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Elektroauto: Henrik Fisker verlässt eigenes Unternehmen

Der Hybridautohersteller Fisker Automotive steckt weiter in der Krise: Gründer und Namensgeber Henrik Fisker ist aus dem Unternehmen, das ein Luxusauto mit Hybridantrieb entwickelt hat, ausgestiegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fisker Karma: Produktion nach Pleite des Akkulieferanten eingestellt
Fisker Karma: Produktion nach Pleite des Akkulieferanten eingestellt (Bild: Fisker Automotive)

Der dänische Autodesigner Henrik Fisker verlässt sein eigenes Unternehmen, den Hybridautohersteller Fisker Automotive. Fisker begründet seine Entscheidung mit Unstimmigkeiten in der Unternehmensleitung.

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Es habe "diverse große Meinungsverschiedenheiten" über die Geschäftsstrategie des Unternehmens im Vorstand gegeben, sagte Fisker dem US-Angebot Automotive News. Fisker war Aufsichtsratsvorsitzender. Den Chefposten hatte er im Februar 2012 aufgegeben. Nachfolger wurde Ex-Chrysler Chef Tom LaSorda, der aber nur ein halbes Jahr durchhielt. Seit August 2012 leitet Tony Posawatz das Unternehmen. Er kam von Chevrolet, wo er für das Plugin-Auto Volt zuständig war.

Fisker Karma

Fisker Automotive hat den Karma entwickelt, eine viertürige Sportlimousine mit Plugin-Hybridantrieb. Das rund 100.000 US-Dollar teure Auto ist seit Herbst 2011 auf dem Markt. Ein großer Verkaufsschlager ist es aber nicht: Rund 2.000 Karmas habe das Unternehmen verkauft, sagte Fisker.

Allerdings umgab auch die Autos ein schlechtes Karma: Im März vergangenen Jahres fiel bei einem Test der Zeitschrift Consumer Reports der Akku aus, woraufhin sich Fisker gezwungen sah, die Akkus bei schon ausgelieferten Autos auszutauschen. Zudem gerieten mehrere Karmas in Brand. Ursache war aber mutmaßlich nicht der Akku. Dessen Hersteller A123 meldete übrigens Ende 2012 Insolvenz an, weshalb die Produktion des Karmas eingestellt werden musste.

Fisker Altantic kam nie

Im April 2012 stellte Fisker den Atlantic vor. Dieses Modell sollte 55.000 US-Dollar kosten und war für eine breitere Käuferschicht gedacht. In Produktion ging der Atlantic jedoch nie. Deswegen und wegen der schlechten Verkaufszahlen des Karma fror die US-Regierung einen bereits zugesagten Kredit an Fisker in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar ein.

Inzwischen stehen bei dem Luxusautohersteller die nächsten tiefgreifenden Veränderungen bevor: Der chinesische Autoproduzent Geely, der 2010 schon Volvo gekauft hat, möchte Fisker übernehmen.

Fisker Automotive wurde 2005 von Fisker und dem deutschen Kollegen Bernhard Köhler gegründet. Die beiden Designer hatten zuvor gemeinsam bei BMW und Aston Martin gearbeitet, wo sie an der Entwicklung des BMW Z8 sowie der Luxusautos Aston Martin DB9 und V8 Vantage beteiligt waren.



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derdiedas 17. Mär 2013

Also ich finde das Auto - schön. Es ist halt ein Mix aus Aston Martin DP 9 und Z8 die...

brill 16. Mär 2013

Ich wqürde die Aussage nicht zu wörtlich nehmen, dann macht sie auch Sinn.


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