Elektroautofahrer fürchten angeblich oft, unterwegs mit leerem Akku fernab jeder Steckdose zu stranden. Diesem als Range Anxiety bekannte Phänomen will Tesla nach Angaben seines Chefs am Donnerstag mit einem Software-Update entgegenwirken.
Beim möglichen Bau eines Fahrzeugs könnte sich Apple der Kooperation namhafter Unternehmen aus der Automobilindustrie offenbar sicher sein. Medienberichten zufolge würden sowohl Volvo als auch die Zulieferer Continental und ZF mit Apple zusammenarbeiten.
BMW hat Gerüchte zurückgewiesen, ein Auto für Apple zu bauen. Gespräche zwischen den Unternehmen gibt es jedoch. Am Ende könnte ein BMW mit Apple-Technik stehen.
Kein Serienprodukt, aber vielleicht eine gute Idee: Goodyear stellt das Konzept eines Reifens für Elektroautos vor. Er soll die Reichweitenangst lindern.
Einen eigenwilligen Antrieb hat der schwedische Luxusautohersteller Koenigsegg für einen Hybridsportwagen entwickelt: Der Verbrennungsantrieb hat kein Getriebe und entsprechend auch keine Schaltung. Der Leistung tut das indes keinen Abbruch.
Steht das Apple Car vor dem Start, auch wenn Industrievertreter das Vorhaben als realitätsfern abtun? Apple hat in der Schweiz seine Marke nun auf Autos erweitert, was die Gerüchte verstärkt.
Abtauchen mit dem Model S: In seinem Fahrzeugmenü kann ein Menü aufgerufen werden, mit dem sich das Elektroauto von Tesla Motors in ein U-Boot in James-Bond-Manier verwandeln lässt. Das ist allerdings nicht ganz ernst gemeint.
Neue Saison, neue Möglichkeiten: Die Teams der Elektrorennserie Formel E dürfen künftig eigene Komponenten für ihre Boliden entwickeln. Die Motorsportbehörde FIA gesteht ihnen Saison für Saison mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu. Das Starterfeld wird allerdings schrumpfen.
Zwei Gründe dafür, dass die Elektromobilität nicht in Gang kommt, sind die hohen Kosten und die niedrige Reichweite der Fahrzeuge. Bosch prognostiziert jedoch bis 2020 eine Halbierung der Akkukosten und eine Verdoppelung der Energiedichte. Altakkus könnten das Auto sogar überleben.
Fahren bald Elektroautos und Hybridautos auf Busspuren, parken kostenlos in der Innenstadt und laden dort ihre Akkus wieder auf? Das sieht zumindest ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, der elektrisch betriebene Fahrzeuge bevorzugen will. Der Entwurf fand eine breite Mehrheit im Bundestag.
Samsung SDI hat das Batteriezellen-Geschäft von Magna International übernommen. Das Unternehmen fertigt Akkus für Elektroautos. Samsung könnte damit Apple einen Stich verpasst haben. Apple soll mit der österreichischen Tochter Magna Steyr Kontakt wegen seines Elektroautos aufgenommen haben.
Dieter Zetsche hat sich zu Gerüchten geäußert, nach denen Apple ein eigenes Auto bauen will. Der Daimler-Chef glaubt nicht daran, sollte es aber dennoch passieren, sieht er aufgrund der mangelnden Erfahrung kaum Chancen für Apple. Das sehen auch andere Autobauer so.
Golem-Wochenrückblick Sieben Tage, viele Meldungen - und ein guter Überblick: Im Video-Wochenrückblick fassen wir jeden Samstag die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammen.
Der Akkuhersteller A123 Systems hat Apple verklagt: Um selbst ins Akkugeschäft einzusteigen, werbe Apple leitende Ingenieure und Techniker ab, die Verträge mit Wettbewerbsverboten hätten. Das nährt die Gerüchte um ein Elektroauto von Apple.
Im Allgemeinen wird Elektromobilität mit Autos verbunden, doch das könnte eine Fehleinschätzung sein. Um die Elektromobilität in Deutschland in Gang zu setzen, müssen vor allem Nutzfahrzeuge mit Akkus ausgestattet werden. Das wussten die Hersteller schon vor 100 Jahren.
Die Sonne hilft beim Strampeln: Das Südtiroler Unternehmen Leaos will ein E-Bike mit Solarzellen auf den Markt bringen. Das ist allerdings nichts für jede Geldbörse.
