Abo
  • IT-Karriere:

Drumpants: Wumms in der Hose

Mit Drumpants können Schlagzeuger das für sie typische Getrommel auf die Oberschenkel in echte Schlagzeug-Sounds umwandeln. Die Sensorbänder eignen sich dank Bluetooth auch als Eingabegeräte für Smartphones und Tablets, was im Alltag praktische Anwendungsmöglichkeiten eröffnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Drumpants wird die Hose zum Schlagzeug.
Mit Drumpants wird die Hose zum Schlagzeug. (Bild: Drumpants)

Tyler Freeman aus San Francisco hat sich eines in Musikerkreisen bekannten Problems angenommen: der ewig auf ihren Oberschenkeln trommelnden Schlagzeuger, die bei spontanen Jam-Sessions mangels Schlagzeugs immer etwas traurig aus der Wäsche schauen. Drumpants sollen hier eine Lösung bringen: Zwei unter der Hose befestigte Sensorbänder wandeln die Klopfgesten in echte Schlagzeug-Sounds um.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Haufe Group, Freiburg

Dafür sind sie mit einer Steuereinheit verbunden, die bereits über 100 Sounds eingespeichert hat. Diese beschränken sich nicht nur auf Schlagzeugklänge, auch Pianos, Percussion und andere Instrumente stehen zur Verfügung. Der Nutzer kann zudem eigene Sounds erstellen. Die Ausgabe der Geräusche erfolgt über einen kleinen Lautsprecher oder einen Kopfhörer. Per Audioausgang kann Drumpants auch an eine Lautsprecheranlage angeschlossen werden; die Verbindung mit einem PC ist per USB möglich.

  • Drumpants besteht aus Sensorbändern und einer Kontrolleinheit, in der die Sounds gespeichert sind. (Bild: Drumpants)
  • Die Sensorbänder können nicht nur in der Hose, sondern auch an anderen Kleidungsstücken befestigt werden. (Bild: Drumpants)
  • Das Innere der Kontrolleinheit (Bild: Drumpants)
  • Die Audioausgabe erfolgt über Kopfhörer oder einen kleinen Lautsprecher. (Bild: Drumpants)
  • Drumpants können aber auch an einen PC angeschlossen werden. (Bild: Drumpants)
Drumpants besteht aus Sensorbändern und einer Kontrolleinheit, in der die Sounds gespeichert sind. (Bild: Drumpants)

Sensorbänder mit Klettverschluss

Die beiden Sensorbänder haben jeweils drei Schlagflächen, dem Nutzer stehen also sechs verschiedene Klänge zur Verfügung. Damit lässt sich ein Drumset recht gut nachbilden. Die Sensorflächen sollen auch gut auf getippte Eingaben reagieren. Die Sensorbänder sind mit einem Klettverschluss ausgestattet und sollen sich außer in den Hosenbeinen auch unter anderen Kleidungsstücken gut befestigen lassen.

In Drumpants ist auch eine Looping-Funktion eingebaut, die über einen Fußsensor gesteuert wird. Damit kann der Nutzer eingespielte Schlagzeug-Patterns in einer Schleife abspielen.

Steuerung von Smartphones und Tablets

Traurige Schlagzeuger sind allerdings nicht der einzige Einsatzzweck für Drumpants. Dank eingebautem Bluetooth können mit den Sensoren auch Smartphones und Tablets gesteuert werden. So lassen sich Anrufe ablehnen oder auch Apps steuern - die Macher von Drumpants geben hier neben Spielen und Musiksoftware auch Google Slideshows an. Per Klopfgeste auf den Oberschenkel können beispielsweise Präsentations-Slides gewechselt werden. Über die Drumpants-App kann zudem mit den Sensoren ein Arduino-Board gesteuert werden.

Die Macher von Drumpants sammeln momentan über Kickstarter Geld für die erste Produktion ihres Projektes. Die Finanzierungsphase läuft noch bis zum 10. Januar 2014, von den anvisierten 35.000 US-Dollar hat das Team bereits über 32.500 US-Dollar gesammelt - das Finanzierungsziel sollte also erreicht werden.

Basis-Set für 100 US-Dollar

Für 100 US-Dollar bekommen Interessenten die Grundausstattung von Drumpants mit zwei Sensorstreifen und dem Controller mit über 100 Sounds. Hier ist die Verbindung per USB nur mit einem PC möglich, nicht aber mit einem Smartphone oder Tablet. Um Drumpants auch mit mobilen Geräten nutzen zu können, müssen Interessenten mindestens 140 Euro ausgeben - in diesem Pro Kit ist dann auch die Android- oder iOS-App inbegriffen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 337,00€
  2. 69,99€ (Release am 25. Oktober)
  3. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  4. (aktuell u. a. Corsair Glaive RGB Gaming-Maus für 32,99€, Microsoft Office 365 Home 1 Jahr für...

Lala Satalin... 21. Dez 2013

Joah. :D

kman 19. Dez 2013

Also in dem Video scheinen die Beats und Klänge absolut nicht mit den Bewegungen der...

Lala Satalin... 19. Dez 2013

Wie das dann wohl klingt?

bstea 19. Dez 2013

Solange es nicht stinkt.

SoundKrake.dE 19. Dez 2013

Ich hätte da auch noch das ein oder andere Kickstarter-Projekt was ihr promoten könntet^^


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /