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IT-Sicherheit

OpenSSH 4.2 erschienen

Schutz vor Fehlern in der zlib und längere Standardschlüssel. Die freie SSH-Implementierung OpenSSH ist in der Version 4.2 erschienen. Die neue Version beseitigt unter anderem zwei Sicherheitslücken, zum einen beim Forwarding von GatewayPorts und zum anderen bei GSSAPI.
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Firefox bald ohne Unterstützung für SSL 2.0

Firefox-Macher wollen Sicherheitslöcher in SSL 2.0 umgehen. In dem Mozilla-Browser Firefox wird bald die Unterstützung für SSL 2.0 deaktiviert, um die Sicherheit des Browsers zu verbessern. In SSL 2.0 stecken mehrere bekannte Sicherheitslücken und die meisten Webseiten verwenden bereits die neueren Sicherheitsprotokolle SSL 3.0 oder TLS 1.0, so dass diese im Bedarfsfall künftig von Firefox verwendet werden.

Lancom: Kleiner VPN-Router für hohen Durchsatz

VPN-Router 1611+ bietet Durchsatzrate von bis zu 8 MBit/s. Mit dem Modell 1611+ stellt Lancom einen schnellen 5-Kanal-VPN-Router vor, der mehr CPU-Leistung und vielfältiger einsetzbare Schnittstellen bietet als sein Vorgänger. Die VPN-Durchsatzrate konnte auf bis zu 8 MBit/s angehoben werden, so dass auch schnelle DSL-Leitungen nicht ausgebremst werden.

Creative lieferte MP3-Player mit Wurm

Einzelne Geräte der Reihe Zen Neeon enthielten den Wurm "W32.Wullik.B@mm". Einer Mitteilung von Creative Japan zufolge hat der Hersteller eine kleine Zahl von MP3-Playern der Reihe Zen Neeon versehentlich mit einem Wurm ausgeliefert. Betroffen sei aber nur ein sehr kleiner Teil von Geräten, die in Japan verkauft wurden.

BGH: Kein Entgeltanspruch für Verbindungsnetzbetreiber

Kein Vertrag zwischen 0190-Nutzern und Verbindungsnetz- und Plattformbetreibern. Verbindungsnetz- und Plattformbetreibern entstehen bei der Nutzung von Mehrwertdienste-Rufnummern gegenüber Telefonkunden keine Ansprüche auf die Vergütung von Verbindungsleistungen, entschied der unter anderem für das Telekommunikationsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) mit einem Urteil vom 28. Juli 2005 (AZ III ZR 3/05), das jetzt veröffentlicht wurde.

Neue Angriffsmethoden lassen SHA-1 wackeln

Reale Gefahr durch neue Angriffe auf SHA-1. Bereits im Februar wurde bekannt, dass drei chinesische Forscher den Hash-Algorithmus SHA-1 geknackt haben. In einem weiteren Schritt gelang es nun Xiaoyun Wang, die schon an der Veröffentlichung aus dem Februar 2005 beteiligt war, mit zwei Mitstreitern die Komplexität der Angriffe auf SHA-1 weiter zu senken, auf ein Niveau, bei dem Angriffe mit aktueller Hardware möglich werden, erklärt der IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier.

BSI: IT-Schutzmaßnahmen gerade noch ausreichend

Erster Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Die Bedrohung durch IT-Schädlinge wie Computerviren, Würmer und Spam wird in Zukunft weiter ansteigen. Die bestehenden Schutzmaßnahmen seien heute gerade noch ausreichend, müssen aber für einen ausreichenden Schutz weiter verbessert werden, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem ersten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland.

Microsoft beklagt Verhalten von Sicherheitsexperten

Aktuelle Sicherheitslücke im Internet Explorer wurde Microsoft nicht gemeldet. Mit einem neuen Sicherheitshinweis geht Microsoft auf die am gestrigen 18. August 2005 bekannt gemachte Sicherheitslücke im Internet Explorer ein. Bei dieser Gelegenheit beklagt der Softwaregigant, dass er nicht vorab über das Sicherheitsloch informiert wurde.
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BMBF fördert intelligente Produktverpackungen

Projekt SmartPack zusammen mit Philips und anderen Unternehmen gefördert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung elektronischer Etiketten unter anderem auf RFID- oder auf Sensorbasis bis zum Jahr 2008 mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Das Projekt SmartPack wird mit Philips und mehreren Unternehmen für Verpackungsstoffe durchgeführt.

Schily stellt nationalen Plan für IT-Sicherheit vor

Krisenreaktionszentrum IT wird im BSI eingerichtet. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat heute den "Nationalen Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen" (NPSI) vorgestellt. Die IT-Sicherheitsstrategie geht auf einen Grundsatzbeschluss des Bundeskabinetts vom 13. Juli 2005 zurück und soll jetzt umgesetzt werden, um das Niveau der IT-Sicherheit in Deutschland zu steigern.

Fehlerbereinigter Sicherheits-Patch von Apple

Aktueller Sicherheits-Patch soll sich wieder mit 64-Bit-Software vertragen. Apple hat den Sicherheits-Patch für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.2 neu aufgelegt, um die Unverträglichkeiten mit 64-Bit-Software zu korrigieren. Dem ersten Sicherheits-Patch fehlte eine wichtige Systemdatei, so dass 64-Bit-Applikationen unter MacOS X nach Einspielung des Patches nicht mehr funktionierten.

Gefährliches Sicherheitsleck im Internet Explorer (Update)

Angreifer kann Befehle über das Sicherheitsloch ausführen. Im Internet Explorer wurde eine weitere Sicherheitslücke entdeckt, worüber Angreifer beliebige Befehle auf einem anderen System ausführen können, berichten die Sicherheitsspezialisten von FrSIRT. Demnach macht sich das Sicherheitsloch nur bemerkbar, wenn eine bestimmte Microsoft-Datei auf dem System des Opfers vorhanden ist, die Microsoft Office und Visual Studio .NET auf den Rechner bringen.

Apples Sicherheits-Update stört 64-Bit-Applikationen

Überarbeiteter Sicherheits-Patch soll Fehler beheben. Wie das Unofficial Apple Weblog berichtet, stört das am gestrigen 16. August 2005 erschienene Sicherheits-Update für MacOS X die Ausführung von 64-Bit-Applikationen. Derartige Software lässt sich auf einem aktualisierten MacOS X dann nicht mehr starten. Apple will den Fehler beheben, bietet aber noch keine Überarbeitung des Patches an.

Gefährliches Sicherheitsloch in Acrobat und im Adobe Reader

Sicherheitsleck steckt in allen Versionen ab Acrobat Reader 5.x. Ein gefährliches Sicherheitsleck hat Adobe in mehreren PDF-Applikationen entdeckt, worüber ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen kann, sofern eine manipulierte PDF-Datei mit den betroffenen Applikationen geöffnet wird. Das Sicherheitsleck steckt im Acrobat Reader 5.x, im Adobe Reader 6.x sowie 7.x und in Acrobat der Versionen 5.x bis 7.x und gilt für die Plattformen Windows, MacOS X und Linux.

Computerwurm befällt CNN, DaimlerChrysler und Walt Disney

Weitere Würmer und Varianten nutzen Windows-Sicherheitsleck aus. Nachdem mit Zotob.A ein erster Wurm durch das Internet geisterte, der eine Sicherheitslücke in Windows 2000 zur Verbreitung ausnutzt, folgen ihm bereits neun Varianten und ein weiterer IRC-Bot-Wurm. Die jüngsten Schädlinge sollen sich allerdings im Unterschied zur ersten Variante bereits stärker im Internet verbreitet haben. Die Würmer befielen PC-Systeme in mehreren US-Unternehmen, wie etwa CNN, DaimlerChrysler oder Walt Disney.

Zotob-Wurm befällt auch Windows XP und Windows Server 2003

Registry-Einträge bestimmen Anfälligkeit. Wie das Internet Storm Center berichtet, soll der Zotob-Wurm nicht nur Systeme mit Windows 2000 befallen, sondern auch Windows XP sowie Windows Server 2003 infizieren können. Dies gilt, wenn die beiden Letztgenannten mit aktivierten, so genannten "Null Sessions" arbeiten, um etwa als Domänen-Controller, Exchange- oder SQL-Server zu agieren.

Patch schließt 34 Sicherheitslücken in MacOS X

24 Komponenten von MacOS X betroffen. Mit einem aktuellen Sicherheits-Update behebt Apple gleich 34 Sicherheitslücken in insgesamt 24 Komponenten des Betriebssystems. Zwei der Sicherheitslöcher stecken in Apples Webbrowser Safari und eines der Lecks erlaubt einem Angreifer die Ausführung beliebigen Programmcodes. Die Sicherheits-Patches stehen für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.2 jeweils für die Desktop- und Server-Ausführung zum Download bereit.

Weitere inoffizielle Update-Pakete für Windows

Patch-Sammlung für Windows XP mit Service Pack 1 nachgereicht. Nachdem am 12. August 2005 erste Update-Pakete für Windows XP mit Service Pack 2 erschienen sind, steht die Patch-Sammlung nun auch für die englischsprachige Ausführung des Betriebssystems sowie für das deutschsprachige Windows XP mit Service Pack 1 zum Download bereit. Die Update-Pakete enthalten die in der vergangenen Woche erschienenen Sicherheits-Patches von Microsoft für Windows und den Internet Explorer.

Zotob: Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck zur Verbreitung

Automatische Verbreitung des Wurms via ftp. Im Internet macht sich ein neuer Wurm breit, der sich über eine Windows-Sicherheitslücke verbreitet und Systeme mit Windows 2000 ohne weiteres Zutun der Nutzer infiziert. Ein Patch für die Sicherheitslücke ist verfügbar, so dass er möglichst zügig installiert werden sollte.

Kritische Sicherheitslücke in AWStats

Angreifer können eigenen Perl-Code einschleusen. IDefense warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in der Logfile-Analyse-Software AWStats, durch die Angreifer fremden Code auf entsprechenden Systemen ausführen können. AWStats erfreut sich recht großer Beliebtheit und kommt auf diversen Servern zum Einsatz, die dadurch nun gefährdet sind.

Microsoft ruft zur Aktualisierung von Windows auf

Exploit-Code für Windows-Sicherheitsloch im Internet gesichtet. In einem gesonderten Sicherheitshinweis weist Microsoft explizit darauf hin, dass für eine der in dieser Woche geschlossenen Windows-Sicherheitslücken Exploit-Code im Internet entdeckt wurde. Zumindest unter Windows 2000 könnten Angreifer darüber beliebigen Programmcode ausführen, so dass Microsoft dringend zur Aktualisierung des Betriebssystems rät.

Erste inoffizielle Patch-Pakete für Windows

Kostenlose Patch-Sammlungen und Setup-Routinen für Windows 2000 und XP. Für Windows XP stehen ab sofort aktualisierte inoffizielle Update-Pakete sowie Setup-Routinen bereit, welche die in dieser Woche erschienenen Sicherheits-Patches von Microsoft für Windows und den Internet Explorer umfassen. Während Winboard.org und WinFuture.de wie gewohnt Update-Pakete bereitstellen, findet man auf Winhelpline.de entsprechende Setup-Routinen auch bereits für Windows 2000, um eine Patch-Einspielung zu automatisieren.

Internet Explorer: Probleme mit Sicherheits-Patch behoben

Funktionierender Patch für Internet Explorer wieder per Download-Center zu haben. Am gestrigen 10. August 2005 hatte Microsoft anlässlich des monatlichen Patch-Days einen Sammel-Patch für den Internet Explorer veröffentlicht, um drei Sicherheitslücken in dem Browser zu schließen. Wurde der Patch über Microsofts Download-Center geladen, ließ er sich auf Grund eines Fehlers, der nun behoben ist, jedoch nicht installieren.

Steganos: Sicherheits-Software-Paket in neuer Version

Internet Security 2006 mit AntiSpyware. Steganos hat eine neue Version der Internet Security angekündigt, die nun auch ein Werkzeug gegen Spyware enthält, das zudem Phishing-Angriffe abwehren soll. Das Programmpaket soll helfen, den Rechner gegen Angriffe zu schützen und Schädlinge auf dem System zu beseitigen.

