Abo
  • Services:

Google-Forschung: Ein Ring als Passwortersatz

Leicht zu erratende Passwörter soll es nicht mehr geben, wenn sich Googles Idee durchsetzt, stattdessen Hardwareschlüssel einzusetzen. Damit sie immer dabei sind, könnten sie in Schmuck eingearbeitet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Ring als Passwort-Token könnte Akzeptanz von Hardware-Authentifikationen erhöhen.
Ein Ring als Passwort-Token könnte Akzeptanz von Hardware-Authentifikationen erhöhen. (Bild: Nadia Hatoum/CC BY 2.0)

In einem kommenden Artikel für das Magazin IEEE Security & Privacy schreiben die Google-Mitarbeiter Eric Grosse und Mayank Upadhyay nach Angaben von Wired, dass Passwörter nicht mehr die beste Lösung für sensible Benutzerkonten sind. Es sei an der Zeit, aufwendige Passwortregeln aufzugeben und nach etwas Besserem zu suchen. Das könnten Hardwareschlüssel sein.

Stellenmarkt
  1. IOS Gesellschaft für innovative Optimiersoftware mbH, Aachen
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Hardware als Passwortersatz gibt es schon lange - zum Beispiel in Form von USB-Sticks. Sie können komplizierte Passwörter speichern, ohne dass sich der Anwender Sorgen machen muss, dass er sie vergisst. Ein Fingerabdruckscanner kann dabei für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Google soll bereits mit Hardware-Tokens experimentiert haben, um beispielsweise den Yubico-USB-Stick mit einem modifizierten Chrome-Browser zum Einloggen in das Google-Konto benutzen zu können. Ein zusätzlicher Softwaredownload ist laut den Informationen von Wired dafür nicht erforderlich.

Die Google-Ingenieure zweifeln aber, ob die Nutzer künftig bereit sind, normale USB-Schlüssel zu kaufen. Der Anwender könnte sich leichter mit derartiger Authentifizierungstechnik anfreunden, wenn deren Funktion ansprechend verpackt wird und leicht zu benutzen ist. So sei es denkbar, einen Ring als Passwortspeicher zu verwenden, der per Nahbereichsfunk NFC oder Bluetooth drahtlos mit dem Rechner verbunden wird.

Gegenüber der Zwei-Faktor-Authentifzierung, die Google bereits über Handys und Smartphones anbietet, hätte diese Lösung außer einem ergonomischen noch einen weiteren Vorteil: Sie funktioniert auch dann, wenn kein Mobilfunkempfang vorhanden ist.

Google hatte die Zwei-Faktor-Authentifizierung Anfang 2011 optional zum normalen Passwort eingeführt. Ein Angreifer müsste dabei nicht nur das Passwort knacken, sondern auch noch Zugang zum Mobiltelefon des Anwenders haben, auf das Google beim Einloggen eine SMS schickt. Auch mobile Apps auf dem Smartphone des Anwenders können den Zusatzcode generieren.

Der Artikel der beiden Google-Mitarbeiter soll laut Cnet am 28. Januar im IT-Sicherheitsmagazin IEEE Security & Privacy in voller Länge erscheinen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€
  3. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)

thinkagain 21. Jan 2013

Mr. T :) Danke musste grad herzhaft schmunzeln. :) Das Argument mit den "Vorübergehenden...

thinkagain 21. Jan 2013

Ja da stimme ich dir vollkommen zu Tantalus, es klang für mich nur im ersten Augenblick...

Anonymer Nutzer 21. Jan 2013

Wollte ich auch gerade schreiben! So wird es vielleicht geschehen. (ps: sollte natuerlich...

jayrworthington 21. Jan 2013

Bin kein Experte, aber die meisten Frauen kombinieren die Schuhe nicht sondern tragen...

glacius 21. Jan 2013

Es ist ja schön und gut über alternativen zu Passwörtern und deren Aufbewahrung...


Folgen Sie uns
       


Detroit Become Human - Fazit

Die Handlung von Detroit: Become Human gefällt uns gut. Sie ist hervorragend geschrieben, animiert und geschnitten. Die Geschichte der Androiden wirkt auch im Vergleich mit früheren Werken von Quantic Dream viel erwachsener und intelligenter, vor allem gegenüber dem direkten Vorgänger Beyond Two Souls.

Detroit Become Human - Fazit Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
  3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


    Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
    Kreuzschifffahrt
    Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
    Von Werner Pluta

    1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
    2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
    3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

      •  /