David Mellis hat Baupläne für ein Handy veröffentlicht, das sich jeder mit etwas Bastelgeschick selbst auf Basis des Arduino GSM Shield zusammenbauen kann. Hochauflösende Displays oder ein besonders flaches Gehäuse gibt es nicht, dafür aber jede Menge Bastelspaß.
Die ARM-basierte Platine Improv mit Mer OS ist nicht nur für Mer-Entwickler gedacht. Es können auch andere Linux-Distributionen installiert werden. Mit SATA-II- und HDMI-Anschlüssen lässt sich die Platine als kleiner Rechner nutzen.
Für die Entwicklungsplattform Raspberry Pi gibt es ein neues Image, in dem das Programm Mathematica zusammen mit einer neuen Programmiersprache von Wolfram Research enthalten ist. Die Beteiligten wollen damit ein anderes Verständnis von Mathematik an Schulen erreichen.
Schmuck aus Gold, Silber und Ersatzteile aus Stahl für Hobbyprojekte und vieles mehr sollen mit dem Mini Metal Maker gedruckt werden können. Das Gerät soll gerade einmal 500 US-Dollar kosten und behilft sich eines Tricks, um feinste Strukturen zu erzeugen.
Innerhalb eines Jahres steht nun die dritte Version des Cubieboards bereit. Für 89 Euro gibt es einen Allwinner A20 SoC, 2 GByte Arbeitsspeicher, Gigabit-Ethernet und diesmal auch Kabel, Schrauben und ein Gehäuse.
GDC Next Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz GDC Next hat Starr Long, einer der Schöpfer von Ultima Online, über die wichtigsten Trends der Spielebranche gesprochen. Seine Botschaft: Die Grenzen verschwimmen.
Die kleine Entwicklerplatine Sodaq Moja soll dank Solarzellen überall dort laufen, wo es keine Stromversorgung gibt. Die Arduino-kompatible Platine ist so groß wie das Raspberry Pi und wird über Kickstarter finanziert.
Blinklifier ist ein neuartiges Eingabegerät, das mit den Augen gesteuert wird: Es erkennt ein Augenzwinkern und löst eine Aktion aus. Gleichzeitig soll es die Träger verschönern.
Für das Raspberry Pi hat Ninja Blocks eine eigene Erweiterungsplatine konzipiert: das Pi Crust. Es lässt sich auf die GPIO-Schnittstelle aufstecken und hat neben Steckplätzen für Arduino-Shields auch einen ISM-Band-Transmitter.
Der Python-Interpreter Pypy erhält einen neuen, inkrementellen Garbage-Collector. Dieser soll vor allem wesentlich kürzere Pausen verursachen und Python dadurch auch für Spiele interessanter machen.
Mainboards müssen nicht immer in China produziert werden. Das Raspberry-Pi-Projekt hat die Produktion von China nach Wales geholt und dort eine Million Einheiten gefertigt. Ein Video der BBC zeigt zudem den Produktionsprozess, der mit nur 40 Mitarbeitern auskommt.
Ein altes Computergehäuse, Teile aus Druckern, Scannern oder Kopierern sowie ein Arduino: Hauptsächlich aus Elektroschrott hat ein Westafrikaner einen 3D-Drucker konstruiert. Damit will er eine Möglichkeit zeigen, Elektroschrott sinnvoll zu nutzen.
Intel hat das Galileo-Mainboard mit Quark-SoC angekündigt. Das Entwicklersystem soll Endes des Jahres für Bildungsanstalten zur Verfügung stehen und dort Lehrpläne bereichern.
Erfinder aus Belfast wollen über Kickstarter die Fertigung des Brewbots finanzieren. Der Bierbrau-Roboter wird mit dem iPhone oder iPad kontrolliert und erhitzt, pumpt und kühlt die Zutaten nach Rezept. Der Einplatinenrechner Arduino sorgt für die Steuerung.
Mit 20 x 20 mm ist die Kleinstplatine namens Tinyduino so leistungsfähig wie das Arduino Uno. Die Bastelplatine ist eckig oder rund und bringt bereits zahlreiche Shields mit.
Tinkerforge stellt sein drittes Starterkit vor: einen Bausatz zur kontinuierlichen Überwachung eines Serverraumes. Dazu gibt es ein neues Kommandozeilenwerkzeug, und ein Bewegungsmelder wurde angekündigt.
