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Starr Long: Spieletrends für die nächsten zehn Jahre

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz GDC Next hat Starr Long, einer der Schöpfer von Ultima Online, über die wichtigsten Trends der Spielebranche gesprochen. Seine Botschaft: Die Grenzen verschwimmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Starr Long, Spielentwickler
Starr Long, Spielentwickler (Bild: Portalarium)

Als Starr Long mit der Arbeit am wegweisenden MMO-Rollenspiel Ultima Online anfing, kamen gerade 28,8k-Modems auf den Markt. Für Abenteuer in virtuellen Welten sei das im Grunde zu langsam gewesen, aber natürlich sei absehbar gewesen, dass mit dem Erscheinen des Spiels 1997 schon deutlich höhere Geschwindigkeiten breit verfügbar sein würden, sagt Starr Long. Auf der Entwicklerkonferenz GDC Next erzählt er von dieser Fußnote der Spielegeschichte, um zu zeigen: Wer sich mit der Zukunft beschäftigt, hat bessere Chancen, technisch und inhaltlich zum Markt passende Produkte anzubieten. Sein Vortrag über Neun Trends für die nächste Dekade von Computerspielen bildet den Auftakt zur GDC Next, auf der die Branche in Los Angeles über Zukunftsthemen spricht. Derzeit arbeitet Starr Long wieder mit Richard Garriott, der anderen treibenden Kraft von Ultima Online, in dessen Firma Portalarium zusammen.

Inhalt:
  1. Starr Long: Spieletrends für die nächsten zehn Jahre
  2. Immer in der virtuellen Welt

Eine der wichtigsten Thesen von Starr Long: "Die Grenzen verschwimmen." Der Entwickler meint damit die Grenzen zwischen Plattformen und Hardcore- und Casual-Gamern, aber noch viel mehr: Auch die Grenzen zwischen der virtuellen Welt und der echten würden bereits jetzt durchlässig, sagt er. Er macht das fest an Titeln wie Skylanders oder Disney Infinite, bei denen Spieler mit echten, mit Chips ausgestatteten Plastikfiguren in digitale Umgebungen einsteigen - insbesondere Skylanders ist in den USA derzeit das mit Abstand erfolgreichste Spielzeug.

Es ist aber auch absehbar, dass es aus der virtuellen in die physikalische Welt geht: In den USA beginnen erste Firmen, Digitalisierer und 3D-Drucker für den Massenmarkt zu vermarkten. Der Paketdienst Fedex will Endkunden demnächst in seinen Filialen den Zugriff auf 3D-Drucker ermöglichen. Allerdings stehe die Materialforschung noch vor größeren Herausforderungen, um haltbare, vielfältig nutzbare Grundstoffe herzustellen, sagt Long. Die Ergebnisse, etwa ein im Spiel neu geschaffenes Monster oder eine schicke Waffe, könnten die Spieler dann auf virtuellen Marktplätzen und Auktionshäusern anbieten.

Ein Manager von Disney meldet sich bei diesem Thema zu Wort und fragt, wie denn die großen Firmen dann ihre etablierten Marken noch schützen können. Antwort von Long: "Mit sehr aufwendigem Community-Management oder durch Selbstregulation innerhalb der jeweiligen Szene."

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Ein zweiter Trend sind laut Starr Long die neuartigen Benutzerschnittstellen - womit er zwar auch so etwas wie Google Glass meint, aber auch noch weitergehende Entwicklungen. Es habe erste Experimente mit Kontaktlinsen gegeben, berichtet er. Weitere Umwälzungen sieht er bei haptischen Touchscreens, die dem Nutzer auch ein taktiles Feedback gewähren, ein Beispiel dafür ist der von Valve vorgestellte Controller der Steam-Box.

Immer in der virtuellen Welt 
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derKlaus 08. Nov 2013

Schön zusammengefasst, wobei ich bei vielen Spielen die Erfahrung gemacht habe, dass ein...

VRzzz 07. Nov 2013

dafür gehört ihm eiskalt der Führerschein abgenommen. Handy am Ohr auf der Autobahn und...

DeathMD 07. Nov 2013

War doch nur ein überspitztes Beispiel wie ich mir das in entfernter Zukunft vorstelle...

Hotohori 06. Nov 2013

Mit dem letzten Abschnitt hat er aber recht, das sind echt tolle Spielerfahrungen...

Forkbombe 06. Nov 2013

Für mich klingt der Name wie der eines Pornodarstellers.


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