail. Die Piratenpartei rät von der Nutzung des kostenpflichtigen Dienstes ab.
Adobe muss nur wenige Tage nach dem letzten Flash-Player-Update noch einen Sicherheitspatch nachreichen. Erneut werden gefährliche Sicherheitslücken beseitigt.
Der Schweizer Hersteller Victorinox will künftig nur noch reine Messerprodukte anbieten und gibt seine USB-Taschenmesser-Serie mit Sicherheitsfunktionen auf.
Die Namen von bis zu 150.000 Menschen, die mutmaßlich Urheberrechte der Pornobranche verletzt haben, will die Regensburger Kanzlei U+C am 1. September 2012 veröffentlichen. Internetrechtsexperte Solmecke hält dies für strafbare Nötigung.
Viewsonic hat für das Viewpad 10e das Update auf Android 4 alias Ice Cream Sandwich veröffentlicht. Bei der Update-Einspielung werden alle Daten auf dem Tablet gelöscht und der alternative Startbildschirm Viewscene 3D verschwindet.
Kaspersky Lab hat die neue Version seines Virenscanners und der Sicherheitssuite vorgestellt. Als Neuerung gibt es eine automatische Abwehr vor der Ausnutzung von Sicherheitslücken in anderen Softwareprodukten. Die Sicherheitssuite schützt das Onlinebanking nun besser.
Die Verbraucherzentrale verklagt Google und Apple, weil in Appstores Verbraucherrechte verletzt würden. Zehn Abmahnungen wurden verschickt, geprüft wurden Google, Apple, Microsoft, Samsung und Nokia.
Fotograf und Hardwarebastler David Hunt hat in den Akkugriff seiner Canon 5D Mark II ein Raspberry Pi eingebaut, mit dem er seine Bilder über WLAN und Ethernet aus der Kamera an einen Rechner schicken kann. Doch das dürfte erst der Anfang dessen sein, was mit der Verbindung aus Raspberry Pi und Kamera möglich ist.
Die Sicherheitslücke der Schlösser von Onity, die bei Hoteltüren eingesetzt werden, soll bald geschlossen werden. Der Hersteller verlangt für die Schließung der Lücke von den Hotels allerdings Geld - für einen mechanischen Verschluss des Ports hingegen nicht.
Bundesinnenminister Friedrich will schwere IT-Angriffe per Gesetz meldepflichtig machen. Das Information Security Forum befürwortet zwar Transparenz, meint aber, diese müsse im Geschäftsalltag umsetzbar sein und dürfe nicht die einzelnen Akteure schwächen. Dazu seien internationale Regelungen nötig.
Kein deutscher Mobilfunkbetreiber hat bisher den deutlich abhörsichereren Netzstandard A5/3 eingeführt. Auch bei anderen Sicherheitsmerkmalen soll es nicht besser aussehen.
Mehrere Systemsteuerungen, mehrere Oberflächen und mehrere Nutzungskonzepte. Die fertige Version von Windows 8 bestätigt, was zu befürchten war: ein gewisses Chaos. Aber sie hat auch Zukunft, vor allem für kommende Windows-8-Geräte. Unser Test klärt, ob auch alte Hardware profitiert.
Unbekannte sind in die Computersysteme der Nachrichtenagentur Reuters eingedrungen und haben eine Falschmeldung verbreitet. Auch hinter dem dritten Angriff im August 2012 scheinen Anhänger des syrischen Präsidenten Assad zu stehen.
Adobe hat im Rahmen seines monatlichen Patchdays Updates für den Adobe Reader für Windows und Mac OS X bereitgestellt. Ein Update für Linux gibt es nicht. Nutzer sollten den Reader vermeiden, bis es ein Update gibt.
Update Der in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtete Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Anspruch auf politisches Asyl. Assange ist jetzt Staatsbürger Ecuadors und genießt als Botschaftsmitarbeiter diplomatischen Schutz.
Die britische Polizei droht damit, Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft festzunehmen. Laut einem Gesetz von 1987 kann sie das. Ecuador will im Laufe des Tages seine Entscheidung zu Assanges Asylantrag bekanntgeben.
Mit einer Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte will der Datenschützer Patrick Breyer die Zwangsidentifizierung aller Nutzer von Prepaid-Mobilfunk-Karten stoppen. Die Chancen dafür stehen offenbar gut.
Facebook kündigte gegenüber dem Datenschutzbeauftragen Hamburgs Johannes Caspar zwar an, keine Gesichtserkennung für neue Nutzer mehr vorzunehmen, die bestehende Datenbank aber will das Unternehmen nicht löschen. Daher will Caspar nun wieder gegen Facebook vorgehen.
Die Jugendorganisation der Polizeigewerkschaft will die Identität von Facebook-Nutzern überprüfen lassen, beispielsweise mit Postident. Auf die Daten soll die Polizei jederzeit zugreifen können.
Kaspersky Lab ist der verschlüsselte Schadmechanismus von Gauss weiterhin ein Rätsel. Kaspersky bittet daher Experten aus den Bereichen Verschlüsselung, Reverse Engineering und Mathematik um Hilfe.