Apple: Homebutton im iPhone 5S soll Fingerabdrücke erkennen

Apples Kauf von Authentec soll sich nun endlich auszahlen, mutmaßt ein Analyst, der einen Fingerabdruckscanner im nächsten iPhone vermutet. Das iPhone 5S soll den Besitzer biometrisch identifizieren, wenn er den Homebutton berührt.

Artikel veröffentlicht am ,
Fingerabdrücke -  der Homebutton soll sie nicht nur anziehen, sondern auch erkennen.
Fingerabdrücke - der Homebutton soll sie nicht nur anziehen, sondern auch erkennen. (Bild: Andreas Donath)

Wie die Website Apple Insider unter Berufung auf den Analysten Ming-Chi Kuo vom taiwanischen Unternehmen KGI Securities berichtet, wird Apple künftig in das iPhone eine Authentifizierungslösung einbauen. Damit soll der Kauf von Authentec Mitte 2012 in konkreten Produkten münden. Authentecs bekannteste Produkte sind Fingerabdruckscanner.

Stellenmarkt
  1. Software Engineer Embedded Systems (m/w/d) Industrie 4.0 - digitale Produktion
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. Web-Entwicklerin/Web-Entwick- ler (m/w/d)
    Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Köln
Detailsuche

Ein solcher Scanner könnte nach Kuos Einschätzung in den Home-Button des iPhone 5S eingebaut werden, das angeblich schon im Sommer 2013 angekündigt werden soll. Dem minimalistischen Design von Apple würde die Sensorintegration nicht schaden. Apple hatte Authentec Ende Juli 2012 übernommen. Der Kaufpreis betrug 356 Millionen US-Dollar.

Mit dem Fingerabdruck könnte Apple Usernamen und Passwörter ersetzen oder zumindest deren Nutzung stark vereinfachen. Auch in Apps wie der Eintrittskartenverwaltung Passbook könnte das System integriert werden, so Kuo.

Apples Mitbewerber aus dem Android- und Windows-Phone-Lager hätten es schwerer, eine solche Funktion zu implementieren, da bei diesen Geräten oft mehrere Knöpfe unterhalb des Displays angebracht sind. Eine intuitive Nutzung eines dort untergebrachten Fingerabdrucklesers würde so erschwert, so Kuo.

Golem Karrierewelt
  1. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
  2. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das 5S soll zudem einen schnelleren Prozessor, eine lichtstärkere Kameraoptik sowie einen verbesserten LED-Blitz besitzen. Ein preiswerteres iPhone mit farbigem Kunststoffgehäuse, das statt 7,6 dann 8,2 mm dick sein soll, hält der Analyst ebenfalls für möglich. Es soll zeitgleich mit dem iPhone 5S im Juni oder Juli angekündigt werden.

Analyst lag schon oft richtig

Mit seinen Analysen lag Kuo in den vergangenen Jahren erstaunlich oft richtig. Das iPhone-5-Design sowie das des iPod touch, dünnere iMacs, das Macbook Pro Retina mit 13 Zoll, das iPad Mini und das iPad 4 mit Lightning-Anschluss sagte er korrekt voraus.

In einem Bericht der chinesischsprachigen Wirtschaftszeitung Commercial Times von Mitte November 2012 hieß es, dass Apple mit einer ersten Testfertigung eines Nachfolgers, der dem bisherigen Schema nach 5S heißen könnte, in Kürze beginnen werde. Die Zeitung schrieb, dass bereits ab Dezember 2012 rund 50.000 bis 100.000 Geräte zu Testzwecken hergestellt werden.

Beim iPhone 5S soll ein Bildschirm mit "Touch on Display" zum Einsatz kommen, der nur 0,5 mm dick sei und bei diagonalen schnellen Fingerbewegungen genauer arbeiten soll als die In-Cell-Touchscreens. Die "Touch on Display"-Geräte sollen vom taiwanischen LCD-Hersteller Innolux geliefert und von Apple bereits getestet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


S4bre 19. Jan 2013

Das unsere Behörden auf Recht und Gesetz scheissen das haben wir ja nun zu Genüge bei...

Bassa 18. Jan 2013

Der Unterschied zum Notebook ist die "Integration" in den Homebutton. Ich kenne...

Anonymer Nutzer 18. Jan 2013

Die AGB zum neuen iphone 6 kann doch jetzt keiner kennen. Da die AGB bei Apple und Google...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nahverkehr für 9 Euro
Das 2,5-Milliarden-Euro-Ticket

Für 9 Euro durch ganz Deutschland - was für die ÖPNV-Reisenden wie ein guter Deal klingt, hat für die Verkehrsunternehmen ein paar Haken.
Ein Bericht von Martin Wolf

Nahverkehr für 9 Euro: Das 2,5-Milliarden-Euro-Ticket
Artikel
  1. MX Master 3S: Logitech überarbeitet seine Oberklasse-Maus
    MX Master 3S
    Logitech überarbeitet seine Oberklasse-Maus

    Die neue MX Master 3S hat leiser arbeitende Tasten als das Vorgängermodell und Logitech hat in die neue Maus einen Sensor mit 8.000 dpi eingebaut.

  2. Activision Blizzard: Erste Arbeitnehmervertretung in großem US-Spielestudio
    Activision Blizzard
    Erste Arbeitnehmervertretung in großem US-Spielestudio

    Nach monatenlangem Kampf - spürbar durch Bugs in Call of Duty - hat die QA-Abteilung von Raven Software eine Arbeitnehmervertertung gewählt.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Cyber Week: Alle Deals freigeschaltet • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /