KI-Werkzeuge wie ChatGPT oder Copilot sollen viele Jobs bald überflüssig machen. Besser als Menschen werden sie aber nicht, denn sie sind vor allem eines: Blender.
Künstliche Intelligenz hat einen neuen Rechenweg für Matrizen gefunden. Wir erklären im Detail, was genau Deepmind geschafft hat und warum weitere Durchbrüche zu erwarten sind.
Metas KI-System ESMFold ist schneller, aber nicht so akkurat wie Alphabets Alphafold. Meta konzentriert sich zudem auf Proteine aus der Umwelt statt aus dem Labor.
Das Feld der künstlichen Intelligenz hat in den letzten zehn Jahren rasante Fortschritte gemacht. Wird der Computer den Menschen in puncto Intelligenz und Kreativität einholen? Und was dann?
Wissenschaftler beschäftigen sich derzeit mit dem Coronavirus. Google, Intel und Lenovo stellen ihnen dafür unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung, um das Virus und seine Funktionsweise besser zu verstehen.
Mustafa Suleyman hatte sich einige Monate lang eine Auszeit von Deepmind genommen. Jetzt kehrt der Co-Gründer und KI-Forscher zurück und geht direkt zu Google. Er soll dort wohl an neuen KI-Richtlinien und Regeln arbeiten.
Der IT-Konzern Google erweitert seinen Aktionsradius in das Gesundheitswesen. Mit der Fitbit-Übernahme und Deepmind-Projekten zur Analyse von Patientendaten stellen sich aber Datenschutzfragen.
/18Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Lee Se-dol ist als Profispieler zurückgetreten: Der 36-jährige Südkoreaner hat 2016 von fünf spektakulären Partien vier gegen das Go-Programm Alpha Go des Google-Konzerns Deepmind verloren - ein Umstand, den der Spieler als einen seiner Rücktrittsgründe angibt.
Im Play Store können sich Nutzer Apps vorschlagen lassen, idealerweise haben die Vorschläge etwas mit vergangenen Präferenzen zu tun. Googles KI-Tochter Deepmind versucht mit ihren Algorithmen, die Auswahl an Vorschlägen besser auf die Nutzer abzustimmen.
Deepminds KI Alphastar hat klein angefangen. Mittlerweile spielt sie in der Grandmaster-Ladder gegen die besten menschlichen Starcraft-2-Spieler. Dabei beherrscht das System Terraner, Protoss und Zerg - jeweils als eigenes neuronales Netzwerk.
Zehn Jahre lang hat Mustafa Suleyman für Googles KI-Unternehmen Deepmind gearbeitet. Momentan muss er eine Auszeit nehmen. Zuletzt ist die Firma durch einige Schulden aufgefallen.
Deepmind entwickelt mit Alphastar und Alphazero interessante KI, die in Spielen Menschen besiegt und dazulernt. Lukrativ scheint das aber noch nicht zu sein. Im Gegenteil: Das Forschungsteam schuldet dem Mutterkonzern Alphabet Geld, das eigentlich noch in diesem Jahr gezahlt werden muss.
Good Luck, Have Fun, Good Game: Menschliche Spieler können gewertete Ladder-Matches gegen die Starcraft-2-KI Alphastar spielen. Die Software wird sich allerdings nicht als solche ausgeben und wie ein weiterer Gegenspieler erscheinen - und hat menschliche Begrenzungen einprogrammiert.
Deepminds Alphazero-KI konnte sich durch Trial and Error drei der bekanntesten Strategiebrettspiele selbst beibringen und die jeweiligen Meister deutlich besiegen - und die sind schon seit einiger Zeit keine Menschen mehr.
Proteine sind hochkomplexe Moleküle, die die Funktionen im Körpers steuern. Einige schwere Krankheiten werden mutmaßlich durch Proteine ausgelöst, die nicht die richtige Form haben. Alphabets KI-Unternehmen Deepmind hat ein System entwickelt, das die komplexe 3D-Struktur von Proteinen vorhersagen kann.
Symptome von Augenkrankheiten lassen sich inzwischen gut auf hochaufgelösten 3D-Aufnahmen der Netzhaut erkennen. Das Problem ist die Auswertung der Aufnahmen, die Expertenwissen erfordert. Das haben Forscher einem KI-System von Deepmind beigebracht, damit es Augenkrankheiten diagnostizieren kann.
Tausende Forscher, Unternehmer, Firmen und Organisationen andere haben ein Gelöbnis gegen die Entwicklung, Verwendung und Verbreitung autonomer Waffen mit künstlicher Intelligenz unterzeichnet. Darunter sind die Google-Deepmind-Gründer und Elon Musk.
Basis campen, Teammitglieder unterstützen, gewinnen: Googles KI For The Win hat selbstständig das Prinzip von Capture the Flag im Spiel Quake 3 Arena gelernt - und gewinnt fast immer gegen Menschen. Allerdings haben die Entwickler das Spiel ein wenig angepasst.
Googles ehemaliges KI-Tochterunternehmen Deepmind hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die aus Bruchstücken ihr unbekannte Szenen zusammensetzen kann. Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend, aktuell funktioniert das System aber nur mit computergenerierten Umgebungen.
Wie sieht ein Raum auf einem Foto in 3D aus, wie die Rückseite eines Objekts auf dem Bild? Die Entwickler des von Alphabet übernommenen Unternehmens Deepmind haben einen Deep-Learning-Algorithmus entwickelt, der das ohne menschliche Hilfe errechnen kann.
Das britische Militär fürchtet, dass KI, die mit Computerspielen wie Starcraft 2 trainiert wird, in wenigen Jahren in der Lage sein wird, selbstständig Cyberattacken durchzuführen. Ein Experte hält das für übertrieben.
Mit neuronalen Netzen sind jetzt auch recht natürlich klingende Vorlesestunden möglich. Googles Deepmind-Team hat einen Text-to-Speech-Algorithmus entwickelt, den Entwickler einfach in ihre Projekte einbinden können - inklusive 32 Stimmen in vielen Sprachen wie Englisch, Deutsch und Japanisch.
Wie genau trainierte neuronale Netze funktionieren, wissen selbst deren Ersteller oft nicht. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, ist aber offenbar, die Modelle gezielt zu zerstören. Das zeigt eine Untersuchung von Deepmind.
360 schwarze und weiße Steine auf einem Brett, einer der weltbesten Go-Spieler, eine künstliche Intelligenz und im Hintergrund eine Schar Entwickler - das sind die Protagonisten von Googles Film Alpha Go. Er zeigt den großen Moment der Niederlage von Mensch gegen Maschine aus neuen Blickwinkeln - und fast zu berührend.
/24Kommentare/Eine Rezension von Frank Wunderlich-Pfeiffer
34C3 Computerbasierte Entscheidungen können schon heute das Leben vieler Menschen beeinflussen. Was dahintersteckt und wie man sich gegen künstliche Intelligenz wehren kann, haben Hacker auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs gezeigt.
Für die aktuelle Version seiner Sprachsynthese aus Text kombiniert Google verschiedene Ansätze und erreicht so fast die Qualität professionell vorgelesener Aufnahmen. Das System, Tacotron 2, hat aber noch große Schwierigkeiten mit Fremdwörtern und praktische Probleme.
Computer (sehr leicht): Zumindest Profi-Gamer besiegen künstliche Intelligenzen im Echtzeitstrategiespiel Starcraft sehr schnell - trotz 19.000 APM. Die Systeme haben einfach noch nicht genug Trainingsdaten. Das Potenzial zu siegen ist jedoch da.
Wer weiß besser, was Roboter anrichten können, als Robotiker? Über 100 Unternehmen aus der Roboter- und KI-Branche fordern in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen ein Verbot autonomer Waffensysteme.
Zugriff auf die API von Starcraft 2, Werkzeuge für Forscher auf Basis von Linux und Replays von Tausenden von Partien: Blizzard und die Google-Tochter Deepmind Technologies haben eine Reihe von Tools ins Netz gestellt, mit denen KI-Forscher an neuen Algorithmen arbeiten können.
Die Alphabet-Tochter Deepmind will bei der Krebsbehandlung helfen und schlägt menschliche Spieler in Go. Das nun verfügbare Open-Source-Framework Sonnet soll die Forschung an maschinellem Lernen in der Öffentlichkeit vorantreiben.
Miteinander oder gegeneinander? Forscher bei Google Deepmind wollten herausfinden, wie KI-Systeme miteinander interagieren. Bekämpfen sie sich, oder kooperieren sie? Das Ergebnis war durchaus menschlich.
Was ist eigentlich aus dem Ethikrat für die KI von Deep Mind geworden, fragte der Guardian Verantwortliche der Alphabet-Tochter. Die Zeitung bekommt aber nur ausweichende Antworten. Dabei zeigt das Unternehmen selbst, dass es auch anders geht.
Apple will die Ergebnisse seiner Künstliche-Intelligenz-Forschung künftig veröffentlichen. Das soll den Austausch mit anderen Wissenschaftlern ermöglichen - und offenbar auch der Personalanwerbung dienen.
Zusammen mit der Universität Oxford forschen Google-Wissenschaftler an einem Algorithmus, der automatisiertes Lippenlesen ermöglichen soll. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend: Die Erkennungsrate der KI ist weitaus höher als die eines menschlichen Lippenlesers.
Tumore im Kopfbereich von gesundem Gewebe unterscheiden und sie dann zur Therapie bestrahlen, ist extrem aufwendig. Googles KI-Sparte Deepmind will dies mit maschinellem Lernen wesentlich beschleunigen.