Microsoft: Sender ID hilft im Kampf gegen Spam

Positives Zwischenfazit nach Einführung des Sender ID Framework

Nachdem eine Standardisierung durch die IETF unter anderem wegen Patentproblemen scheiterte, hat Microsoft jetzt dennoch ein positives Zwischenfazit nach Einführung des Sender ID Framework bei Hotmail gezogen. Zugleich wurden erste Daten zur Verwendung der Technik vorgelegt, die E-Mails mit gefälschten Absender-Adressen verhindern und so Spam eindämmen soll.

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Microsoft hat das aus der eigenen Sender ID und dem alternativen Ansatz SPF entstandene Sender ID Framework seit rund zwei Monaten bei seinem Webmail-Dienst Hotmail im Einsatz und konnte so Daten und Erfahrungen von einigen hunderttausend Nutzern sammeln.

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Demnach bieten derzeit bereits rund 750.000 Domains die im Sender Policy Framework (SPF) notwendigen DNS-Einträge an, die auch das Sender ID Framework (SIDF) nutzt. Etwa jede fünfte E-Mail, die bei Hotmail eingeht, stammt von einer Domain, die SPF-Einträge anbietet. Bei fast jeder vierten E-Mail, welche per SPF überprüft werden kann, ist ein Domain-Spoofing-Versuch festzustellen.

In Kombination von SIDF und weiteren Filter-Techniken, die Microsoft unter dem Namen SmartScreen zusammenfasst, erkennt Hotmail derzeit rund 3,2 Milliarden Spam-E-Mails pro Tag. Das Sender ID Framework helfe somit dabei, Spam zu erkennen. Es sei daher ein wertvoller erster Schritt im Kampf gegen Spam, so Microsoft.

Vor diesem Hintergrund hofft Microsoft nun, dass sich die Technik weiter durchsetzt.

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