Nach Medienberichten hat Apple zahlreiche Mitarbeiter aus der Autoindustrie abgeworben und baut unter dem Namen Titan ein Elektroauto. Ob Apple damit eine neue Branche erobern will, ist unbekannt. Realistisch ist ein ganz anderes Motiv.
Strom fürs Haus statt fürs Auto: Tesla Motors will künftig stationäre Energiespeicher für Gebäude bauen. Darin soll Strom aus regenerativen Anlagen gespeichert werden.
Pajun soll der neue Porsche heißen, der 2018 oder 2019 auf den Markt kommen soll. Statt eines Verbrennungsmotors sind nur Elektromotoren eingebaut. Reichweite und Fahrleistungen sollen den Pajun zu einem ernsthaften Konkurrenten für Teslas Model S machen.
Das Brennstoffzellenauto wird serienreif: Nach Toyota stellt auch Honda ein serienreifes Elektroauto vor, das Wasserstoff tankt. Es soll 2016 auf die Straße kommen.
Die Rallye Dakar gilt als härtestes Rennen der Welt - sowohl für die Technik als auch für die Fahrer. In diesem Umfeld gab es bisher nur Verbrennungsmotoren, doch diesmal war auch ein Elektroauto dabei - zumindest kurzzeitig.
Optisch verändert und mit neuen Antrieb versehen hat der US-Autohersteller Chevrolet das Hybridauto Volt. Fahrer können die täglichen Wege damit rein elektrisch zurücklegen. In Europa wird das Auto voraussichtlich jedoch nicht zu haben sein.
Zwei unterschiedliche Einsatzzwecke, aber ähnliche Anforderungen: Der Autohersteller Nissan und die US-Raumfahrtbehörde Nasa wollen gemeinsam Roboterautos entwickeln: für Staus und fremde Welten.
CES 2015 Ein Smartphone-Akku mit üblicher Kapazität kann in einer Minute geladen werden. Das behauptet nun nicht mehr nur ein israelischer Entwickler, er zeigt die Technik in Las Vegas auch - aber meist nur hinter verschlossenen Türen.
CES 2015 Toyota will die Einführung von Brennstoffzellenautos vorantreiben. Der japanische Hersteller gibt deshalb eigene Patente aus diesem Bereich frei - für eine bestimmte Zeit.
Mieten statt kaufen: Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky glaubt, dass wir in Zukunft Autos nicht mehr kaufen, sondern bei Bedarf leihen. Das Geschäft mit den Autos werde sich grundlegend ändern - und die Autohersteller sind darauf nicht eingestellt. Ganz andere Akteure könnten die Branche künftig dominieren.
87Kommentare/Von Sebastian Schaal
(Wirtschaftswoche)
Eine Metallschlange, die Elektroautos lädt: Tesla-Motors-Chef Elon Musk hat per Twitter verkündet, dass das US-Unternehmen einen Lader für Elektroautos entwickelt.
Der Roadster von Tesla Motors erfährt ein Upgrade. Das Fahrzeug soll mit neuem Akku, Verbesserung der Aerodynamik und besseren Reifen an der 400-Meilen-Marke (640 km) kratzen. 2015 will Tesla mit einem Roadster von San Francisco nach Los Angeles fahren, um die Verbesserungen zu demonstrieren.
Audi will 2017 ein Elektroauto vorstellen, das direkt mit Teslas neuem Model X konkurriert. Es wird ebenfalls eine Mischung aus einem SUV und einem normalen Auto sein und soll ökologisch interessierte Kunden im Luxussegment ansprechen.
Wer überlegt, sich ein Elektroauto zu kaufen, macht sich auch Gedanken über Lademöglichkeiten bei längeren Strecken. Der Befürchtung liegenzubleiben, will die Bundesregierung nun mit einem Ladestellennetz entgegentreten.
Der österreichische Automobilclub hat bei einem Langzeitversuch festgestellt, dass der Akku eines Elektroautos nach drei Jahren etwa 17 Prozent seiner Kapazität einbüßt. Schuld könnten Schnell-Ladefunktionen haben.
In Deutschland fahren zu wenig Elektroautos - und das gefährdet die Pläne der Bundesregierung, die Schadstoffemissionen zu senken. Gleichzeitig fehlen Anreize für den Umstieg. Das Ziel der Kanzlerin, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bekommen, ist kaum noch haltbar.
