Mit einem neuen Gesetz werden die Telemediendienste zur Herausgabe von Passwörtern verpflichtet. Was bedeutet das für die Sicherheit des eigenen Zugangs?
/145Kommentare/Eine Analyse von Friedhelm Greis und Moritz Tremmel
Die DSGVO hat dafür gesorgt, dass Daten über registrierte Domains nicht mehr von jedermann eingesehen werden können. Nicht wenige, vor allem staatliche Institutionen stört das. Sie versuchen, das zu ändern - auch an den Icann-Gremien vorbei, die für diese Fragen eigentlich zuständig sind.
Digitale Techniken sollen die Gefahren der Coronavirus-Pandemie eindämmen. Warum die Erwartungen an die Digitalisierung völlig überzogen sind, erklären zwei Datenschützer in diesem Beitrag.
/158Kommentare/Ein IMHO von Stefan Brink und Clarissa Henning
Die Investitionsbank stellt Hilfen für Unternehmen bereit, die durch die Coronavirus-Pandemie in eine schwierige finanzielle Lage kommen - und hat dabei eine größere Datenschutzpanne verursacht.
Das Coronavirus zwingt Ärzte, Lehrer und Rechtsanwälte zu digitaler Kommunikation mit und über ihre Patienten, Schüler und Mandanten. Viele setzen auf Whatsapp. Verstoßen sie damit gegen den Datenschutz oder machen sich gar strafbar?
Laut dem in Mecklenburg-Vorpommern verabschiedeten Polizei-Gesetz dürfen Ermittler künftig heimlich Wohnungen betreten, um Trojaner auf gut gesicherten Rechnern zu installieren.
Die EU-Kommission will die Bürger vor Risiken der künstlichen Intelligenz schützen. Für den Informatikprofessor Peter Liggesmeyer stecken im KI-Weißbuch teilweise falsche Vorstellungen von den Möglichkeiten der KI sowie das Problem, Algorithmen nicht von neuronalen Netzen unterscheiden zu können.
Die USA haben durchgesetzt, dass Beijing Kunlun Technology die beliebte Dating App Grindr verkaufen musste. Es gab jedoch tatsächlich schwere Datenschutzverstöße.
Menschen in Deutschland finden die Einführung von digitalen Gesundheitsdiensten zwar gut, nutzen wollen sie allerdings nur wenige, das zeigt eine Umfrage. Beim Datenschutz sind sich die Befragten jedoch einig.
Von der lokalen Telefonanlage in die Cloud: Zoom Phone wird auch in deutschsprachigen Ländern angeboten. Über dieses Angebot sollen Nutzer Anrufe führen, Anrufbeantworter einrichten und Anrufverläufe durchsuchen können. Allerdings ist nicht ganz klar, wo der Hersteller die Daten speichert.
Mit dem Analytics-Modul kann das Verhalten von Office-365-Nutzern ausgewertet werden. Den Einsatz müssen Unternehmen bereits vor dem Rollout mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragen abklären - wenn sie davon wissen.
/89Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Das Speech-to-Text-Angebot Transcribe von Amazon soll künftig auch automatisiert persönliche Informationen entfernen können. Dazu gehören Namen, Kontaktdaten oder auch Bankinformationen. Kunden sollten wohl aber nicht all zu großes Vertrauen in den Dienst setzen.