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Entwicklerplatinen: Tinyduino für Kleinst-Gadgets

Mit 20 x 20 mm ist die Kleinstplatine namens Tinyduino so leistungsfähig wie das Arduino Uno. Die Bastelplatine ist eckig oder rund und bringt bereits zahlreiche Shields mit.

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Das Tinyduino ist in etwa so groß wie eine SD-Karte und mit dem Arduino kompatibel.
Das Tinyduino ist in etwa so groß wie eine SD-Karte und mit dem Arduino kompatibel. (Bild: Tiny Circuits)

Das Tinyduino ist etwa so groß, wie eine herkömmliche SD-Karte breit ist: 20 x 20 mm. Die kreisrunde Variante hat einen Durchmesser von ebenfalls 20 mm. Die Kleinstplatine hat den gleichen Mikrocontroller wie das Arduino Uno. Außerdem gibt es bereits einige Erweiterungsplatinen, die in der Arduino-Welt Shields genannt werden.

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Auf der Platine ist der Atmega328P von Atmel verbaut, der auch auf dem Arduino Uno und dem Arduino Nano 3.0 für die Rechenleistung sorgt. Das Arduino Nano ist zwar in etwa so breit wie das Tinyduino, aber doppelt so lang. Der Mikrocontroller ist standardmäßig mit 8 MHz getaktet und hat 32 KByte Flashspeicher, 2 KByte SDRAM und ein Eeprom mit 1 KByte.

Um die Platine so klein wie möglich zu halten, wurde der Anschluss für die Stromversorgung über einen Micro-USB-Anschluss auf ein Shield versetzt. Auf dem Tinyduino ist aber Platz für eine CR1612- oder CR1632-Knopfzelle, die 3 Volt liefert. Die Firmware lässt sich so anpassen, dass die Platine nur 1,8 Volt benötigt. Dann beträgt die Höhe der Platine statt 3 mm 6,6 mm.

Gestapelte Shields

Die Erweiterungsplatinen sind meist im gleichen Format erhältlich, allerdings nur quadratisch, nicht rund. Dazu gehört der Shield mit dem Micro-USB-Anschluss sowie drei Proto-Shields, über die ein Zugang zu den 14 digitalen und 6 analogen Anschlüssen möglich ist. Außerdem gibt es Shields mit einem herkömmlichen und einem Low-Energy-Bluetooth-Modul. Ein Shield mit einem WLAN-Modul, eines mit einem GPS-Modul und ein weiteres mit einem Ethernet-Chip will der Hersteller Tiny Circuits nachreichen. Ein anderes hat einen Micro-SD-Kartenanschluss. Wer Motoren mit dem Tinyduino betreiben will, verwendet das Motor-Shield. Schließlich gibt es von Tiny Cicuits noch ein Shield mit einem Beschleunigungssensor. Die Shields werden einfach aufeinandergesteckt.

Ein einfaches Starterpaket mit dem Tinyduino, einem Proto-Shield und der Erweiterungsplatine mit dem Micro-USB-Anschluss kostet 40 US-Dollar ohne Versandkosten. Das erweiterte Starterpaket für 60 US-Dollar enthält das LED-Shield und zwei zusätzliche Proto-Shields. Das Tinyduino selbst kostet 20 US-Dollar. Es ist sowohl zu den Arduino-Boards als auch zu Lilypads kompatibel. Das Tinyduino ist Open Hardware.

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tehsre 26. Sep 2013

Für mich sind Arudino reine "Prototyping" boards. Für "alles Mögliche" sind sie einfach...

tehsre 26. Sep 2013

Ich behaupte ja dass es in den meisten fällen billiger ist ein Projekt auf einem Arduino...


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