BSI rät: Java besser deinstallieren
Wer Java nicht unbedingt benötigt, sollte es deinstallieren, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)(öffnet im neuen Fenster). Wer Java außerhalb des Browsers dringend benötigt, sollte zumindest die Java-Browser-Plugins für das Surfen im Internet deaktivieren und nur zeitweise für die Durchführung einzelner Anwendungen aktivieren.
Die aktuelle Version der Java-Laufzeitumgebung, Version 7 Update 10, enthält eine kritische Sicherheitslücke, für die es bislang vom Hersteller Oracle keinen Patch gibt. Die Schwachstelle ist in weit verbreiteten Exploit-Kits vorhanden und wird bereits aktiv ausgenutzt. Sophos meldet einen neuen Trojaner, Mal/JavaJar-B(öffnet im neuen Fenster), der sich die Sicherheitslücke zunutze macht.
Mozilla und Apple(öffnet im neuen Fenster) blockieren das Java-Plugin bereits.
Ganz allgemein können die Java-Web-Plugins von Java 7 Update 10 über die Java-Steuerung deaktiviert werden. Das BSI hat Hinweise zur Deaktivierung der Plugins in den gängigen Browsertypen auf seiner Webseite veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster).
Nachtrag vom 15. Januar 2013, 11:55 Uhr:
Oracle hat mittlerweile Java SE 7 Update 11 veröffentlicht, das die Sicherheitslücke schließt. Das BSI rät, das Update umgehend zu installieren.
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