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CeBIT: Einwahlserver der T-Com mit Firewall

Lucent Technologies schützt Server, nicht Kunden. Nicht von der T-Com, sondern von ihrem Partner Lucent kommt eine überraschende Meldung. Lucent soll alle Einwahl-Server der T-Com schützen, was aber für die Kunden die Gefahren aus dem Internet kaum mindert.
/ Andreas Donath
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Lucent soll in den kommenden Monaten alle Authentifizierungsserver der T-Com mit einer Firewall ausstatten. Sowohl die Einwahlpunkte für Analogmodems, ISDN als auch DSL werden so gesichert. Zum Einsatz kommen Lucents Brick 350 und Brick 150.

Diese Firewalls tragen ihren Namen zu Recht, da sie nach außen so harmlos wie ein Ziegel wirken. Sie haben keine eigene IP-Adresse, sondern überwachen den Datenverkehr auf dem Layer 2, einer weit niedrigeren Ebene der Netzwerkschichten. Dort fungieren sie als eine Layer-2-Bridge, so dass die Netzwerke für höher angeordnete Protokolle wie IP als getrennt verwaltet werden können.

So schön das für die T-Com auch sein mag – die Maßnahme sichert vor allem die Infrastruktur des rosa Riesen, nicht die Rechner seiner Kunden. Die profitieren allenfalls von einer besseren Verfügbarkeit der Authentifizierungsserver. Die T-Com möchte sich offenbar vor gezielten Angriffen auf ihre Server schützen. Zugriffe auf die IP eines eingewählten Kunden reicht jedoch auch die Lucent-Firewall ungefiltert durch.

Bei den DoS-Attacken der jüngsten Zeit, von denen unter anderem auch der Heise Verlag betroffen war, waren wieder einmal Stimmen laut geworden, die das Filtern von gefälschten IP-Adressen schon beim Provider forderten. [von Nico Ernst]


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