• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroauto: Brennstoffzelle braucht weniger Platin

Eine neue Technik für einen Katalysator soll es ermöglichen, Brennstoffzellen mit weniger Platin herzustellen. Dadurch sollen die Kosten für die Zellen sinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Projektleiter Matthias Arenz: gleiche Menge an elektrischer Energie bei nur einem Fünftel der Platinmenge
Projektleiter Matthias Arenz: gleiche Menge an elektrischer Energie bei nur einem Fünftel der Platinmenge (Bild: University of Copenhagen)

Brennstoffzellenautos haben gegenüber Elektroautos mit Akkus einen entscheidenden Vorteil: Sie können wie ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor betankt werden. Nachteil der Brennstoffzelle ist ihr Preis: Als Katalysator wird das teure Edelmetall Platin eingesetzt.

Stellenmarkt
  1. glaskoch B. Koch jr. GmbH + Co. KG, Bad Driburg
  2. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin-Potsdam, Köln, Chemnitz

Der Katalysator ist das Kernstück der Brennstoffzelle: Er hält die Reaktion in der Zelle in Gang. Das Platin wird in Nanoclustern auf einem Substrat angeordnet. Sie hätten verschiedene Anordnungen und Größen der Nanocluster getestet, schreiben die Forscher um Projektleiter Matthias Arenz von der Universität der dänischen Hauptstadt Kopenhagen in der Fachzeitschrift Nature Materials.

Deutlich weniger Platin

Dadurch hätten sie die Menge des Platins massiv verringern können, sagen die Forscher - bei gleichem Ausstoß an elektrischer Energie im Vergleich mit einer aktuellen herkömmlichen Brennstoffzelle. "Wir haben im Labor gezeigt, dass wir die gleiche Menge Strom mit nur einem Fünftel des Platins erzeugen können", erklärt Arenz. "Wir erwarten nicht, dass das unter alltäglichen Bedingungen genauso funktioniert, aber eine deutliche Verringerung des Platins ist sicher realistisch."

Weniger Platin in der Brennstoffzelle bedeutet deutlich verringerte Materialkosten: Das Edelmetall ist viel seltener als Gold und kostet rund 1.600 US-Dollar pro Feinunze - das sind 31,1 Gramm. Ihre Technik solle vor allem Brennstoffzellen für Autos günstiger machen, sagen die Forscher. Im nächsten Schritt wollen sie ein Verfahren entwickeln, das es ermöglicht, die Cluster in industriellem Maßstab herzustellen.

An der Forschungsarbeit waren neben Forschern der Kopenhagener Universität auch Wissenschaftler der Technischen Universität München und vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf beteiligt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Frontier Promo (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Planet Zoo für 19,99€, Struggling...
  2. 777€ (Bestpreis)
  3. (u. a. Akku-Rasentrimmer für 65,99€, Schlagbohrmaschine für 59,99€, Hochdruckreiniger für...
  4. (u. a. be quiet! Shadow Rock Slim CPU-Kühler für 29,99€, be quiet! Dark Rock TF CPU-Kühler...

Cyber1999 22. Jul 2013

Jepp, auch das Recycling selbst ist jetzt auch nicht das Umweltfreundlichste, das gleich...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /