Bei Diskussionen über Geothermie klingt es oft so, als könnten vulkanisch aktive Gegenden wie Island den Rest der Welt mit Energie versorgen. Aber ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass dieser Eindruck täuscht.
Eine Mobilfunkstation von Vodafone in Mecklenburg-Vorpommern läuft nun komplett mit Windkraft. 1.100 Mobilfunkstationen sollen Solaranlagen erhalten. Doch es gibt noch sehr viel zu tun.
Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Moderne Windturbinen sind viel leistungsfähiger als alte Anlagen. Doch nicht immer kann man Alt gegen Neu tauschen. Mit ein paar einfachen Techniktricks oder Umbaumaßnahmen lässt sich der Ertrag von bestehenden Windkraft-Anlagen dennoch steigern.
In Norddeutschland testen Wissenschaftler, Unternehmer und Energieversorger gemeinsam, wie sich technische Innovationen in die Netze von Strom und Gas integrieren lassen. Doch steuerliche Regelungen bremsen manche Projekte.
Während Politiker noch über die Bezuschussung neuer Ölheizungen streiten, sind einige Energieversorger und Unternehmen schon erheblich weiter. Sie zeigen in Hamburg, wie Stadtviertel - oder sogar ganze Städte - regenerativ mit Wärme versorgt werden können.
In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Das im vergangenen Jahr fertiggestellte schwimmende russische Atomkraftwerk Akademik Lomonossow ist einsatzbereit. Es soll in wenigen Wochen an seinen Bestimmungsort in Sibirien gebracht werden.
So ziemlich alle Windkraft-Anlagen haben horizontale Drehachsen. Dennoch gibt es immer wieder Maschinen, deren Flügel in der Aufrechten rotieren. Was soll das?
Der Wärmesektor verursacht immense Mengen CO2. Um die Klimaziele zu erreichen, muss er dringend umgebaut werden. Ein Pilotprojekt in Aachen zeigt nun, dass ausgediente Kohlebergwerke einen wichtigen Beitrag leisten könnten.
Der niederländische Mutterkonzern plant große Umstrukturierungen beim deutschen Netzbetreiber Tennet. Das könnte gravierende Folgen für die Energiewende haben.
/25Kommentare/Von Jürgen Flauger (Handelsblatt) und Klaus Stratmann (Handelsblatt)
Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Rund 5.200 Mitarbeiter wenden sich in einem offenen Brief kritisch an Jeff Bezos und die Amazon-Führung: Von den großen IT-Unternehmen sei der Konzern am weitesten von einer nachhaltigen Energiepolitik entfernt.
Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Mit Project Malta hat Alphabets Entwicklungssparte X einen Weg gefunden, Energie mithilfe von Salz zu speichern. Das Projekt ist jetzt ausgegliedert worden und agiert fortan als eigenes Unternehmen.
Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre Pläne für die neue Rakete SLS geändert. Diese wird mehr Missionen als geplant in der schwächsten Konfiguration fliegen. Grund ist paradoxerweise eine zusätzliche Finanzhilfe des US-Kongresses für die Nasa.
Das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt ist auf dem Weg zu seinem Einsatzort. Das in St. Petersburg gebaute Akademik Lomonossow schippert derzeit durch die Ostsee. Es soll ab 2019 eine Stadt im Norden Sibiriens mit Strom versorgen.
Update Am 11. März 2011 löste ein Tsunami im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi eine Kernschmelze aus - und die Technik reagierte wie geplant. Nur waren die Pläne nicht besonders gut.
Als Ersatz für Radioisotopenbatterien entwickelt die Nasa kleine Kernreaktoren, die flexibler, leistungsstärker und beim Start weniger radioaktiv sind.
Teslas Solardach Solar Roof, das seit Mai 2017 in den USA bestellt werden konnte, ist bereits ausverkauft. Bis Ende 2018 soll die gesamte Produktion verkauft sein. Die Dachziegel sind teilweise günstiger als ein normales Dach.
Schon bei der Präsentation von Teslas Solar Roof hatte Elon Musk behauptet, das Solardach werde günstiger sein als der US-Durchschnitt bei Solardächern. Jetzt kann das Dach bestellt werden - es könnte für manchen Nutzer tatsächlich günstiger sein als ein normales Dach.
Bis 2025 Strom aus Kernfusion produzieren: Diesen mehr als ehrgeizigen Plan verfolgt das britische Unternehmen Tokamak Energy. Nicht alles, was die Firma sagt, ist verkehrt.
/148Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Während Konzerne wie Apple, Facebook oder Google sehr viel Aufwand in die Nutzung erneuerbarer Energien investieren, nutzt Amazon für seine Cloud-Dienste immer noch hauptsächlich Kohle- und Atom-Strom. Greenpeace findet das "besonders schlecht".
Milliarden Gigajoule Prozesswärme bleiben jährlich ungenutzt. Neuartige Thermoelektrika sollen das ändern und daraus Strom gewinnen. Doch sie zu finden, ist nicht leicht.
Am letzten Tag vor der Abschaltung hat ein Fusionsreaktor in den USA einen neuen Rekord im Plasmadruck aufgestellt. Seine Finanzierung wird Ende 2016 eingestellt. Ein Nachfolger ist aber schon in Planung.
Der Bundestag will den Zwangsanschluss kleiner Verbraucher an vernetzte Stromzähler nicht verhindern. Im Gegenteil. Nun könnten noch mehr Anlagen mit den teuren Geräten angeschlossen werden.
Ein Hersteller von Uran-Zentrifugen hat angefangen, Schwungradspeicher zur Energiespeicherung anzubieten und in Containern auszuliefern. Die Technik nähert sich immer mehr der Praxistauglichkeit.
Können vernetzte Stromzähler wirklich zum Energie- und Kostensparen beitragen? Und wie wird die Abrechnung künftig organisiert? Über diese Fragen stritten die geladenen Experten im Bundestag.
Der Zwangsanschluss von Haushalten an vernetzte Stromzähler schickt sich an, den Rundfunkbeitrag als Aufregerthema abzulösen. Die Debatte erreicht jetzt die entscheidende Phase. Die Kosten für den Anschluss könnten noch höher werden - aber auch flexibler.
Mit Milliardenbudgets wird seit vielen Jahrzehnten weltweit an der Kernfusion geforscht - und immer noch fragen wir uns: Wo bleibt denn nun das Fusionskraftwerk? Warum die Forschung trotzdem nicht vergebens war.
Durch Kernfusion mit Helium-3 vom Mond und Asteroiden sollen die Energieprobleme auf der Erde gelöst werden. Die Reaktortechnik ist dabei das kleinste Problem.
Gemeinsam mit anderen IT-Unternehmern wie Mark Zuckerberg und Hasso Plattner startet Bill Gates ein Projekt namens Mission Innovation. Es soll im Kampf gegen die Klimakatastrophe neue Technologien zur Energiegewinnung erforschen.
Wie angekündigt wird der Chrome-Browser ab kommenden September einige Flash-Inhalte automatisch pausieren. Dazu gehört insbesondere auch Werbung. Zudem sind weitere Energiesparmethoden bei Flash in Planung.
Die aktuelle Beta-Version des Chrome-Browsers pausiert automatisch Flash-Inhalte wie Animationen, die nicht zentral für die Webseite sein sollen. Davon sollen insbesondere Laptop-Nutzer profitieren.
Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla Motors bietet künftig auch Akkus an: Powerwall nennt das Unternehmen die Energiespeicher für die heimische Solaranlage. Das Konzept scheint vielversprechend.
Microsoft will den Energieverbrauch der Xbox One in den USA drosseln: Künftig soll die Kundschaft ihre Konsole dort öfter ganz ausschalten. Das hat die Firma nach Kritik von Umweltschützern am Instant-on-Modus bekanntgegeben. Europäer zahlen für die Komfortfunktion knapp 28 Euro im Jahr.
Am 20. März wird der Mond in Deutschland 80 Prozent des Sonnenlichts blockieren - die möglichen Folgen für das Stromnetz stellen für die Energieversorger eine nie dagewesene Herausforderung dar.
Raketentriebwerk und Trockeneisdynamo: Die Vorbereitungen für die künftigen Marsmissionen sind im Gange. Britische Forscher haben für die Energiegewinnung eine ungewöhnliche Idee entwickelt.
Ende 2018 wird die US-Raumfahrtbehörde Nasa die neue Trägerrakete SLS erstmals auf die Reise ins All schicken. Eine Überprüfung des Projekts hat ergeben, dass sich der Starttermin um ein Jahr verzögert.
US-Forscher haben ein neues Verfahren zur Datenübertragung vorgestellt. Indem Signale ohne eigenen Transmitter reflektiert werden, soll der Energiebedarf deutlich sinken.
US-Forscher haben einen Bio-Akku entwickelt, der auf der Haut angebracht wird und sich per Schweiß auflädt. Damit könnten künftig elektronische Geräte angetrieben werden.