Entwicklerplatine: 2.000.000 Raspberry Pi verkauft

In weniger als zwei Jahren hat sich die Entwicklerplatine Raspberry Pi mehr als 2 Millionen Mal verkauft. Die Betreiber des Projekts und Mitglieder der Stiftung Raspberry Pi Foundation, Eben Upton und seine Frau Liz, hatten frühestens für Januar 2014 damit gerechnet(öffnet im neuen Fenster) .

Wo genau das zweimillionste Gerät gelandet ist, bleibt unklar. Sicher ist, dass es zwischen dem 24. und dem 31. Oktober 2013 versandt wurde. Es könnte sogar in den Besitz von Prinz Andrew gelangt sein. Der jüngere Bruder des britischen Kronprinzen Charles hatte am 31. Oktober zu Halloween dem Projekt einen Besuch abgestattet und die kleine Entwicklerplatine als Geschenk erhalten, wie Liz Moglin in ihrem Blog schreibt.
Die ersten 2.000 Raspberry-Pi-Platinen aus China wurden im Februar 2012 noch in der Garage von Jack Lang in Empfang genommen und eigenhändig zu den Distributoren gefahren. Inzwischen werden die meisten Raspberry Pi in Großbritannien hergestellt, die noch in China produzierten Platinen sind ausschließlich für den asiatischen Markt gedacht. Mitte Oktober 2013 wurde in Sonys UK Technology Centre in Wales (Cymru) das einmillionste Raspberry Pi hergestellt . Das Werk in Pencoed ist nur wenige Kilometer von der walisischen Hauptstadt Cardiff (Caerdydd) entfernt.
Ursprünglich sollte Sony nur 300.000 Einheiten fertigen, doch der Erfolg des Projekts sorgte für eine weitere Erhöhung der Fertigungskapazitäten. Sony gibt an, nun 12.000 Einheiten pro Tag zu produzieren(öffnet im neuen Fenster) . In China wurden seit Produktionsbeginn hingegen nur 750.000 Stück produziert.
Golem.de hat sich den Minirechner Raspberry Pi bereits im vergangenen Jahr im Detail angesehen . Raspberry Pi wurde im Laufe der Zeit verbessert und kostet nun in der Revision B mit 512 MByte RAM etwa 35 Euro. Der Rechner ist vor allem für Experimente sehr beliebt.



