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Elektromobilität: Elektrisch über den Sognefjord

Ab 2015 wird eine elektrisch betriebene Autofähre den Sognefjord in Norwegen befahren. Das umweltfreundliche Schiff wurde von Siemens mitentwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrofähre: Doppelrumpf aus Aluminium
Elektrofähre: Doppelrumpf aus Aluminium (Bild: Siemens)

In Norwegen soll übernächstes Jahr die erste elektrisch betriebene Autofähre ihren Dienst aufnehmen. Entwickelt wurde sie von Siemens und der norwegischen Werft Fjellstrand.

  • Ab 2015 soll eine Fähre mit Elektroantrieb auf dem Sognefjord verkehren. (Bild: Siemens)
  • Sie soll den Fjord in 20 Minuten überqueren. Dann bleiben 10 Minuten im Hafen zum Laden des Akkus. (Bild: Siemens)
Ab 2015 soll eine Fähre mit Elektroantrieb auf dem Sognefjord verkehren. (Bild: Siemens)
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Die Fähre soll ab Anfang 2015 auf dem Sognefjord zwischen Lavik und Oppdal verkehren. Sie wird 80 Meter lang sein und Platz für 120 Autos sowie 360 Passagiere bieten. Angetrieben wird das Schiff von zwei Elektromotoren, die von einem zehn Tonnen schweren Akku mit elektrischer Energie versorgt werden.

Katamaran aus Aluminium

Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, wurde das Schiff als Katamaran gebaut - die beiden schmalen Rümpfe bieten weniger Widerstand im Wasser als ein Rumpf. Zudem besteht das Schiff nicht wie herkömmlich aus Stahl, sondern aus leichterem Aluminium. Die Elektrofähre wird im Vergleich mit heutigen nur etwa die Hälfte wiegen.

Entsprechend kommt sie auch mit weniger Energie aus: Die Leistungsaufnahme der Motoren soll laut Siemens bei einer Geschwindigkeit von zehn Knoten (18,5 Kilometer pro Stunde) eine Leistung von 400 Kilowatt (kW) betragen. Die Motorleistung einer dieselbetriebenen Fähre liegt bei 1.500 kW.

20 Minuten fahren, 10 Minuten laden

Die Überquerung des Sognefjord, die Teil der Europastraße 39 von Trondheim in Norwegen nach Aalborg in Dänemark ist, dauert etwa 20 Minuten. Danach liegt die Fähre für rund 10 Minuten am Ufer zum Be- und Entladen. In dieser Zeit wird auch der Akku der Fähre wieder geladen.

Das stellt allerdings ein Problem dar: In der kurzen Zeit muss sehr viel Energie aufgenommen werden. Die können die Stromnetze Lavik und Oppdal jedoch nicht bereitstellen. Deshalb werden in den Hafenstädten Akkus installiert, die die Fähren mit dem nötigen Ladestrom versorgen. Die Hafenakkus wiederum werden über das Ortsnetz versorgt.

Wettbewerbsbeitrag

Die Elektrofähre wurde für einen Wettbewerb entwickelt, den das norwegische Transportministerium ausgeschrieben hatte. Betrieben wird die Fähre von der Reederei Norled, die die Konzession für die Route bis zum Jahr 2025 erhalten hat.

Schiffe mit Dieselantrieb gelten als ein wesentlicher Faktor der Luftverschmutzung: Sie werden meist mit Schweröl betrieben, einem Rückstandsprodukt der Rohölverarbeitung. Es hat einen hohen Anteil an Schwefel und anderen schädlichen Stoffen. Da viele Schiffe keine Filteranlagen haben, pusten sie große Mengen an Feinstaub, Ruß, Schwefeloxiden und Stickoxiden in die Luft.

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Anonymer Nutzer 24. Jan 2013

Ich dachte da eher an eine Kabelrolle, die hat zwar Gewicht, aber an sich keinen...

zonk 22. Jan 2013

Bullshit .... http://de.wikipedia.org/wiki/Kleintransporter

v3nd3tta 21. Jan 2013

tja wenn das Bild ein Modellschiff darstellt (jedenfalls haben die von Maßstabsgetreue...


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