Der Tesla-Chef teilt gegen die Automobilindustrie aus und wirft ihr fehlendes technologisches Engagement vor. In einem Interview deutete Elon Musk zudem an, in Deutschland investieren und eine Akkufabrik bauen zu wollen.
Tesla Motors muss sein erstes SUV verschieben. Es wird erst Ende 2015 auf den Markt kommen, wie Elon Musk Interessenten mitteilte. Dafür soll das Model X den neuen Allradantrieb aus dem Model S bekommen und auch mit Anhängerkupplung lieferbar sein.
BMW hat auf einer Konferenz eine Straßenlampe mit LED-Beleuchtungseinheit vorgestellt, die auch als Ladestation für Elektroautos genutzt werden kann. Das klappt nicht nur mit BMW-Fahrzeugen und hilft Autobesitzern, denen keine eigene Garage zur Verfügung steht.
Der Mercedes G-Code erinnert mit seinem blau pulsierenden Kühlereinlass an den Warp-Antrieb des Raumschiffs Enterprise, besitzt jedoch einen Wasserstoff- und einen Elektromotor. Doch auch Chefingenieur Scotty hätte seine Freude am stromgewinnenden Lack des Autos gehabt.
Tesla feiert mit seinem Model S einen Achtungserfolg in der Automobilbranche, dem Porsche, Mercedes und Audi nicht mehr tatenlos zusehen wollen. Die deutschen Hersteller planen Elektrofahrzeuge, die dem Tesla S ebenbürtig sein sollen. Doch bis diese auf dem Markt sind, wird noch viel Zeit vergehen.
Das Visio.M-Projekt will ein ansehnliches und alltagstaugliches Elektrofahrzeug zu einem akzeptablen Preis entwickeln. Das Konsortium hat ein Kleinstfahrzeug vorgestellt, das nur 535 kg wiegt und mit einer Akkuladung 160 km weit fahren soll. Der Fahrspaß soll dabei nicht zu kurz kommen.
Das Armaturenbrett des Elektroautos Tesla Model S hält einige Überraschungen bereit. IHS iSuppli hat das mit Computertechnik vollgestopfte Bauteil auseinandergenommen. Tesla musste viele Elektronikkomponenten selbst bauen, weil es dafür keine Standardlösungen gab.
Tesla hat eine Variante des Elektroautos Model S vorgestellt, das über zwei Elektromotoren für Vorder- und Hinterachse verfügt. Das Auto kann selbstständig einparken und kommt sogar langsam zum Fahrer gefahren. Dies ist allerdings derzeit nur auf privatem Grund erlaubt.
Zwei oder vier angetriebene Räder, Benzin, hybrid oder elektrisch: Der Supersportwagen Asterion kann in verschiedenen Modi gefahren werden. Das Konzeptfahrzeug hat Lamborghini in Paris vorgestellt.
Auf der Busspur am Stop-and-go-Verkehr vorbeiziehen und auf Parkplätzen kostenlos parken: Durch das vom Bundeskabinett beschlossene Elektromobilitätsgesetz wird das für Fahrer von Elektro- und Hybridfahrzeugen bald möglich sein.
Das Elektroauto Electric Blue erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 330 Kilometern pro Stunde und ist damit das schnellste so betriebene Fahrzeug der Welt seiner Klasse. Auf herkömmlichen Straßen wird der blaue Renner jedoch niemals fahren können.
Mercedes hat mit dem S 500 Plug-in Hybrid seine erste Limousine mit Steckdosenanschluss und Akku vorgestellt. Ein V6-Biturbo-Motor ist allerdings ebenfalls eingebaut. Rein elektrisch kommt das Fahrzeug bis zu 33 km weit und verbraucht nach Herstellerangaben auf 100 km nur 2,8 Liter Sprit.
In einigen Serien wird der Motorsport wieder zum Experimentierfeld für die Serie: Neben der Formel 1 werden auch die Le-Mans-Prototypen von Hybridmotoren angetrieben. Da das Reglement weniger strikt als in der Formel 1 ist, können die Hersteller unterschiedliche Antriebskonzepte verfolgen.
Am 13. September 2014 startet die Elektrorennsportserie Formel E zu ihrem ersten Rennen in der chinesischen Hauptstadt Peking. Golem.de war bei den letzten Testfahrten auf der englischen Rennstrecke Donington Park und hat festgestellt: Motorsport geht auch leise.