Intel hat die nächste Ausbaustufe der Next Unit of Computing (NUC) vorgestellt. Der Selbstbau-Minicomputer nutzt Haswell-Prozessoren samt Grafikeinheit und bietet erstmals USB 3.0 bei Gehäusemaßen von nur 117 x 112 x 35 mm.
Entwickler und Betreuer verschiedener ZFS-Implementierungen wollen ihre Anstrengungen im OpenZFS-Projekt bündeln. Dabei soll das Dateisystem systemübergreifend vereinheitlicht und Code ausgetauscht werden.
Das Softwarepaket Coder verwandelt einen Raspberry Pi in eine Lernplattform für Webentwickler. Kinder sollen so auf einfache Weise das Programmieren erlernen.
Fotograf Charlie Romer hat sich mit Hilfe eines Arduino-Controllers und einer digitalen Spiegelreflexkamera sowie Bauteilen aus einem alten Tintenstrahldrucker einen Scanner zusammengebaut, der Bilder mit Gigapixel-Auflösung aufnimmt.
Ein Telekom-Vorstand zeigt einen Honeypot des Unternehmens. Der Konzern setzt sie ein, um seine Angreifer zu studieren. Ein Raspberry-Pi-Logo war auf dem mobilen Honeypot zu erkennen.
Hex ist eine personalisierbare Mini-Drohne: Es gibt sie mit vier oder sechs Rotoren. Der Käufer kann sie selbst erweitern oder umbauen. Gesteuert wird das Luftfahrzeug mit dem Smartphone.
Tessel, ein kleines Entwicklerboard mit WLAN, soll es sehr einfach machen, neue vernetzte Hardwareprodukte zu entwickeln. Tessel unterstützt Javascript direkt und soll sich daher sehr einfach mit Webdiensten verzahnen lassen.
Raus aus dem Rechner: Moritz Simon Geist hat den Kult-Drumsynthesizer TR-808 als Roboter nachgebaut, mit dem er die Klangerzeugung aus dem Computer zurück in die echte Welt holt.
Es dröhnt, rumpelt und sirrt auf dem ersten Jahrmarkt der deutschen Maker: Eine bärtige Dame fehlt zwar, dafür treten der bassspielende Roboter und der tanzende Affe auf. Bastler bestaunen die Schöpfungen der anderen und denken vor allem über drei Dinge nach: bauen, mehr bauen und noch mehr bauen.
Makerplane ist ein Flugzeug, dessen Pläne Open Source sein werden. Jedermann soll es mit Hilfe von Werkzeugen wie CNC-Fräsen nachbauen können. Um zwei Prototypen fertigzustellen, haben die Initiatoren des Projekts eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.
Der Ingenieur Zachary Nelson hat einen Schaltknauf mit den Innereien eines Xbox-360-Controllers ausgestattet. Er rüttelt jedes Mal, wenn es sinnvoll ist, den Fahrzeuggang zu wechseln. Ein LED-Display zeigt zudem den aktuellen Gang an.
Tinkerforge stellt ein neues Starterkit vor, mit dem Kleinspannungsgeräte manipuliert werden können. Des Weiteren gibt es eine Ethernet-Extension, neue Bausteine und fertige Gehäuse.
Warum gibt es Mähroboter für den Rasen, aber keine automatischen Saatroboter? Auf diese Fragen hin hat Bastler Randy Sarafan mit Hilfe eines Arduino und eines Kettenlaufwerks und eines Handstreuers einen Seedbot entwickelt. Wer will, kann ihn dank der jetzt veröffentlichten Bauanleitung nachbauen.
Doubletwist hat mit Magicplay eine Alternative zum schnurlosen Streamen von Musik entwickelt und positioniert die Lösung als Alternative zu Apples proprietärem Airplay. Allerdings müssen Hardwarehersteller Anpassungen an ihren Geräten vornehmen, damit Magicplay unterstützt wird.
Der Japaner Shota Ishiwatari hat mit dem Rapiro einen possierlichen Roboter für daheim entwickelt. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter sucht er finanzielle Unterstützung für die Serienfertigung.
Ziphius ist eine schwimmende Wasserdrohne mit schwenkbarer Kamera und zwei Außenbordmotoren. Sie kann per WLAN vom Ufer aus gesteuert werden, ist mit einem Raspberry Pi ausgerüstet und kann Schwimmer und kleine Boote auf dem Wasser begleiten.
Radfahrer mit Bastelgeschick können sich mit einem Bausatz von Adafruit einen Helm bauen, der ihnen blinkend den Weg weist. Die auf der Arduino-Plattform basierende Hardware prüft Richtung und Position des Radfahrers und blinkt dann entweder links, rechts oder geradeaus in seinem Sichtfeld.
Mit dem Raspberry Pi lässt sich ein WLAN-Access-Point für das weitgehend anonyme Surfen mit Tor einrichten. Der Reseller Adafriut hat dazu eine Anleitung veröffentlicht und es das Onion Pi genannt.
Update Zwei neue Prozessoren der FX-Reihe mit Piledriver-Kernen hat AMD angekündigt - und alle relevanten technischen Daten verschwiegen. Somit ist unklar, auf welchen Mainboards die bis zu 5 GHz schnellen CPUs laufen sollen.
Mit dem für das Raspberry Pi konzipierten Recovery-Image Noobs lassen sich schnell und unkompliziert verschiedene Betriebssysteme auf dem kleinen Rechner installieren - und wiederherstellen.
Der 3D-Drucker Buccaneer erinnert mit seinem Plexiglas-Gehäuse mit durchsichtigem Standfuß und seinem silbernen Oberteil an den Power Mac G4 Cube von Apple. Er soll auf dem Schreibtisch Platz finden und wird über WLAN angesteuert.
Bastler Dave Akerman hat vermutlich als Erster die neue Raspberry-Pi-Kamera in 40 km Höhe geschickt, um Bilder von der Erde aufzunehmen. Transportiert wurden Kamera und Einplatinenrechner mit Hilfe eines Wetterballons und eines Schutzgehäuses in Form einer Himbeere.
Das Elektronikbausteinsystem Tinkerforge hat einen ersten Komplettbaukasten vorgestellt: eine quellenoffene Wetterstation im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Python-Interpreter Pypy 2.0 unterstützt nun auch Stackless Python und enthält Cffi 0.6 als eingebautes Modul, um C-Code aufzurufen. Außerdem wird experimentell die ARM-Architektur unterstützt.
Die Entwicklerplatine Spark Core kommt mit einem integrierten WLAN-Chip und Cortex-M3-Prozessor. Nicht nur eine Erweiterungsplatine sorgt für die Kompatibilität mit dem Arduino-Projekt. Die dazugehörige Spark Cloud bietet REST-APIs beispielsweise für Smartphones.
In einem langen Interview erklären sich die Entwickler freier Linux-Treiber für GPUs auf ARM-SoCs. Neben Mali, Nvidias Tegra und dem Videocore von Broadcom wird auch über Adreno und Vivante GPUs gesprochen - die Entwicklung kommt nur langsam voran.
Texas Instruments hat eine niedrigpreisige Entwicklerplatine vorgestellt: das Beaglebone Black. Sie soll ein direkter Konkurrent zum Raspberry Pi sein, mit mehr CPU-Leistung.
Die Nasa veranstaltet einen Hackerwettbewerb für die Raumfahrt: Ein Wochenende lang haben Teilnehmer aus aller Welt Zeit, um Apps für Curiosity oder ISS, Minisatelliten oder Datenvisualisierungen für eine weit entfernte Raumsonde zu entwickeln.
Mit der Freigabe des Displayservers Wayland 1.1 samt dem Referenz-Compositor Weston haben die Entwickler auch neue Backends umgesetzt, die unter anderem die Grafikausgabe auf dem Raspberry Pi ermöglichen.
Das Projekt Udoo will die Vorteile der Bastelcomputer Arduino und Raspberry Pi kombinieren. Ab September soll die per Kickstarter finanzierte Hardware ausgeliefert werden, sie ist mit einem Dual- oder Quad-Core erhältlich und wird später unter Creative Commons gestellt.
Ein Berliner Studentenprojekt baut Fährräder aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz oder Bambus. Im Sommer wollen die Berliner damit auf große Fahrt gehen.
16- bis 18-Jährige haben an der Westminster School in London aus dem Raspberry Pi die Airpi gebaut, eine Station zur Überwachung der Luftqualität. Die gemessenen Daten können ins Internet hochgeladen und verglichen werden.