Open Source: Selbst gebauter Thermostat à la Nest

Kurz nachdem Google den Thermostathersteller Nest übernommen hat, entstehen Open-Source-Initiativen, die intelligente Temperaturregler für das Heim entwickeln wollen. Spark sieht sogar ein wenig aus wie Nest, doch noch kann er auf die Gewohnheiten der Bewohner nicht reagieren.

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Enthusiasten wollen Googles Thermostat Nest nachbauen.
Enthusiasten wollen Googles Thermostat Nest nachbauen. (Bild: Spark)

Das Unternehmen Spark, das aus einer Kickstarter-Kampagne hervorgegangen ist, entwickelt mit dem Spark Core eine Entwicklerplatine, die nun auch für die Heizungssteuerung eingesetzt werden soll. Der Spark Core ist mit Arduino softwarekompatibel und beinhaltet ein WLAN-Modul sowie einen Cortex-M3-Prozessor, der mit 72 MHz getaktet ist.

Zudem hat Spark einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor sowie einen Bewegungsmelder auf Infrarotbasis und einige LEDs in ein rundes Gehäuse mit Drehregler eingebaut, um den Thermostat zu vervollständigen. Mit dem Regler oder über ein Webinterface kann die gewünschte Temperatur festgelegt werden. Die Materialkosten belaufen sich nach Angaben des Teams auf rund 70 US-Dollar, wobei der Spark Core mit knapp 40 US-Dollar schon den Hauptteil der Kosten ausmacht. Die intelligente Temperaturregelung ist jedoch noch ganz am Anfang. Zwar speichert das Gerät die Einstellungen, doch selbstständig darauf reagieren kann es noch nicht. Wer die Funktion verbessern will, findet auf Github die erforderlichen Programmquelltexte.

Nest verwendet seine Bewegungsmelder und Temperatursensoren, um die täglichen Abläufe im Haus zu erkennen und zu speichern, um dann selbstständig die Temperaturen gemäß den Einstellungen zu regeln, die die Bewohner manuell am Gerät oder über eine App beziehungsweise das Webinterface einstellen.

Nach einem Bericht von Ars Technica hegt auch Adafruit Ambitionen, einen vernetzten Temperaturregler anzubieten. Als Basis soll dabei ein Raspberry Pi verwendet werden.

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