Patch-Day: Schwere Sicherheitslöcher im Internet Explorer

Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen. Für den Patch-Day August 2005 hatte Microsoft sechs Security Bulletins angekündigt, die nun insgesamt neun Sicherheitslücken schließen. Sechs dieser Sicherheitslöcher stecken in Windows, während drei schwere Sicherheitslecks den Internet Explorer ab der Version 5 betreffen. Über diese Sicherheitslücken können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über fremde Systeme verschaffen.

Microsoft stopft drei schwere Windows-Sicherheitslücken

Insgesamt sechs Sicherheitslücken in Windows. Wie bereits berichtet, hat sich Microsoft für den diesmonatigen Patch-Day mehrere als kritisch eingestufte Sicherheitslücken in Windows vorgenommen. Drei von den insgesamt sechs in Windows gefundenen Sicherheitslücken werden als gefährlich eingestuft, weil Angreifer darüber belieben Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle verschaffen können. Zudem hat Microsoft einen Sammel-Patch für drei schwere Sicherheitslücken im Internet Explorer veröffentlicht.

Spam-King zahlt 7 Millionen US-Dollar an Microsoft

Microsoft einigt sich mit Scott Richter und OptInRealBig.com. Microsoft hat sich mit dem selbst ernannten "Spam King" Scott Richter und seiner Firma OptInRealBig.com geeinigt, nachdem Microsoft Richter im Rahmen seiner Anti-Spam-Kampagne im Dezember 2003 verklagt hatte. Künftig wolle Richter auf Spam verzichten und zudem 7 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Microsoft zahlen.
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Netscape 8.0.3.3: Fehlerbereinigter Browser neu aufgelegt

Aktuelle Netscape-Version schließt Sicherheitslöcher. Ab sofort steht der Netscape-Browser in der Version 8.0.3.3 weiterhin ausschließlich für die Windows-Plattform zum Download bereit, womit die durch Firefox 1.0.5 bekannt gewordenen Sicherheitslücken auch in Netscape wieder geschlossen werden. Die fehlerbereinigte Version 8.0.3.1 von Netscape wurde von AOL ohne Angabe von Gründen kurze Zeit nach der Veröffentlichung wieder zurückgezogen.

Trend Micro fängt Spam auf Netzwerkebene ab

Network Reputation Services zunächst nur für die USA und Australien. Mit seinen "Trend Micro Network Reputation Services" präsentiert Trend Micro ein Paket netzwerkbasierter Anti-Spam-Dienste. Laut Trend Micro unterbrechen die neuen Dienste 40 bis 80 Prozent aller Verbindungen zu bekannten, verdächtigen IP-Adressen und verhindern somit, dass davon versendete E-Mails in ein Netzwerk eindringen.

Postbank: Indizierte TAN gegen Phishing

Diverse Maßnahmen sollen Kunden besser schützen. Die Postbank will Betrügern im Internet mit der indizierten Transaktionsnummer (iTAN) das Handwerk legen. Während die Bank heute eine beliebige TAN aus der Liste akzeptiert, gibt sie dem Kunden ab sofort den Einsatz einer bestimmten TAN vor. Selbst wenn die Betrüger in Besitz dieser iTAN gelangen, ist sie wertlos, denn bei der nächsten Online-Buchung verlangt der Bankrechner eine andere iTAN.

Spyware begeht massiven Datendiebstahl

FBI ermittelt gegen Identitätsdiebe. Die Sicherheitssoftware-Firma Sunbelt berichtet in ihrem Blog von einer Spyware, die als Keylogger die Tastatureingaben der betreffenden Anwender mitschreibt und diese an einen fremden Webserver übermittelt. Die gespeicherten Informationen betreffen unter anderem Kontodaten, Logins, eBay-Passwörter, Chat-Mitschnitte und ähnliches Material.

eBay-Nutzer aufgepasst: Phishing per präpariertem Login-Link

Phisher verlinken laut Netcraft die echte Login-Seite von eBay. Netcraft warnt vor einer neuen Phishing-Methode, bei der die Angreifer E-Mails mit Links zu eBays Login-Seite versenden. Zwar zeigen die Links wirklich auf die Original-E-Mail-Seite, dennoch landen Nutzer letztendlich in den Fängen der Phisher.

