• IT-Karriere:
  • Services:

Better Place: Elektroauto-Startup gibt auf

Better Place ist am Ende. Das Unternehmen wollte die Autoindustrie umkrempeln und hatte in einigen Ländern, darunter Dänemark und Israel, mit Elektroautos von Renault sowie Ladestationen versucht, Kunden zu gewinnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Better-Place-Gründer Shai Agassi auf der IAA 2009
Better-Place-Gründer Shai Agassi auf der IAA 2009 (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Das Startup Better Place hat nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press in Israel die Liquidierung des Unternehmens angekündigt. Es soll in den rund fünf Jahren seines Bestehens rund 850 Millionen US-Dollar von zahlreichen Investoren wie General Electric Co., HSBC, Israel Corp, Morgan Stanley und Ofer Brothers erhalten haben.

Stellenmarkt
  1. LAUDA Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG, Burgwedel, Lauda-Königshofen
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Better Place wurde vom ehemaligen SAP-Manager Shai Agassi gegründet und kooperierte mit Renault, von dem die Elektroautos stammen. Der Renault Fluence Z.E. wurde ohne Akku verkauft. Dadurch ist der Einstieg in die Elektromobilität für den Kunden relativ preiswert. Das Better-Place-Geschäftsmodell sah vor, dass der Energiespeicher Eigentum des Infrastrukturbetreibers bleibt. Bei diesem schließt der Kunde ein Abonnement für eine bestimmte Kilometerzahl im Monat ab.

Die Akkus können über die Ladestationen von Better Place geladen werden. Später sollten auch vollautomatische Akkuwechselstationen eingesetzt werden. Sie sollten den erschöpften Akku gegen ein geladenes Exemplar austauschen, damit der Fahrer den Ladevorgang nicht abwarten muss.

Zunächst sollte das Konzept in Ländern wie Dänemark, Japan, Israel und auf der Inselkette Hawaii etabliert werden, wo die Autofahrer in der Regel kürzere Wege zurücklegen müssen. Auf Hawaii wurden beispielsweise rund 130 Ladestationen eingerichtet, die aber im März 2013 verkauft wurden, um die Kosten zu reduzieren. Das Unternehmen beschloss, sich zunächst auf Dänemark und Israel konzentrieren.

Nach einem Bericht der Website Cnet schlugen Versuche fehl, neues Kapital aufzubringen, als im November 2012 nach Angaben des 30-prozentigen Teilhabers Israel Corp Verluste von 561,5 Millionen US-Dollar angehäuft worden waren und weitere Defizite erwartet wurden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Sniperschorsch 31. Mai 2013

Das stimmt leider nicht. Je mehr Antriebsleistung.notwendig.ist desto eher.schaltet ein...

Sniperschorsch 31. Mai 2013

Ja das Thema schlechthin, wieviel Kraftstoff ein Hybrid einspart. Bei uns haben ganze...

Bouncy 29. Mai 2013

Wenn "die Welt" dann das Doppelte verdient kann sie mit leben...

Picoger 28. Mai 2013

Also bei in Düsseldorf gibt es eigene Parkplätze. Spontan fällt mir das Parkhaus am...

im-Kern-gehts-um 27. Mai 2013

sehr schade


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Onboarding in Coronazeiten: Neu im Job und dann gleich Homeoffice
Onboarding in Coronazeiten
Neu im Job und dann gleich Homeoffice

In der Coronakrise starten neue Mitarbeiter aus der Ferne in ihren Job. Technisch ist das kein Problem, die Kultur kommt virtuell jedoch schwerer an.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Corona DLR untersucht Virenverbreitung in Zügen und Flugzeugen
  2. Onlineshopping Weiterhin mehr Pakete als vor Beginn der Coronapandemie
  3. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt

Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Github Entwickler veröffentlichen Screenshots der Corona-Warn-App
  2. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  3. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit

DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschutzverstöße EuGH soll über Verbandsklagerecht entscheiden
  2. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  3. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

    •  /