• IT-Karriere:
  • Services:

Traditionsbruch: Apple will KI-Forschungsergebnisse veröffentlichen

Apple will die Ergebnisse seiner Künstliche-Intelligenz-Forschung künftig veröffentlichen. Das soll den Austausch mit anderen Wissenschaftlern ermöglichen - und offenbar auch der Personalanwerbung dienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Russ Salakhutdinov ist Apples KI-Chef
Russ Salakhutdinov ist Apples KI-Chef (Bild: Carnegie Mellon)

Apple gilt als verschlossenes Unternehmen: Produktpläne bleiben bis kurz vor der Markverfügbarkeit größtenteils geheim, und Forschungsergebnisse werden nicht publiziert. Damit will Apple nun brechen, wie Russ Salakhutdinov, Chef der KI-Forschung, laut einem Bericht von Business Insider auf der NIPS-Konferenz (Neural Information Processing Systems) in Barcelona mitteilte. Mittlerweile wurde auch ein Foto einer Präsentationsfolie der Konferenz über Twitter veröffentlicht, das Apples neue Offenheit dokumentiert.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

 

Apple will damit Spitzenwissenschaftler für sich gewinnen und halten. Im Gegensatz zu anderen Bereichen gedeiht Forschung durch offene Zusammenarbeit. Viele Forscher besuchen regelmäßig Branchenkonferenzen, publizieren wissenschaftliche Artikel und arbeiten an Open-Source-Projekten mit. Apple verbot seinen Mitarbeitern solche Tätigkeiten bisher offenbar, was Forscherkarrieren ruinieren kann.

Apple setzt Künstliche Intelligenz aktuell in Funktionen wie Siri und der Objekterkennung in iPhotos ein. Angeblich entwickelt das Unternehmen auch Software für autonom fahrende Autos. Andere Unternehmen der High-Tech-Branche agieren ähnlich. Facebook hat beispielsweise seine Technik zur Objekterkennung in Fotos verschenkt. Google hat über sein Unternehmen Deepmind mit Wissenschaftlern der Universität Oxford Projekte durchgeführt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...
  2. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...
  3. 14,49€

Folgen Sie uns
       


Apple Macbook Air M1 - Test

Kann das Notebook mit völlig neuem und eigens entwickeltem System-on-a-Chip überzeugen? Wir sind überrascht, wie sehr das der Fall ist.

Apple Macbook Air M1 - Test Video aufrufen
Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Azure Active Directory: Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor
    Azure Active Directory
    Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor

    Microsofts bekannten Verzeichnisdienst Active Directory gibt es inzwischen auch in der Cloud des Herstellers. Golem.de zeigt, wie er dort funktioniert.
    Von Martin Loschwitz

    1. Microsoft Neue Datenschutzregeln für Sprachsteuerung
    2. Microsoft Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin
    3. Windows 10 20H2 Microsoft hebt Update-Sperre für einige Windows-PCs auf

    Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
    Laschet, Merz, Röttgen
    Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

    Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
    2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

      •  /