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Alphabet: Ethikrat für Deep-Mind-KI bleibt geheim

Was ist eigentlich aus dem Ethikrat für die KI von Deep Mind geworden, fragte der Guardian Verantwortliche der Alphabet-Tochter. Die Zeitung bekommt aber nur ausweichende Antworten. Dabei zeigt das Unternehmen selbst, dass es auch anders geht.

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Über die Einsatzgebiete von KI sollte man nachdenken - Deep Mind macht das nicht-öffentlich.
Über die Einsatzgebiete von KI sollte man nachdenken - Deep Mind macht das nicht-öffentlich. (Bild: Juanedc, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Das Alphabet-Tochterunternehmen Deep Mind erforscht viele verschiedene Einsatzbereiche künstlicher Intelligenz (KI), etwa zum Spielen von Go oder aber auch zum Einsatz in der Medizin. Um kritische Bereiche wie den Einsatz in der Medizin zu bewerten, aber auch für andere Zwecke, hat Deep Mind eigenen Angaben zufolge einen Ethikrat. Informationen dazu sind bisher aber nicht öffentlich. Auf Nachfrage des Guardian bestätigt der Deep-Mind-Chef und -Mitbegründer Demis Hassabis, dass sich daran wohl kurzfristig auch nichts ändern wird.

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"Wir haben unseren Ethikrat einberufen, das läuft sehr gut", antwortete Hassabis dem Guardian. "Es ist ein internes Gremium, so dass vertrauliche Angelegenheiten darin diskutiert werden. Und bisher, glauben wir, ist ein großer Teil dessen, also die erste Aufgabe des Gremiums, die an dem Gremium beteiligten Personen über die Grundlagen zu unterrichten und alle schnell mit der Arbeit beginnen zu lassen."

Weiter heißt es, dass bisher kein Thema wichtig genug gewesen sei, dass dies eine Veröffentlichung rechtfertigen würde. Hassabis gibt aber auch an, dass Deep Mind künftig vielleicht doch Informationen aus dem Ethikrat veröffentlicht. Eine derartige Verschwiegenheit ist typisch für Unternehmen, die zu Google oder eben zum Google-Mutterkonzern Alphabet gehören.

Vor allem im Bereich der Forschung an künstlicher Intelligenz gibt es aber auch entgegengesetzte Beispiele, auch von Unternehmen, die jene ethischen Fragen öffentlich diskutieren, die sich aus ihrer Arbeit selbst ergeben. Darauf weist der Guardian explizit hin. So sind etwa auch die Informationen zu einem ähnlichen Gremium für die Kooperation von Deep Mind mit dem staatlichen Gesundheitssystem Großbritanniens (NHS) öffentlich. Das betrifft unter anderem die Mitglieder selbst, als auch die von dem Gremium verfassten Berichte, die jährlich erscheinen sollen.



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