Soundracer: Künstliche Motorengeräusche für Elektroautos

Elektroautos machen kaum Geräusche - und stellen so eine Gefahr für unaufmerksame Fußgänger dar. Soundracer präsentiert in Berlin einen Generator für Motorengeräusche. Mit sattem Sound hat das schwedische Unternehmen Erfahrung.

Artikel veröffentlicht am ,
Generator für Motorengeräusche: 12-Zylinder-Sound für E-Smart?
Generator für Motorengeräusche: 12-Zylinder-Sound für E-Smart? (Bild: Soundracer)

Künstlich erzeugte Motorengeräusche für Elektroautos sollen Aufmerksamkeit erregen und für Sicherheit sorgen. Denn diese verringern zwar die Geräuschkulisse im Straßenverkehr vor allem in Städten, sind für Fußgänger im Straßenverkehr akustisch jedoch kaum wahrnehmbar.

Stellenmarkt
  1. Webentwickler mit Schwerpunkt PHP-Backend (d/m/w)
    Gutenberg Rechenzentrum GmbH & Co. KG, Hannover
  2. Solution Expert (m/w/d) IT & Digitalization
    Wienerberger Deutschland Service GmbH, Hannover
Detailsuche

Das schwedische Unternehmen Soundracer hat ein Gerät entwickelt, das das Problem beheben soll: Es erzeugt künstliche Motorengeräusche. Diese sollen der Fahrsituation angepasst sein: Das Geräusch beim Beschleunigen ist anders als beim Verlangsamen oder bei gleichbleibender Geschwindigkeit. Die entsprechenden Daten erhält das System vom Auto.

Motor leiser stellen

Der Vorteil dieser Lösung: Fußgänger werden auf Elektroautos und somit auf eine mögliche Gefahr aufmerksam gemacht. Anders als das echte Motorengeräusch kann das künstliche bei Bedarf ausgeschaltet oder leiser gestellt werden.

Die Schweden haben bereits Erfahrung mit künstlichem Motorenklang: Zur Frustkompensation haben sie für Fahrer untermotorisierter Fahrzeuge den Soundracer-Stick im Programm: Dieser wird in die Buchse des Zigarettenanzünders gesteckt. Vor dem Start wird er durch Hochdrehen des Motors im Standgas synchronisiert. Unterwegs sendet er dann satten 8- oder 10-Zylinder-Sound per UKW ans Autoradio.

Geräusch-Gesetz

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der Stick sei ein nettes Gerät zur Unterhaltung, sagt Soundracer-Chef Kenneth Palmestål. Auf lange Sicht habe das System für Elektroautos jedoch mehr Marktpotential. So erwäge die US-Straßensicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) die Einführung solcher Systeme, um unaufmerksame oder sehbehinderte Fußgänger vor Autos mit Hybrid- oder Elektroantrieb zu schützen.

Welche Motorengeräusche der Generator genau erzeugt, teilte Soundracer nicht mit. Insofern lässt sich nicht sagen, ob ein Elektro-Smart oder ein Nissan Leaf wie ein Ferrari oder ein Mustang klingen könnte. Soundracer präsentiert das Gerät auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (Halle 28, Stand 265).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Form Energy
Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen

Mit Geld von Bill Gates und Jeff Bezos sollen große, billige Akkus Strom für mehrere Tage speichern. Kann die Technik liefern, was sie verspricht?
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Form Energy: Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen
Artikel
  1. Star Trek Prodigy: Zehn Aliens und Captain Janeway an Bord der USS Protostar
    Star Trek Prodigy
    Zehn Aliens und Captain Janeway an Bord der USS Protostar

    Star Trek Prodigy wird die neue Animationsserie im beliebten Sci-Fi-Universum sein. Ein Comic-Con-Trailer gibt Einblick in die Story.

  2. Brickit ausprobiert: Lego scannen einfach gemacht?
    Brickit ausprobiert
    Lego scannen einfach gemacht?

    Mit Kamera und Bilderkennung kann Brickit Lego digital einscannen. Das ist es aber nicht, was die App so praktisch macht.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  3. Burnout in der IT: Es ging einfach nichts mehr
    Burnout in der IT
    "Es ging einfach nichts mehr"

    Geht es um die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter, appellieren Firmen oft an deren Eigenverantwortung. Doch vor allem in der Pandemie reicht das nicht.
    Von Pauline Schinkel

Schiwi 07. Sep 2012

Ja, ich kenn das selbst, wohne an einer Bundesstraße und zu 2.) Nein, ich hab nicht nur...

Bouncy 06. Sep 2012

Schonmal über nen Roller nachgedacht ;) Und ansonsten: das Argument der...

ThadMiller 06. Sep 2012

Sagt wer? Zahlen?

tingelchen 05. Sep 2012

Da sag ich nur... Augen auf beim Eierkauf ;) Es gibt im übrigen einige Fahrzeuge die sehr...

tingelchen 05. Sep 2012

Irgendwo anders vieleicht. Aber nicht hier in D. E-Autos werden nicht einmal in 50 Jahren...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional Amazon-Exklusives günstiger • Samsung G7 27" QLED Curved WQHD 240Hz 459€ • Kingston Fury 32GB Kit 3200MHz 149,90€ • 3 für 2 & Sony-TV-Aktion bei MM • New World vorbestellbar ab 39,99€ • Alternate (u. a. Deepcool RGB LED-Streifen 10,99€) • Apple Days [Werbung]
    •  /