Abo
  • Services:
Anzeige
Google forscht weiter auf dem Gebiet des Deep Learnings.
Google forscht weiter auf dem Gebiet des Deep Learnings. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Forschung: Googles KI schlägt menschlichen Lippenleser

Google forscht weiter auf dem Gebiet des Deep Learnings.
Google forscht weiter auf dem Gebiet des Deep Learnings. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Zusammen mit der Universität Oxford forschen Google-Wissenschaftler an einem Algorithmus, der automatisiertes Lippenlesen ermöglichen soll. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend: Die Erkennungsrate der KI ist weitaus höher als die eines menschlichen Lippenlesers.

Forscher von Googles KI-Unternehmen Deepmind arbeiten zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Oxford an einem Projekt, bei dem die künstliche Intelligenz Lippenlesen lernen soll. Dadurch soll es gehörlosen Personen einfacher möglich sein, Gespräche verfolgen zu können, ohne selbst von den Lippen ablesen können zu müssen.

Anzeige

KI hat weitaus höhere Erkennungsrate

Die ersten Ergebnisse des Projektes sind vielversprechend: Die KI erkennt 46,8 Prozent des ihr gezeigten Materials ohne Fehler, wohingegen ein professioneller menschlicher Lippenleser mit 12,4 Prozent eine wesentlich niedrigere Erfolgsquote hat, wie Newscientist schreibt und die Wissenschaftler in einem Paper erklären.

Die Forscher können auf einen großen Datensatz zurückgreifen: Dem System wurden zum Anlernen insgesamt 5.000 Stunden an Fernsehmaterial der BBC gezeigt, was 118.000 Sätzen entspricht. Diese wurden zwischen 2010 und 2015 gesendet. Anschließend haben die Wissenschaftler die KI mit Material getestet, das zwischen März und September 2016 gesendet wurde - sich also von den Trainingsvideos unterscheidet.

Das System erkannte dabei korrekt ganze Sätze. Viele der von der KI gemachten Fehler sollen zudem nur marginal sein, wie etwa ein fehlendes S am Ende eines Wortes. Das Videomaterial musste für das Training mit Hilfe des Computers korrekt synchronisiert werden, um Abweichungen zwischen Lippenbewegungen und Ton zu minimieren.

Auch Einsatzzwecke im Alltag denkbar

Neben dem Einsatz als Hilfe für Gehörlose sehen die Forscher noch weitere Szenarien, in denen ein automatisierter Lippenleser verwendet werden kann. Dazu zählt unter anderem Spracherkennung in lauten Umgebungen oder wortloses Diktieren in der Öffentlichkeit.


eye home zur Startseite
olleIcke 08. Dez 2016

Ja geil!! :D Ich habs auch gerade erst wieder gesehen! youtu.be/mvLgvychb18

pythoneer 24. Nov 2016

Danke!

Menplant 24. Nov 2016

Meine Aussage bezog sich darauf, dass die KI für den Tauben Lippen lesen soll. Die KI...

daarkside 24. Nov 2016

Aktuell ja, aber ob das grundsätzlich der Fall ist und bleibt, ist eine arg gewagte...

frostbitten king 24. Nov 2016

Ich glaube die genaue Intention von Google hier ist einfach Erforschung. Es ist bißchen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DMG MORI Management GmbH, Bielefeld
  2. Ratbacher GmbH, München
  3. macom GmbH, München
  4. G. Umbreit GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Hydro X 550 W 80 Gold Plus für 59,99€ statt 78€ im Vergleich)
  2. 155€
  3. (u. a. Pac-Man ab 1,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  2. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  3. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  4. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  5. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  6. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  7. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  8. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp

  9. Computermuseum Stuttgart

    Als Computer noch ganze Räume füllten

  10. ZX-E

    Zhaoxin entwickelt x86-Chip mit 16-nm-Technik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  2. Drogenhandel Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

  1. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    der_wahre_hannes | 20:21

  2. Re: Reichtum ist parasitär

    Thunderbird1400 | 20:17

  3. Oder andersherum: die Compiler sind nicht...

    Bonita.M | 20:17

  4. Re: GUI

    Trollifutz | 20:16

  5. Re: Anders herum wird ein Schuh draus

    BierMitBocki | 20:15


  1. 16:37

  2. 16:20

  3. 15:50

  4. 15:35

  5. 14:30

  6. 14:00

  7. 13:29

  8. 13:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel