Windows 10 Enterprise: Microsoft gibt mehr Kontrolle über Telemetriedaten

Statt alle oder keine Informationen an Microsoft zu schicken, gibt es eine Alternative für GDPR-Länder.

Artikel veröffentlicht am ,
Desktop-Hintergrund von Windows 10
Desktop-Hintergrund von Windows 10 (Bild: Microsoft)

Microsoft hat eine dritte Option zur Verwaltung von Telemetriedaten für Unternehmenskunden vorgestellt, die für Windows 10 Enterprise und Windows Server 2019 gedacht ist. Bisher wurden entweder alle oder keine Informationen an Microsoft übertragen, wobei Letzteres auch Windows-Updates und damit einhergehende Security- oder Treiber-Aktualisierungen verhindert.

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Künftig gibt es eine Variante, bei der nicht Microsoft als sogenannter Data Controller agiert, sondern das Unternehmen - Redmont ist nur noch der Data Processor. Vor allem für europäische Firmen ist diese Option angesichts der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) respektive der GDPR (General Data Protectional Regulation) eine mögliche Alternative. Die Telemetriedaten landen zwar weiterhin auf Microsofts Servern in den USA und können per Azure-Zugang bearbeitet werden, die Informationen befinden sich jedoch in einem gesicherten Speicherbereich.

Vorerst ist die Option des Data Processor Service als Public Preview einsetzbar, nach etwa sechs Monaten soll eine generelle Verfügbarkeit gegeben sein.

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der_heinz 29. Jul 2020

Gut zu wissen! Wobei ich bei vollversion-kaufen auch nicht kaufen würde, da es dort ja...

TheUnichi 28. Jul 2020

Stimme ich zu. Auch wenn das nicht so klingt, aber ich bin ebenfalls Linux-Nutzer erster...

User_x 27. Jul 2020

Und der Vendor-Lock-In ist geringer wenn man die Daten einem Dienstleister übergibt? Wie...

Gunslinger Gary 27. Jul 2020

Erstmal an die eigene Nase fassen, bevor man mit solchen Sprüchen kommt...



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