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Kriminelle handeln mit neuem Exploit.
Kriminelle handeln mit neuem Exploit. (Bild: Oracle)

Java 7 Update 11: Neuer Java-Exploit offenbar im Umlauf

Kriminelle handeln mit neuem Exploit.
Kriminelle handeln mit neuem Exploit. (Bild: Oracle)

Gerade aktualisiert und offenbar schon wieder anfällig: Java soll auch in der aktualisierten Version 7 Update 11 mit einem neuen Exploit angreifbar sein. Er soll unter Kriminellen für 5.000 US-Dollar gehandelt werden und drei Käufer gefunden haben, wie Sicherheitsexperte Brian Krebs berichtet.

Das erst am Wochenende von Oracle veröffentlichte Java 7 Update 11 ist offenbar schon wieder unsicher. Im Internet ist ein neuer Exploit angeboten worden, den Interessenten für 5.000 US-Dollar erwerben konnten. Der Händler möchte allerdings anscheinend verhindern, dass die Sicherheitslücke allzu schnell geschlossen wird, und bietet den Exploit nicht mehr an. Das lässt darauf schließen, dass er einen dritten Käufer gefunden hat, da er ursprünglich den Exploit nur an insgesamt drei Interessenten verkaufen wollte.

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Wie weit sich der Exploit verbreiten wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Falls die Besitzer des Exploits nur gezielte Angriffe ausführen, wird es für Oracle und Antivirenfirmen schwierig herauszufinden, was Java anfällig macht. Bei einem Überraschungsangriff auf weite Teile der Internetbevölkerung und einem Weiterverkauf des Exploits wäre die Sicherheitslücke schnell schließbar - allerdings erst, nachdem der Schaden angerichtet wurde.

Die letzte Sicherheitslücke konnte Oracle vergleichsweise schnell schließen, nachdem diverse staatliche Institutionen, darunter auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, zur Deinstallation von Java aufgerufen hatten.

Ganz ohne Java geht es in der Onlinewelt nicht überall. Während sich die Deutsche Post von Java wieder verabschiedet hat - die Firma hatte ursprünglich wegen Kundenbeschwerden von PDF-Frankierung auf Java umgestellt, wie uns mitgeteilt wurde -, setzt der Ticketdienstleister Eventim beispielsweise bei Platzreservierungen auf Java. Auch der Zoll und das Bayerische Landesamt für Steuern nutzen Java. Beim Zoll ist es Atlas Ausfuhr, bei den Steuern Elsteronline. Für Letzteres gibt es immerhin eine Alternative: Elsterformular für Windows.

Wer Java nicht unbedingt für das Internet braucht, sollte erwägen, es entweder zu deinstallieren oder zumindest im Browser abzuschalten. Java 6 ist übrigens keine Alternative. Diese Familie der Laufzeitumgebung ist ab Februar 2013 im Status End of Life. Nur die kommerzielle Unterstützung wird länger aufrechterhalten.


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dudida 22. Jan 2013

.

dudida 22. Jan 2013

OpenJDK ist wohl gleichermaßen betroffen. Zumindest stand das auf einer Seite über eine...

xbeo 22. Jan 2013

So ist es. Java auf Serverseite ist super. Benutze ich auch fuer die Webentwicklung mit...

elgooG 18. Jan 2013

Ich kann auch schon unzählige Erfahrungen an Fremdrechnern vorweisen, auf denen Unmengen...


Computerhilfen.de / 31. Jan 2013

Java schon wieder ein Loch?

Tobbis Blog / 18. Jan 2013

Java 7 schon wieder unsicher?!



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