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Tesla Motors: Wechselakku an der Robotertankstelle

Tesla Motors wechselt den Akku des viersitzigen Tesla S in 90 Sekunden aus. Firmengründer Elon Musk verglich den Vorgang mit dem Auftanken eines herkömmlichen Mittelklassefahrzeugs mit Benzin. Dabei schnitt das Elektroauto deutlich besser ab.

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Tesla S auf der Bühne der Akkuwechselstation
Tesla S auf der Bühne der Akkuwechselstation (Bild: Tesla Motors)

Ein Akzeptanzproblem bei Elektroautos sind deren vergleichsweise geringe Reichweite und die lange Ladedauer der Akkus, die Tankstopps für die Dauer eines mehrgängigen Menüs erfordern - allerdings alle paar hundert Kilometer.

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Dagegen hat Tesla Motors mehrere Rezepte. Das aktuelle ist ein Schnellwechselsystem für die großen Akkus des Tesla Model S. Die Luxuslimousine ist von vornherein so konstruiert worden, dass sich ihr Stromspeicher von unten schnell entnehmen lässt. Teslas Firmengründer Elon Musk hat nun demonstriert, wie dieser Austausch automatisiert wie ein Tankvorgang in einer Art Robotertankstelle läuft. Der Fahrer kann derweil im Wagen sitzen bleiben. Tesla bietet auch spezielle Schnellladestationen in den USA an, die innerhalb von 20 Minuten den Akku des Tesla S zu 50 Prozent füllen können.

  • Model S ist Teslas Elektro-Pkw. (Foto: Tesla Motors)
  • In dem Auto sollen fünf Erwachsene und zwei Kinder Platz finden. (Foto: Tesla Motors)
  • Das Auto hat zwei Kofferräume: einen vorn, ... (Foto: Tesla Motors)
  • ... den anderen hinten. (Foto: Tesla Motors)
  • Das Fahrzeug ist seit Mitte 2012 in den USA auf dem Markt. Bei uns wird es 2013 erhältlich sein. (Foto: Tesla Motors)
  • Tesla lagen Ende 2011 bereits 8.000 Bestellungen vor. (Foto: Tesla Motors)
  • Model S und der Tesla Roadster (Foto: Tesla Motors)
Model S ist Teslas Elektro-Pkw. (Foto: Tesla Motors)

Der Akkuwechsel soll rund 60 bis 70 US-Dollar kosten - und erst einmal nur an einer Station zwischen Los Angeles und San Francisco möglich sein. Eine Station soll etwa mit 50 vollgeladenen Akkus bestückt werden. Seinen eigenen Akku kann der Fahrer auf der Rückfahrt wieder einbauen lassen. Alternativ schickt sie Tesla zum Eigentümer zurück. Damit wird verhindert, dass das Tauschsystem dazu führt, dass die Besitzer auf einmal mit älteren oder schlechter gepflegten Akkus herumfahren.

Das Model S wird in den USA mit einem 60- und einem 85-kWh-Akku angeboten. Das Fahrzeug kommt damit 370 beziehungsweise 480 km weit, gibt Tesla Motors an. Das Einsteigermodell kostet 71.840 Euro, während die Variante mit größerem Akku für 82.190 Euro angeboten wird.

Die Idee, die langen Ladezeiten durch einen schnellen Akkutausch für den Kunden uninteressant zu machen, ist nicht neu. Das mittlerweile gescheiterte Projekt Better Place aus Israel hatte ebenfalls auf ein System von Ladestationen und vollautomatischen Akkuwechselstationen gesetzt. Ende Mai 2013 musste das Unternehmen seine Liquidierung ankündigen.



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kurosawa 28. Okt 2013

...oder man kauft gleich das Auto 'ohne Akku'. Der Akku der eingesetzt wird gehört also...

develpoer23 07. Jul 2013

Kennt jemand das Lied zum am Ende des Vortrags? Gruß Daniel

Trollfeeder 28. Jun 2013

Das der Chef von Tesla feststellt dass das Tesla Produkt besser ist. Ich frage mich was...

__destruct() 26. Jun 2013

Kannst du darauf näher eingehen? Schön, dass du weißt, dass wir gerade gar nicht über...

Quantium40 24. Jun 2013

Das ist ja prinzipiell nicht schlecht für den Alltagsverkehr, bei der die tägliche...


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