Kaspersky: JPEG-Schädling womöglich im Anmarsch

Ausnutzung alter Windows-Sicherheitslücke befürchtet. Ein Mitarbeiter des Antiviren-Hersteller Kaspersky Labs berichtet, dass neue Varianten eines Trojanischen Pferdes gesichtet wurden, das sich über ein längst geschlossenes JPEG-Sicherheitsloch in Windows verbreitet. In Kürze könnte daher die Gefahr bestehen, dass sich entsprechende JPEG-Schädlinge im Internet verbreiten.

DKIM: Neuer Ansatz gegen Spam

Sendmail, PGP, Yahoo und Cisco reichen Vorschlag bei der IETF ein. Mit "DomainKeys Identified Mail" (DKIM) schlagen Sendmail, PGP, Yahoo und Cisco ein neues System vor, mit dem das Fälschen von E-Mail-Absendern unterbunden werden soll. DKIM wurde von den vier Unternehmen bei der IETF eingereicht, nachdem der Versuch, mit Sender ID ein ähnliches Verfahren zu verabschieden, gescheitert war.

Patch-Day: Windows-Sicherheitslecks im Visier von Microsoft

Vorabinformationen zu Microsofts Patch-Day am 9. August 2005. Wie üblich informierte Microsoft wenige Tage vor dem monatlichen Patch-Day grob über die zu erwartenden Sicherheits-Patches. Demnach werden am 9. August 2005 mindestens sechs Sicherheitslücken in Windows geschlossen. Einige der Sicherheitslücken stuft Microsoft selbst als kritisch ein.

Mängel machen Dokumente fälschungssicher

Matte Oberflächen sind von Hause aus fälschungssicher. Forscher am Imperial College London haben nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, um nahezu alle Papierdokumente, Plastikkarten und Produktverpackungen eindeutig und fälschungssicher erkennen zu können. Sie setzen auf kleine Mängel in der Oberflächstruktur, anhand derer sie Dokumente eindeutig identifizieren können.

Weiteres schweres Sicherheitsloch im Internet Explorer

Noch kein Patch verfügbar. Die Sicherheitsexperten von eEye haben eine weitere schwere Sicherheitslücke im Internet Explorer gefunden. Das Sicherheitsloch in Microsofts Browser erlaubt Angreifern die Ausführung beliebigen Programmcodes, so dass diese eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System erlangen können.

Car Whisperer - Bluetooth-Freisprechanlagen belauschen (Upd)

... und mit Audio füttern. Mit Blooover hatte das Bluetooth-Sicherheitsrisiken aufzeigende trifinite-Team bereits gezeigt, wie sich ein Bluetooth-Handy leicht dazu nutzen kann, um seine Artgenossen auszuspionieren. Dass es auch um die Sicherheit von Bluetooth-Headsets bzw. fest eingebaute Bluetooth-Freisprechanlagen nicht sonderlich gut bestellt ist, zeigen trifinites Versuche mit einem Linux-Notebook, einer Richtantenne und einer eigenen Software namens "Car Whisperer".

Opera 8.02 für Solaris nachgereicht

Aktuelle Opera-Version schließt Sicherheitslücken. In der vergangenen Woche veröffentlichte Opera die um Sicherheitslücken und Programmfehler bereinigte Version 8.02 des norwegischen Browsers. Nun reicht der Hersteller die bislang fehlende Version für Solaris nach. Mit Opera 8.02 werden insgesamt drei Sicherheitslücken in dem Browser geschlossen.
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Mozilla 1.7.11 behebt Programmfehler

Cursor-Navigation machte Probleme. Wie bereits angekündigt, braucht die Browser-Suite Mozilla ein weiteres Update, nachdem erst kürzlich die Version 1.7.10 erschienen ist. Mit Mozilla 1.7.11 sollen die durch die Vorversion aufgetretenen Programmfehler wieder behoben werden.

