BSI rät: Java besser deinstallieren

Die am Donnerstag bekanntgewordene Zero-Day-Lücke in Java wird unter Windows und Unix bereits aktiv ausgenutzt. Das BSI rät zur Deinstallation von Java.

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Kritische Sicherheitslücke in Java wird aktiv ausgenutzt.
Kritische Sicherheitslücke in Java wird aktiv ausgenutzt. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Wer Java nicht unbedingt benötigt, sollte es deinstallieren, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Wer Java außerhalb des Browsers dringend benötigt, sollte zumindest die Java-Browser-Plugins für das Surfen im Internet deaktivieren und nur zeitweise für die Durchführung einzelner Anwendungen aktivieren.

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Die aktuelle Version der Java-Laufzeitumgebung, Version 7 Update 10, enthält eine kritische Sicherheitslücke, für die es bislang vom Hersteller Oracle keinen Patch gibt. Die Schwachstelle ist in weit verbreiteten Exploit-Kits vorhanden und wird bereits aktiv ausgenutzt. Sophos meldet einen neuen Trojaner, Mal/JavaJar-B, der sich die Sicherheitslücke zunutze macht.

Mozilla und Apple blockieren das Java-Plugin bereits.

Ganz allgemein können die Java-Web-Plugins von Java 7 Update 10 über die Java-Steuerung deaktiviert werden. Das BSI hat Hinweise zur Deaktivierung der Plugins in den gängigen Browsertypen auf seiner Webseite veröffentlicht.

Nachtrag vom 15. Januar 2013, 11:55 Uhr:

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Oracle hat mittlerweile Java SE 7 Update 11 veröffentlicht, das die Sicherheitslücke schließt. Das BSI rät, das Update umgehend zu installieren.

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