Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Windows 10 Enterprise: Microsoft gibt mehr Kontrolle über Telemetriedaten

Statt alle oder keine Informationen an Microsoft zu schicken, gibt es eine Alternative für GDPR-Länder.
/ Marc Sauter
43 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Desktop-Hintergrund von Windows 10 (Bild: Microsoft)
Desktop-Hintergrund von Windows 10 Bild: Microsoft

Microsoft hat eine dritte Option zur Verwaltung von Telemetriedaten für Unternehmenskunden vorgestellt, die für Windows 10 Enterprise und Windows Server 2019 gedacht ist. Bisher wurden entweder alle oder keine Informationen an Microsoft übertragen, wobei Letzteres auch Windows-Updates und damit einhergehende Security- oder Treiber-Aktualisierungen verhindert.

Künftig gibt es eine Variante(öffnet im neuen Fenster) , bei der nicht Microsoft als sogenannter Data Controller agiert, sondern das Unternehmen – Redmont ist nur noch der Data Processor. Vor allem für europäische Firmen ist diese Option angesichts der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) respektive der GDPR (General Data Protectional Regulation) eine mögliche Alternative. Die Telemetriedaten landen zwar weiterhin auf Microsofts Servern in den USA und können per Azure-Zugang bearbeitet werden, die Informationen befinden sich jedoch in einem gesicherten Speicherbereich.

Vorerst ist die Option des Data Processor Service als Public Preview(öffnet im neuen Fenster) einsetzbar, nach etwa sechs Monaten soll eine generelle Verfügbarkeit gegeben sein.


Relevante Themen