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Tessel: Kleine Entwicklerplatine wird programmiert wie eine Website

Tessel, ein kleines Entwicklerboard mit WLAN, soll es sehr einfach machen, neue vernetzte Hardwareprodukte zu entwickeln. Tessel unterstützt Javascript direkt und soll sich daher sehr einfach mit Webdiensten verzahnen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tessel mit Node.js
Tessel mit Node.js (Bild: Technical Machine)

Drei Studenten des Olin College in der Nähe von Boston wollen mit ihrem Unternehmen Technical Machine anderen dabei helfen, neue Hardwareideen schnell umzusetzen. Dazu haben sie mit Tessel ein kleines Entwicklerboard entwickelt, auf dem Node.js läuft, so dass es sehr einfach mit Javascript gesteuert werden kann. Programmpakete lassen sich via NPM, dem Paketmanager von Node.js, installieren, so dass eine Vielzahl von Bibliotheken mit Tessel genutzt werden kann.

  • Tessel mit Node.js (Bilder: Technical Machine)
  • Geplante Module für Tessel
  • Mit Tessel sollen sich neue Hardwareideen schnell umsetzen lassen.
Tessel mit Node.js (Bilder: Technical Machine)
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Neuer Code kann sowohl via USB als auch per WLAN auf das Board kopiert werden, so dass sich die Platine auch dann einfach aktualisieren lässt, wenn sie irgendwo fest eingebaut ist. Zudem kann sich Tessel dank seiner WLAN-Verbindung sehr einfach mit Webdiensten verbinden und über APIs gesteuert werden.

Über ein Display verfügt Tessel nicht, Technical Machine stellt aber eine App für iOS und Android bereit, mit der sich Tessel direkt steuern lässt. Entwickler können damit auch eigene Benutzerschnittstellen in HTML und CSS umsetzen. Auch die Zugangsdaten fürs WLAN lassen sich über die App auf das Tessel übertragen, so dass sie nicht fest in die eigenen Applikationen integriert werden müssen.

Die Hardware

Tessel verfügt über einen mit 180 MHz getakteten LPC1830-Prozessor von NXP, der auf einem ARM-Cortex-M3-Kern basiert. Er kann auf 32 MByte RAM und 32 MByte Flash-Speicher zugreifen. Hinzu kommt der WLAN-Chip CC3000 von Texas Instruments, der WLAN nach IEEE 802.11b/g unterstützt, sowie eine GPIO-Schnittstelle mit 16 Pins und ein MicroUSB-Anschluss, über den Tessel auch mit Strom versorgt wird.

Dabei soll sich Tessel mit weiteren Hardwaremodulen erweitern lassen. Geplant sind Module mit Beschleunigungssensoren, ein MicroSD-Kartenleser, ein RFID-, Bluetooth- und ein Audiomodul, Servos, Relais sowie Sensoren, die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit messen. Ein Arduino-Modul soll es darüber hinaus erlauben, Tessel mit Arduino-Shields zu erweitern und Arduino-Bibliotheken zu nutzen.

Noch kann Tessel nicht direkt bestellt werden, die ersten Boards sollen aber bereits fertig sein. Interessierte können bei Technical Machine ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um informiert zu werden, wenn die Boards bestellt werden können. Einige Codebeispiele stellt Technical Machine bereits auf Github zur Verfügung.

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TheUnichi 20. Aug 2013

Definitiv, Node.js beweist es.

Tapsi 17. Aug 2013

Wann könnte ja auch einfach so programmieren, dass kaum bis gar kein Müll anfällt. :D

derh0ns 16. Aug 2013

Stimmt JS sogar noch schlechter!


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