Boeing: Dreamliner absolviert Demonstrationsflug mit neuen Akkus
Boeing hat den letzten Demonstrationsflug(öffnet im neuen Fenster) mit seinem Passagierflugzeug 787 Dreamliner(öffnet im neuen Fenster) absolviert. Ziel war, zu zeigen, dass die neuen Akkus unter normalen und außergewöhnlichen Bedingungen einwandfrei funktionieren. Der Flug sei "ohne Zwischenfall" verlaufen, teilte der US-Luftfahrtkonzern mit(öffnet im neuen Fenster).
Boeing musste in den Dreamliner neue Akkus einbauen, nachdem zwei der ursprünglich eingesetzten Akkus in Brand geraten waren. Ein Dreamliner der japanischen Fluglinie All Nippon Airways (ANA) hatte am 16. Januar wegen des Feuers sogar notlanden müssen. Daraufhin verhängte die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ein Startverbot für den Dreamliner.
FAA-Vertreter an Bord
Der Dreamliner mit dem Kennzeichen der polnischen Fluglinie LOT war am Freitag um 10:39 Uhr Ortszeit (19:39 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) vom Boeing-Gelände in Everett bei Seattle im US-Bundesstaat Washington gestartet. Der Flug dauerte knapp zwei Stunden. Zwei Vertreter der FAA waren bei dem Flug dabei. Es war der dritte Testflug mit den neuen Akkus.
Boeing will die während des Fluges gesammelten Daten auswerten und der FAA die Dokumente in den kommenden Tagen übergeben. Die Behörde wird diese prüfen und dann entscheiden, ob sie das Startverbot aufhebt. US-Verkehrsminister Ray LaHood wollte sich nicht dazu äußern, wann er eine Entscheidung über den Dreamliner treffen werde. Boeing müsse die FAA überzeugen, dass die neuen Akkus sicher seien, bevor der Dreamliner wieder starten dürfe, zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) den Minister. Die FAA ist eine Behörde des Verkehrsministeriums.
- Anzeige Hier geht es zu Fliegen: Die Geschichte der Luftfahrt bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