PGP-Erfinder will VoIP-Telefonate verschlüsseln

Philip Zimmermann kündigt VoIP-Client zFone an. Schon 1995/96 versuchte sich Philip Zimmermann, der Erfinder der erfolgreichen PGP-Verschlüsselung, mit PGPfone an einer Software für verschlüsselte Internet-Telefonie. Damit war Zimmermann nach eigenem Bekunden aber etwas früh dran; sein neues Projekt zFone soll mit der heutigen größeren Bandbreite und VoIP-Protokollen wie SIP und RTP mehr Verbreitung finden.

Botschaften setzen gegen Visabetrüger auf Biometrie

Erkennungsrate von Fingerabdrücken deutlich höher als von Gesichtsscans. Die deutschen Botschaften werden mit biometrischer Erkennungsmethoden ausgerüstet, um Visabetrüger leichter identifizieren zu können. Von April 2004 bis zum März 2005 wurde das Verfahren durch die deutsche Vertretung in Nigeria in einem Pilotversuch getestet, so der Spiegel.

AOL zieht Netscape 8.0.3.1 zurück

Aktuelle Version ist wieder Netscape 8.0.2. Ohne Angabe von Gründen verschwand die Download-Möglichkeit von Netscape 8.0.3.1 von den entsprechenden AOL-Internetseiten. Auch die Release Notes wurden so überarbeitet, als ob es Netscape 8.0.3.1 nie gegeben hätte. Ob die nun zurückgezogene Version möglicherweise fehlerhaft ist, kann derzeit nur spekuliert werden.

JavaScript-Befehl hebelt Microsofts Echtheitsprüfung aus

Zugriff auf Windows-Downloads auch ohne korrekte Lizenzierung. Die Anfang der Woche gestartete, nun verbindliche Echtheitsprüfung von Windows-Lizenzen beim Download von Software über Microsofts Webseiten wurde durch einen einfachen JavaScript-Befehl ausgehebelt. Zudem lässt sich der Mechanismus durch Modifikation einer DLL deaktivieren. Damit können Updates und Tools mit einer nicht korrekt lizenzierten Software wieder über Microsoft Update oder per Webseite heruntergeladen werden, ohne dass der Lizenzschlüssel der verwendeten Windows-Version geprüft wird.
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Kein BitTorrent: Opera 8.02 stopft (nur) Sicherheitslücken

Opera 8.02 behebt drei Sicherheitslücken und kleine Programmfehler. Der norwegische Browser-Bauer Opera bietet ab sofort eine fehlerbereinigte Version von Opera 8 für alle Plattformen außer Solaris an, um drei Sicherheitslücken zu schließen und verschiedene kleinere Programmfehler zu beseitigen. Wie bekannt wurde, bringt die Final-Version von Opera 8.02 allerdings keine BitTorrent-Unterstützung, die in einer Vorabversion bereits enthalten war.

Russischer Spammer ermordet

Mann erschlagen in Wohnung gefunden. Der als notorischer Werbemail-Versender bekannte Russe Vardan Kushnir wurde am vergangenen Sonntag tot in seiner Wohnung in Moskau aufgefunden. Dem Mann wurde nach russischen Berichten der Schädel eingeschlagen.

Windows-Downloads nur noch nach Echtheitsprüfung

Keine Lizenzprüfungen bei Sicherheits-Updates. Microsoft hat damit begonnen, bei Downloads für Windows-Erweiterungen und -Updates die Gültigkeit der verwendeten Windows-Lizenz automatisch beim Herunterladen zu prüfen. Dazu wurde der Download-Bereich von Microsoft entsprechend überarbeitet. Mit dem Schritt will Microsoft vornehmlich die Verbreitung nicht-lizenzierter Software eindämmen.
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AOL schließt Sicherheitslücken im Netscape-Browser

Netscape 8.0.3.1 für Windows verfügbar. Einige der aus Firefox bekannten Sicherheitslücken werden nun mit einem Update auch in Netscape 8 behoben. Da Netscape 8 auf Firefox beruht, ist länger bekannt, dass die in Firefox gefundenen Sicherheitslücken zum Teil auch den Netscape-Browser betreffen.