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Eine Predator-Drohne wird mit einer Hellfire-Rakete bewaffnet (Symbolbild): Drohnen werden heute von Menschen gesteuert
Eine Predator-Drohne wird mit einer Hellfire-Rakete bewaffnet (Symbolbild): Drohnen werden heute von Menschen gesteuert (Bild: DoD)

KI: Musk und andere fordern Verbot von autonomen Kampfrobotern

Eine Predator-Drohne wird mit einer Hellfire-Rakete bewaffnet (Symbolbild): Drohnen werden heute von Menschen gesteuert
Eine Predator-Drohne wird mit einer Hellfire-Rakete bewaffnet (Symbolbild): Drohnen werden heute von Menschen gesteuert (Bild: DoD)

Wer weiß besser, was Roboter anrichten können, als Robotiker? Über 100 Unternehmen aus der Roboter- und KI-Branche fordern in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen ein Verbot autonomer Waffensysteme.

Keine intelligenten Kampfroboter! Eine Initiative aus hochrangigen Vertretern aus der Robotik- und Technologiebranche hat ein Verbot von Kampfrobotern gefordert, die von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert werden. Zu den prominentesten Unterzeichnern gehören Elon Musk, Chef des Raumfahrtunternehmen SpaceX und des Elektroautoherstellers Tesla, und Deepmind-Gründer Mustafa Suleyman.

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"Tödliche autonome Waffen drohen die dritte Revolution in der Kriegsführung zu werden", heißt es in dem Aufruf. Wenn Waffen, die sich selbst steuern, einmal verfügbar seien, dann würden Kriege deutlich größer und schneller, als Menschen es begreifen könnten. Sie könnten von Terroristen oder Despoten gegen Zivilisten eingesetzt werden. Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden. "Wir haben nicht viel Zeit zum Handeln. Wenn diese Büchse der Pandora erst einmal geöffnet ist, wird sie nur schwer wieder zu schließen sein."

Roboter entscheiden über Leben und Tod

Gemeint sind dabei Drohnen, Panzer und Maschinengewehre, die von einer KI gesteuert werden und die selbstständig Ziele auswählen und bekämpfen. Bisher fliegen Drohnen zwar automatisiert. Ein Angriff wird aber von Menschen gesteuert.

Der Offene Brief ist an die Conference of the Convention on Certain Conventional Weapons (CCW) der Vereinten Nationen gerichtet. Veröffentlicht ist er auf der Website des Future of Life Institute (FLI). Das FLI hatte vor zwei Jahren schon einmal die Ächtung solcher Waffensysteme gefordert.

Robotiker sehen sich in der Verantwortung

Zu den 116 Unterzeichnern des aktuellen Appells gehören unter anderem Vertreter des französischen Robotikunternehmens Aldebaran Robotics, des russischen Roboterherstellers Promobot sowie von Open Bionics, eines britischen Unternehmens, das bionische Prothesen entwickelt. Als Unternehmen, die sich mit KI und Robotern beschäftigten, fühlten sich sich besonders dafür verantwortlich, vor solchen Systemen zu warnen,, schreiben die Initiatoren. Sie begrüßen den Plan des CCW eine Sachverständigengruppe zu gründen, die für autonome Waffensysteme zuständig ist, und bieten der UN ihre Unterstützung an.

Musk unterstützt das nicht-profitorientierte Forschungsunternehmen Open AI, das sich mit gemeinnütziger KI beschäftigt. Er warnt auch immer wieder vor den Auswirkungen solcher Systeme.


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/mecki78 25. Aug 2017

Kampfroboter, die autonom gegen Menschen kämpfen und diese dabei dann töten, das geht...

picaschaf 23. Aug 2017

Nö, zur Abwechslung will ich mal nicht trollen :D Aber an dem Verhalten sehe ich keine...

divStar 22. Aug 2017

Wenn wir erst KI - gesteuerte T-800 haben, ist es mit uns eh vorbei weil ich stark...

Der Held vom... 22. Aug 2017

Nein. Beim IS sind hochintelligente Leute, die eine selbstlaufende Propaganda-Kampagne...

RicoBrassers 22. Aug 2017

Eben. Weiß doch jeder, dass Zeitreisen (zumindest in die Vergangenheit) gar nicht...



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