Xbox One: 15,50 US-Dollar im Jahr für Standby sind Microsoft zu viel
In den kommenden Monaten soll es eine Änderung nach dem Kauf einer neuen Xbox One geben: Die Kunden sollen dann im Rahmen des ersten Einrichtungsprozesses entscheiden, ob sie ihre Konsole beim Ausschalten grundsätzlich in den Standby-Modus Instant-on oder ihn mit dem energiesparenden Modus Energy-saving nahezu vollständig ausschalten wollen. Die geplante Änderung betrifft alle Länder weltweit – bis auf Europa, wo die Xbox One schon länger grundsätzlich ganz aus ist.

Mit der Ankündigung reagiert Microsoft in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) auf die Kritik des US-Umweltschutzverbandes Natural Resources Defense Counil(öffnet im neuen Fenster) (NRDC). Der hatte im März 2015 zum wiederholten Mal sowohl die Playstation 4 als auch die Xbox One für ihren Energieverbrauch kritisiert. Besonders hart beurteilten die Umweltschützer die Microsoft-Konsole, weil sie im Standby sehr stromhungrig ist.
Nach Berechnung der NRDC verbraucht eine Xbox One rund 15 Watt pro Stunde im Instant-on-Modus. Zum Vergleich: Das ist ungefähr so viel wie ein (allerdings sehr sparsamer) 23-Zoll-PC-Monitor. Auf das Jahr gerechnet, verbrauche eine Xbox One in den USA damit rund die Hälfte ihrer Gesamtenergie im Standby.
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In seinem Blog zweifelt Microsoft diese Zahlen nicht an, sondern geht sogar in die Offensive – offenbar, um die Kunden auf die geplante Umstellung bei der Einrichtung vorzubereiten. Die Firma schreibt, dass ein US-Kunde im Jahr bis zu 15,50 US-Dollar für Instant-on ausgibt, während es für den Energiesparmodus nur bis zu 0,62 US-Dollar sind.
Europäer geben pro Jahr wegen der höheren Stormpreise sogar bis zu 27,50 Euro aus, wenn sie ihre Konsole nicht ganz ausschalten. Mit dem Energiesparmodus sind es lediglich 1,10 Euro. Und wer den Stecker zieht und damit auch das externe Netzteil ausschaltet, kann den Verbrauch sogar noch weiter senken.
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