KI-Zusammenfassungen nicht mitgezählt: Gemini erreicht über 1 Milliarde aktive Nutzer
Googles KI-Assistent Gemini hat mehr als eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat. Wie der Google-CEO Sundar Pichai in einem Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X(öffnet im neuen Fenster) bekanntgab, ist Gemini damit das am schnellsten wachsende Produkt des Konzerns.
Josh Woodward, Vizepräsident von Google, stellt in einem weiteren X-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) weitere Daten zu Gemini zur Verfügung. Diese lassen sich auch im Google-Blog einsehen(öffnet im neuen Fenster). Demnach nutzen über 100 Millionen der aktiven Anwender Gemini auf iOS-Geräten, wo die App manuell installiert werden muss.
Auf Android-Geräten ist Gemini tief in das System integriert, dennoch soll die Metrik nur jene als aktive Nutzer zählen, die die Gemini-App öffnen, deren Weboberfläche nutzen oder Gemini Live verwenden. Hintergrund-Features, wie die Sortierung von E-Mails in Gmail oder KI-Zusammenfassungen der Google-Suche sollen nicht mitgezählt worden sein.
Cashflow von Google erstmals negativ
Den weiteren Angaben zufolge sollen 63 Prozent der aktiven Gemini-Anwender die Spracheingabe benutzen. Bei Gemini Live teilen 20 Prozent der Nutzer ihren Kamera-Feed oder Bildschirminhalte mit der KI. Darüber hinaus werden täglich rund 150 Millionen Bilder mit Gemini erzeugt und bei schulischen Anfragen wird von 38 Prozent der Anwender ein Dateianhang mitgesendet.
Die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur haben Googles Einzahlungsüberschuss zum ersten Mal in der Geschichte des Konzerns in den negativen Bereich verschoben. Die extreme Skalierung von Rechenleistung für KI bewog zudem den Deepmind-Mitbegründer Demis Hassabis dazu, von seiner Führungsposition bei Google zurückzutreten. Auch Jeff Dean, der bisherige Chefwissenschaftler von Google Deepmind, verlässt das Unternehmen.
Das eigentlich für Juni 2026 angekündigte Spitzenmodell Gemini 3.5 Pro wurde bislang nicht veröffentlicht, was Gerüchten zufolge an der im Vergleich zu den Konkurrenten OpenAI und Anthropic unzureichenden Programmierleistung liegen soll.
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