Project Malta: Alphabets X-Labor gliedert Energiespeicher-Unternehmen aus

Mit Project Malta hat Alphabets Entwicklungssparte X einen Weg gefunden, Energie mithilfe von Salz zu speichern. Das Projekt ist jetzt ausgegliedert worden und agiert fortan als eigenes Unternehmen.

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Ein Modell der von Malta verwendeten Turbine
Ein Modell der von Malta verwendeten Turbine (Bild: Malta)

Alphabet hat mit Malta ein neues Unternehmen ausgegliedert, das auf ein internes Projekt seiner Entwicklungsabteilung X zurückgeht. Alphabet ist die Holding-Gesellschaft, die aus Google hervorging und in der eine Reihe ehemaliger Google-Unternehmen eingegliedert sind - unter anderem Google selbst.

Die Unterabteilung X ist für Forschung zuständig, unter anderem wurde hier die Google Glass entworfen. Malta ist eines der Forschungsprojekte, die es zu einem eigenständigen Unternehmen gebracht haben.

Unter Project Malta hat X eine neue Form von Energiespeichern entworfen. Mithilfe von Salz kann Energie längerfristig gespeichert werden, etwa die, die im Rahmen alternativer Energiegewinnung erzeugt wurde.

Energie kann über längeren Zeitraum gespeichert werden

Dabei soll die Energie als Wärme in geschmolzenem Salz und als Kälte in niedrigtemperierten Flüssigkeiten gespeichert werden. Malta zufolge kann Energie auf diese Weise kostengünstig für Tage und sogar Wochen gespeichert werden.

Das Prinzip dahinter ist folgendes: Eine Pumpe konvertiert die elektrische Energie in thermische Energie und erzeugt dabei einen Temperaturunterschied. Die entstehende Hitze wird in dem geschmolzenen Salz gespeichert, die entstehende Kälte in einer kalten Flüssigkeit. Um die Energie zurückzugewinnen, werden Hitze und Kälte wieder zusammengeführt und die Energie in das Stromnetz überführt.

Malta ist dem X-Labor zufolge jetzt so weit, ein erstes Megawatt-Testkraftwerk zu bauen. Alphabets Projektabteilung unterstützt Unternehmungen in der frühen Entwicklungsphase und dabei, passende Partner zu finden.

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